Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 20.03.2010, 13.13 Uhr

Essay

Urheberrecht in Richtung Steinzeit

01.10.2007. Leserkommentare zu den Artikel: "Die Zeitungen und die Rechte ihrer Autoren" von Ilija Braun und "Fast wie bei Amazon - Rechteeinkauf bei der FAZ" von Thierry Chervel.

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10.10.2007 22:15:49
Nach Kenntnis des Verfahrensausgangs vor dem OLG Frankfurt i.S. Perlentaucher vs. FAZ/SZ am 9. Oktober 2007, vermehrt um die Kenntnis des Gebahrens der genannten Zeitungsverlage gegenüber Autorenrechten im Zusammenhang mit Genion/GBI et al. habe ich nur einen Wunsch:
Ich hoffe sehr und dringlichst, daß diese Sache bei der Verhandlung vor dem BGH - wovon ich ausgehe - zur Sprache kommt, und zwar in aller Schärfe.
Das wäre ja noch schöner, daß Zeitungen wie der FAZ andere Rechte eingeräumt werden als dem Perlentaucher.
E.M.

++++++

10.10.2007 09:01:24
Wenn ich so etwas lese, dann moechte ich am liebsten Kot**en. Leider kann ich gar nicht so viel essen, wie kot**en moechte.
So eine Mafia. Selber klauen die wie die Raben und dann beschuldigen diese Ganoven andere von ihnen geklaut zu haben. Da kann ich nur mit dem Kopf schuetteln.
Meine Mama sagte immer zu mir, "Wie gewonnen so zeronnen."
Ich finde irgendwo hoert der Spass auf. Diese Gangster sollen erst mal vor ihrer eigenen Tuer kehren, bevor sie anderen den erhobenen Zeigefinger unter die Nase halten.
Aber so war das schon immer. Die "Grossen" meinen immernoch, dass sie sich alles erlauben koennen und der kleine Mann bleibt auf der Strecke. Gute Nacht Marie, kann ich dazu nur sagen. Wenn dieser Mist auch noch von den Gerichten unterstuetzt wird, dann kann man sich als kleiner Mann bald total begraben lassen.
Das ist doch das Selbe mit der Musikindustrie. Wenn ich erwischt werde, dass ich einen MP3-Song zum Download anbiete, dann fallen diese Konzerne ueber mich her, wie die Aasgeier ueber einen Kadaver und zerreissen mich in der Luft. Am liebsten wuerden die die Todesstrafe fuer so ein Vergehen wieder einfuehren.
Aber wenn ein kleiner, freier Musiker einen Guten Song schreibt und irgend so ein "Bohlen-Produzent" bekommt das mit, dann wird eiskalt geklaut. Versuch dann mal als kleiner Musikus dagegen anzugehen.....

Ich leg mich jetzt wieder hin... Tach zusammen.
Antagor

++++++

10.10.2007 08:08:06
Sehr guter Artikel, der anschaulich die Probleme der freien Mitarbeiter beschreibt.
Kooky

++++++

10.10.2007 07:18:25
Wenn GBI meine Texte nutzt und gleichzeitig "nicht zuständig" ist, dann ist das ein Widerspruch in sich.
Der nächste Schritt muss der zum Anwalt sein.
W.-D.

++++++

08.10.2007 18:19:51
Einmal bei der FAZ online einen alten Artikel gegen Bezahlung gelesen.
Nie wieder!
Anstatt 1,50€ tauchten auf der Kreditkartenabrechnung später 5.-€ auf, in Rechnung gestellt von einer dämlichen Münchner Company, von der ich nie etwas gehört hatte.
Erst meine Reklamation beim Kreditkartenunternehmen über unberechtigten Einzug von 5.-€, und deren intensive Recherche, weil es mehrere Beschwerden gab, brachte ans Tageslicht, dass es sich bei den 5.-€ um die Gebühr der FAZ handelte.
Irgendwo im Kleingedruckten war versteckt, dass die Mindestgebühr 5.-€ beträgt.
Daher nie wieder FAZ!
R.

++++++

02.10.2007 10:32:24
"Wie die Zeitung es geschafft hat, sich die Syndikationsrechte an einer Nobelpreisrede zu sichern ..."
Guter Scherz!
Ein noch besserer Scherz wäre es allerdings, wenn es die FAZ schaffen würde, das Urheberrecht in Richtung Steinzeit zu katapultieren, so dass Kurzitate auch bei Quellennennung verboten wären. Warum verklagt die FAZ nicht auch z.B. die WAZ, die auch täglich eine kleine Presseschau bietet oder Google News?
R.Sch.

++++++

01.10.2007 11:01:55
Wenn man sich den Essay "Klicken Sie auf den Button 'Rechteerwerb beenden' - Die Zeitungen und die Rechte ihrer Autoren" des Perlentaucher-Autors Ilja Braun vom 1.10.2007 zu Gemüte führt, wird einem richtig schlecht: zu groß ist die Heuchelei eines Blattes wie der Frankfurter Allgemeinen, die den Perlentaucher wegen angeblicher Urheberrechtsverletzung vor den Kadi zerrt und gleichzeitig systematisch die Rechte von Autoren und Journalisten mit Füßen tritt und auch noch gut daran verdient.
A.B.

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