Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 10.02.2012, 15.10 Uhr

Bücherschau der Woche

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Literaturbeilagen

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Außer Atem

Dieter, Dominick und Detlev

Eine Berlinale-Vorschau zu Wettbewerb, Panorama und Forum. Von Ekkehard Knörer

09.02.2006. Heute abend wird Marc Evans' Film "Snow Cake" die Berlinale eröffnen. Ekkehard Knörer hofft auf Verrücktes und Schönes, Rätselhaftes und Umwerfendes, auf Understatement und Maßlosigkeit. Eine Vorschau.

Bild zum ArtikelSechs deutsche Filme hätte er in diesem Jahr im Wettbewerb zeigen können, hat Berlinale-Direktor Dieter Kosslick im Vorfeld verkündet. Immerhin vier sind's geworden, in recht bunter Mischung. Außen vor blieb dabei der neue Film von Dominik Graf, der sich für sein DDR-Generationenporträt "Der rote Kakadu" mit einem Platz im Panorama begnügen muss. Detlev Buck ergeht's nicht besser, er legt mit "Knallhart" nach sechs Jahren erstmals wieder einen Film vor. Erstaunlicher ist es, dass Ulrich Köhler seinen zweiten Film "Montag kommen die Fenster" nur im Forum vorstellen darf. Seine Geschichte einer Entfremdung ist ein würdiger Nachfolger des allseits und zu Recht gefeierten "Bungalow"; besser noch als im Erstling gelingt es Köhler, Genauigkeit der Form mit bizarrer Komik zu verbinden. Der gespenstische Auftritt des Tennis-Altstars Ilie Nastase in einem geschenkverpackten Hotel gehört zu den großen Momenten des deutschen Kinos der letzten Jahre. Gleichfalls im Forum läuft Henner Wincklers konzentrierte und präzise Jungfamilien-Studie "Lucy". Im Panorama gibt es Andres Veiels Filmversion seiner Theaterinszenierung "Der Kick", dazu Jan-Henrik Stahlbergs ("Muxmäuschenstill") Pamphlet "Bye bye Berlusconi". Der allerbeste Ruf eilt Thomas Arslans Dokumentation einer Reise durch die Türkei mit dem Titel "Aus der Ferne" (Forum) voraus.


Szenen aus Thomas Arslans "Aus der Ferne" und Detlev Bucks "Knallhart", Nina Hoss in Oskar Roehlers "Elementarteilchen"

Der in den Wettbewerbsvorstellungen versammelten Weltpresse will Kosslick aber lieber Oskar Röhlers neuesten Entwurf verquälter Selbstzerstörungstransgressionen vorführen. Mit Michel Houellebecqs Roman "Elementarteilchen" dürfte Röhler eine kongeniale Vorlage gefunden haben. Gecastet ist mehr oder weniger das Who is Who der deutschen SchauspielerInnengilde: Moritz Bleibtreu, Christian Ulmen, Martina Gedeck, Franka Potente, Nina Hoss, Uwe Ochsenknecht, Corinna Harfouch und Jasmin Tabatabai. In einem weiteren Wettbewerbsbeitrag besinnt sich Hans-Christian Schmid nach dem allzu thesenhaften und klischeebeladenen "Lichter" in seiner auf wahren Begebenheiten beruhenden Exorzismus-Geschichte "Requiem" auf seine große Stärke, die unaufdringliche Darstellung bundesdeutscher Vergangenheiten. Zu hoffen ist, dass Valeska Griesebach das Versprechen, das ihr Erstling "Mein Stern" gewesen ist, mit "Sehnsucht" einlösen kann, einer ausschließlich mit Laien besetzten Liebesgeschichte aus dem Osten Deutschlands, deren Produktion, wie zu hören ist, allen Beteiligten einiges abverlangt hat. Mit wieviel Subtilität der bisher als eher als style-over-substance-Regisseur aufgefallene Matthias Glasner in "Der freie Wille" einen Vergewaltiger (Jürgen Vogel) porträtiert, bleibt abzuwarten.

So viel zum deutschen Film. Es gibt Interessanteres. So laufen zwei Werke aus dem Iran im Wettbewerb: Jafar Panahi, der einst als Assistent Abbas Kiarostamis begann, hat sich längst als Regisseur von eigener Statur profiliert. In dem recht kurzfristig noch eingeladenen "Offside" geht es um Frauen, die trotz des grundsätzlichen Stadionverbots ein Fußballspiel sehen wollen. Von der desolaten Lage unterer Gesellschaftsschichten erzählen Rafi Pitts in seiner Arbeitslosengeschichte "It's Winter" und Nasser Refaie in seinem Forums-Beitrag "Another Morning", der selten gesehene Alltagsimpressionen vom Rand der von Gegensätzen zerrissenen Gesellschaft zu bieten hat. Einblick in ganz andere Schichten gibt Mani Haghighi (auch er ein ehemaliger Kiarostami-Assistent) mit "Men at Work", einer Satire, die in der besseren Teheraner Gesellschaft - und unter Männern - spielt.


Szene aus Jafar Panahis "Offside", Hugo Weaving in James McTeigues "V wie Vendetta" und George Clooney in "Syriana"

Den Filmen aus den USA ist fast durchweg das "Roter-Teppich"-Kalkül anzusehen, aber für das jüngste Werk des großen Robert Altman mit dem Titel "A Prairie Home Companion" sprechen, so ist zu hoffen, auch andere Gründe als die Starbesetzung mit Meryl Streep, Lily Tomlin, Woody Harrelson, Kevin Kline etc. Dem Wettbewerb, aber nicht der Konkurrenz um die Bären stellen sich die Satire "Syriana" mit George Clooney, die nach ersten Testvorführungen hoch gehandelte Alan-Moore-Verfilmung "V wie Vendetta" und das Oscar-nominierte Biopic "Capote". Gespannt sein darf man auf Terrence Malicks teils hymnisch gefeierte Amerika-Meditation "The New World", die der Regisseur nach einem ersten US-Start noch einmal umgeschnitten und um 17 Minuten gekürzt hat. (Im Tagesspiegel hat Klaus Theweleit den Film gründlich verrissen.)

Recht überraschend kam Ende Januar auch die Meldung von der Einladung eines neuen Films des Routiniers Sidney Lumet, der seine besten Zeilen freilich schon eine ganze Weile hinter sich hat. Mit "Find Me Guilty" (Hauptrolle: Vin Diesel) hat er sich nach den Meisterwerken "Die zwölf Geschworenen" und "The Verdict" ein weiteres Mal ans Gerichtsfilm-Genre gewagt. Noch vor dem deutschen Start seiner von der Kritik andernorts begeistert aufgenommenen Tristram-Shandy-Verfilmung "A Cock and Bull Story" zeigt der unermüdliche Michael Winterbottom schon seinen nächsten Film. Mit "The Road to Guantanamo" wendet sich der Brite, wie schon bei seinem Goldenen-Bären-Gewinner "Into this World", wieder der Tagespolitik zu.

Ein herausragender Beitrag im Programm des "Forums des Internationalen Films" ist Amir Muhammads "The Last Communist". Der junge Regisseur aus Malaysia wird nach einigen Kurzfilmen bereits als kommende Größe des Weltkinos gehandelt. Sein Versuch, die Geschichte Malaysias der letzten achtzig Jahre am Leitfaden der Biografie eines kommunistischen Widerstandskämpfers zu erzählen, fasziniert durch eine atemberaubende Mischung aus dokumentarischer Genauigkeit, dem Willen zur Abschweifung und Auslassung und campigen, aber sehr komischen Musical-Clip-Intermezzi. Nach dem starken Auftritt im letzten Jahr ist das chinesische Kino diesmal nicht so prominent vertreten - aber Zhang Mings langsame und enigmatische Strandhotel-Elegie "Before Born" (auch im Forum) hat ihren Reiz.


Szenen aus Dominik Grafs "Der rote Kakadu", Amir Muhammads "The Last Communist" und Zhang Mings "Before born"

Etwas unterrepräsentiert scheint auch das französische Kino. Im Wettbewerb ist Claude Chabrols neuer Politthriller "Geheime Staatsaffären" zu sehen, mit Isabelle Huppert in der Hauptrolle. Außer Konkurrenz läuft Michel Gondrys ("Vergissmeinnicht") "The Science of Sleep", dessen junger Held (Gael Garcia Bernal) sich in eine Welt zwischen Traum und Wirklichkeit verliert. Im Panorama findet sich ein weiterer Film Gondrys, die Dokumentation "Dave Chappelle's Block Party". Wettbewerbswürdig wäre auch Brice Cauvins im Forum laufende Terrorismus-Tragikomödie "De particulier a particulier" gewesen, die Öffentliches und Privates aufs Seltsamste ineinander blendet. Der Film überzeugt durch den konsequenten Verzicht auf Erklärungen und glänzt mit kurzen Auftritten der großen Anouk Aimee. Gespannt sein darf man auf Neues von alten Berlinale-Bekannten wie Chantal Akerman, James Benning und Barbara und Winfried Junge mit dem letzten, mehr als vier Stunden umfassenden Film ihrer "Kinder von Golzow"-Dokumentation.


Cillian Murphy und Laurence Kinlan in Neil Jordans "Breakfast on Pluto", Xiao Li Yuan in Royston Tans "4:30" und eine Szene aus Michel Gondrys "The Science of Sleep"

Das Panorama ist neben seinen Dokumentar- und Queerfilmschwerpunkten immer auch ein Sammelbecken für Spielfilme, die es - manchmal aus Quotengründen, manchmal weil sie die Kriterien verfehlen - nicht in den Wettbewerb geschafft haben oder andererseits jenen Willen zur Radikalität vermissen lassen, der wiederum fürs Forum qualifiziert. Das Programm vereint also alles Mögliche an Pechvögeln, an Halbgelungenem, Unentschiedenem und Arthouse-Ware. Manchmal gibt es überraschend ein Meisterwerk. Gespannt sein darf man in diesem Jahr vielleicht auf Marc Forsters ("Monster's Ball") neuen Film "Stay", Neil Jordans Patrick McCabe-Verfilmung "Breakfast on Pluto" mit dem von manchen als Offenbarung gefeierten Hauptdarsteller Cillian Murphy als transvestitischem Cabaret-Sänger. Anlass zur Hoffnung auf Außergewöhnliches bieten nach Maßgabe ihres bisherigen Werks auch Daniel Burmans "Family Law" und Royston Tans "4:30" über die Beziehung zwischen einem chinesischen Jungen und einem jungen koreanischen Mann.

Bleibt der ganze Rest, der gewiss Unerwartetes und Aufregendes zu bieten hat, wenn auch ebenso gewiss nicht durchweg. Wir hoffen auf Verrücktes und Schönes, Rätselhaftes und Umwerfendes, auf Understatement und Maßlosigkeit. Verschonen möge man uns mit dem Öden und Vorhersehbaren, dem Prätentiösen und der politischen Botschaft in simpler Machart. Es wird, das sagt die Erfahrung, nicht jeder dieser Wünsche in Erfüllung gehen, aber eines ist sicher: Wir halten Sie auf dem Laufenden über die Nieten und die Perlen des Berlinale-Jahrgangs 2006.


Links:
Wettbewerb und Panorama
Internationales Forum des jungen Films
Retrospektive
Kinderfilmfest

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Archiv: Außer Atem

Hier ist das Positive!

14.02.2009. Aktualisierung vom Samstagabend: Und was sollen wir sagen? Die Jury hat auf Ekkehard Knörer gehört: "La teta asustada" bekommt den Goldenen Bären! / Es gibt bei der diesjährigen Berlinale überhaupt nur einen einzigen plausiblen Kandidaten für den Goldenen Bären, nämlich "La teta asustada" von Claudia Llosa. Mehr lesen

Berlinale 8. Tag

13.02.2009. Baek Seung-Bins "Members of the Funeral" beerdigt Ich liebe Dich. "Deutschland 09" - ein gemischtes Vergnügen, nur nicht im Bordell. Dokumentiert das Leben in den Bergen Montanas aus der Perspektive eines Schafs: Lucien Castaing-Taylors "Sweet grass". Da sitzen dann Michel Piccoli, Bruno Ganz und Irene Jacob im Hotel herum, schwingen große Reden, blicken bedeutungsvoll in die Luft und sind plötzlich nichts anderes mehr als Altlasten des Autorenkinos einer vergangenen Zeit: Theo Angelopoulos' "The Dust of Time". Mehr lesen

Berlinale 7. Tag

12.02.2009. Claudia Llosas "Milk of Sorrow" sucht die Emanzipation in Lima. Cong Fengs Dokumentation "Dr. Ma..." über einen chinesischen Landarzt gehört zu den eindrücklichsten Filmen dieses Festivals. Der im Vorfeld der Berlinale umstrittene Film "Letters to the President" von Petr Lom ist kein Propagandafilm für Ahmadinedschad, sondern wirft einen unheimlichen Blick auf ein Pulverfass vor der Explosion. Und Hans-Christian Schmids "Die wundersame Welt der Waschkraft". Und Rudolf Thomes "Pink"! Mehr lesen

Berlinale 6. Tag

11.02.2009. Eine zirzensische Tour de Force unternimmt Sean Penn in Gus van Sants "Milk". A la tete de Mehmet zielt Isabelle Adjani in Jean-Paul Lilienfelds "La journee de la jupe". Ivy Hos "Claustrophobia" erzählt vom sang- und klanglosen Ende einer Liebe im Auto. Chen Kaiges "Forever Enthralled" porträtiert den Künstler als Leerstelle. Hinter den idyllischen Bildern von Ichii Masahides "Naked of Defenses" rumort Grausiges. Mehr lesen

Berlinale 5. Tag

10.02.2009. Im Dienste eines neuen Republikanismus: Thomas Heises Dokumentarfilm über 1989 "Material". Nüchtern in London: Rachid Boucharebs Wettbewerbsfilm "London River". Erzählt vom Erwachsenwerden in Istanbul: Reha Erdems "Hayat Var". Führt ungeduldige Streitgespräche mit ihrer Mutter: Rebecca Millers "Pippa Lee". Mehr lesen

Berlinale 4. Tag

09.02.2009. Maren Ades Wettbewerbsfilm "Alle Anderen" erkundet jede mögliche Gasse und Sackgasse zwischen Ironie und Postironie. Michael Glawoggers "Das Vaterspiel" schlägt Funken. Die "Geschichte des israelischen Kinos" von Raphael Nadjari ist mit dreieinhalb Stunden einfach zu kurz. Dominic Murphy feiert in "White Lightning" einen drogensüchtigen steppenden Psychopathen. Luc Moodyssons Film "Mammoth" findet's zu Hause doch am schönsten. Mehr lesen

Berlinale 3. Tag

08.02.2009. Macht es sich gemütlich in seiner Latte-Macchiato-Umgebung: Andrew Bujalskis "Beeswax". Ulli Lommels "Absolute Evil" ist ein Monstrum von einem film noir. Simone Bitton dokumentiert den Tod der amerikanischen Friedensaktivistin Rachel in Gaza. Tommy Lee Jones gesellt sich für ein Foto zu den Toten in Bertrand Taverniers "In the electric mist". Spanische Frauen legen jeden Macho aufs Kreuz, beweist Agustin Diaz Yanes in "Solo quiero caminar". Außerdem besprochen: Lars Jessens "Dorfpunks", Hans-Christian Schmids "Sturm", Sebastian Schippers "Mitte Ende August" und John Cooks "Schwitzkasten". Mehr lesen

Berlinale 2. Tag

07.02.2009. Radu Judes "The Happiest Girl in the World" klammert sich so fest an ihre Chance wie an ihre gehäkelte Handtasche. Informationspolitische Cleverness beweist Asghar Farhadi in seinem Wettbewerbsfilm "Darbareye Elly - About Elly". Verstreut symbolisch Samen: Mans Manssons "Mr. Governor". Francois Ozons "Ricky" fliegt, hebt aber nicht ab. Stephen Daldrys "Der Vorleser" scheitert an seiner obszönen Symbolik. Dante Lams "The Beast Stalker" ist feines Pulp-Entertainment über Menschen mit Narben. Mehr lesen

Berlinale 1. Tag

06.02.2009. Sucht die Weisheit im Schoß junger Schulmädchen: Sono Sions "Love Exposure". Beweist ein Ethos des Blicks: Soda Kazuhiros Dokumentarfilm über eine psychiatrische Klinik in Japan. In Tom Tykwers Thriller "The International" lässt sich Clive Owen ordentlich was aufs Ohr hauen, der Shootout findet im Guggenheim statt: Das nennt man souveränes Genrehandwerk.
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Weltkino

05.02.2009. Heute abend eröffnet Tom Tykwers Film "The International" die Berlinale. Dieter Kosslick hat in diesem Jahr eine völlig überdimensionierte Film-Völlerei entfessselt: Für jeden ist etwas dabei, aussuchen muss man allerdings selbst. Hier schon mal ein Blick auf die Filme im Wettbewerb. Mehr lesen

Schock-Strategie

05.02.2009. Koreanisches Kino, israelische Filmgeschichte, ein Besuch bei einem chinesischen Landarzt, Heiner Müller bei Theaterproben, eine Hommage an die Schwulenikone Joe Dallesandro und ungemachte Betten: Ein Blick auf die Filme in den Nebenreihen der Berlinale: Forum, Panorama und Generation. Mehr lesen

Berlinale 2008: Die Bären

16.02.2008. Der Goldene Bär ging an den brasilianischen Film "Tropa de Elite". Die Silbernen Bären als beste Schauspieler bekamen die Britin Sally Hawkins für ihre Rolle in Mike Leighs Film "Happy Go Lucky" und der Iraner Reza Naji für seine Rolle in Majid Majidis "Avaze Gonjeshk-ha - The Song of Sparrows" Mehr lesen

Versammlung des Lauen

16.02.2008. Nur ein wirklich origineller Autorenfilmer hat es in den Berlinale-Wettbewerb geschafft: "Nacht und Tag" zeigt den koreanischen Regisseur Hong Sangsoo (Foto) als einen der großen Eigensinnigen des Kinos. Ansonsten dominierte in diesem Jahr abgemagerter Wischi-Waschi-Realismus. Mehr lesen

Berlinale 8. Tag

15.02.2008. Gnadenloser Realismus der Laien: Lance Hammers "Ballast". Da freut man sich doch auf Elizabeth: Justin Chadwicks "The Other Boleyn Girl". Und untun druntur munkuln die Bässe: Dem einst so bedeutenden Regisseur Andrzej Wajda fehlen zum Katyn-Stoff heute die filmischen Mittel. Höllische Gemeinheit: Philippe Claudels "Il y a longtemps que je t'aime - I've Loved You So Long". Verhandelt einen Tempelberg an Komplexen: Amos Kolleks "Restless". Mehr lesen

Berlinale 7. Tag

14.02.2008. "Feuerherz" ist zugleich extrem umstritten und extrem bieder. Das Alter ist kälter als der Tod: Robert Guediguians "Lady Jane". Zeigt Problemlösungskompetenz in Los Angeles: Kelly Parkers "South Main". Nanni Moretti als heiliger Pietro der Piazza in: Antonello Grimaldis "Caos calmo - Quiet Chaos". Mehr lesen

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