Bücherschau der Woche
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- Die Beschneidungsdebatte: im Perlentaucher und in anderen Medien
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Vorgeblättert
Pete Dexter: Paperboy
16.01.2013. Charlotte Bless mag Mörder. Sie hat schon vielen ins Gefängnis geschrieben, aber erst in Hillary van Vetter, wegen Mordes verurteilt, findet sie den perfekten Mann zum Heiraten. Um ihn aus dem Knast zu holen, heuert sie zwei Journalisten an, die ihr helfen sollen, van Vetters Unschuld zu beweisen. Eine Leseprobe aus Peter Dexters Krimi "Paperboy".
Pete Dexter: Paperboy
Roman
Aus dem Englischen von Bernhard Robben
Verlagsbuchhandlung Liebeskind, München 2013
320 Seiten, gebunden, 19,80 Euro
Erscheint am 21. Januar 2013
Zur Leseprobe
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Mehr Informationen bei der Verlagsbuchhandlung Liebeskind
Klappentext: Ein psychopathischer Mörder, der seine Unschuld beteuert. Eine Femme fatale mit der Neigung, sich in Schwerverbrecher zu verlieben. Und zwei Reporter auf der Suche nach der perfekten Story - eine Geschichte über Gewalt, Verrat und Heuchelei.
Moat County, Florida, 1965. Kurz nach Sonnenaufgang wird Sheriff Thurmond Call auf dem Highway gefunden, ausgeweidet wie ein Alligator, dem man ans Leder will. Die Einwohner des Countys verlangen Gerechtigkeit, und bald schon ist ein Schuldiger gefunden: Hillary Van Wetter, der unberechenbare, gewalttätige Spross einer Familie, die seit Jahrhunderten in den Sümpfen Floridas haust, soll für den Mord auf den elektrischen Stuhl.
Doch es gibt Hoffnung für Hillary Van Wetter. Eine Frau namens Charlotte Bless fühlt sich zu Mördern hingezogen, auch wenn sie diese nie persönlich kennengelernt hat. Sie will Hillary aus der Todeszelle holen und verspricht zwei Reportern von der Miami Times die Story des Jahres, sollten sie den Fall neu aufrollen. Die von der Polizei vorgebrachten Beweise gegen Van Wetter waren nie stichhaltig - genau wie dessen vermeintliches Alibi. Aber die Suche nach dem Schuldigen entwickelt sich rasch zu einem tödlichen Spiel. Denn manchmal wird aus einer Lüge die Wahrheit.
Zum Autor: Pete Dexter, 1943 in Michigan geboren, arbeitete über fünfzehn Jahre als Zeitungsreporter in Philadelphia. Nachdem er im Zuge einer kontroversen Berichterstattung angegriffen und krankenhausreif geschlagen wurde, gab er seinen Beruf auf. Heute lebt er als freier Schriftsteller im Bundesstaat Washington. Pete Dexter gilt als einer der profiliertesten Drehbuchautoren Amerikas und veröffentlichte bislang sieben Romane, darunter "Deadwood", "Train" und "Paris Trout", für den er 1988 mit dem National Book Award ausgezeichnet wurde.
Zum Übersetzer: Bernhard Robben, geboren 1955, studierte Germanistik, Philosophie und Geschichte in Freiburg. Er übersetzt seither aus dem Englischen u. a. Salman Rushdie, Peter Carey, Ian McEwan, Patricia Highsmith, Howard Jacobson und Philip Roth. 2003 wurde er mit dem Übersetzerpreis der Stiftung Kunst und Kultur des Landes NRW ausgezeichnet. Er lebt in Brunne/Brandenburg.
Leseprobe
Archiv: Vorgeblättert
William T. Vollmann: Europe Central
11.04.2013. Die verschiedenen Geschichten in "Europe Central" erzählen aus sowjetischer und deutscher Sicht vom 20. Jahrhundert, vom zweiten Weltkrieg und dem Leben von Künstlern (wie Schostakowitsch und Kollwitz) und Militärs (wie Wlassow und Paulus, dem Verlierer von Stalingrad). Lesen Sie hier einen Auszug aus dem historischen Roman des amerikanischen Schriftstellers William T. Vollmann. Mehr lesen
Gottfried Wagner: Du sollst keine anderen Götter haben neben mir
08.04.2013. Ein Familienbeitrag zum Wagner-Kult: Gottfried Wagner rechnet mit seinen Urgroßvater ab, nicht mit dem Werk, sondern mit der Person Richard Wagner, den er als Antisemiten, Frauenfeind und Lebensverächter beschreibt, der von Selbstvergötterung und Todessehnsucht getrieben war. Lesen Sie hier ein Kapitel aus Gottfried Wagners Streitschrift "Du sollst keine anderen Götter haben neben mir".
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Josef Winkler: Mutter und der Bleistift
25.03.2013. Der österrreichische Schriftsteller Josef Winkler ist auf Reisen, und die Literatur, die ihn begleitet, verknüpft sich mit Erinnerungen an seine verstorbene Mutter, die ihren eigenen Erinnerungen wiederum nur mit Schweigen begegnen konnte. "Mutter und der Bleistift" schildert Szenen aus ihrem Leben. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Skype Mama. Erzählungen aus der Ukraine
11.03.2013. In dem ukrainischen Erzählungsband "Skype Mama" schlagen sich Kinder mit List und Tücke durch das Elend eines Kinderlebens, während ihre Eltern im Westen Geld verdienen. Lesen Sie hier die Geschichte "Kinderland" von Tanja Maljartschuk. Mehr lesen
Ulrike Edschmid: Das Verschwinden des Philip S.
04.03.2013. Ulrike Edschmid erzählt die tragische Geschichte um den unaufhaltsamen Verlust ihres Freundes Philip S., der 1967 aus Zürich nach Berlin kommt, um Filme zu machen, sich der terroristischen Gruppe Bewegung 2. Juni anschließt und in den bewaffneten Untergrund geht. 1975 wird er von der Polizei bei einem Schusswechsel getötet. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Das Verschwinden des Philip S." Mehr lesen
Götz Aly: Die Belasteten
28.02.2013. 200.000 Deutsche wurden zwischen 1939 und 1945 ermordet, weil sie psychisch krank oder zuweilen auch nur alt und dement oder tuberkulosekrank waren. Götz Aly konzentriert sich auf die Opfer, lässt sie in Dokumenten sprechen und zeigt, wie die Nazis operierten, aber auch die Bürger mitmachten, um diese Morde zu ermöglichen. Widerstand kam allenfalls von katholischer Seite. Lesen Sie hier einen Auszug aus Götz Alys "Die Belasteten". Mehr lesen
Hans Christoph Buch: Baron Samstag
25.02.2013. Marseille, Sanary und Haiti sind die Orte der Erinnerungen von Hans Christoph Buch. Eine Zeitreise, die ihn zu sich selbst führt und Raum für Fiktionen öffnet. Lesen Sie hier einen Auszug aus seinem neuen Roman "Baron Samstag oder Das Leben nach dem Tod". Mehr lesen
Shereen El Feki: Sex und die Zitadelle
11.02.2013. Fünf Jahre lang hat Shereen El Feki, Immunologin und Journalistin, Männern und Frauen in der arabischen Welt Fragen rund um das Thema Sex gestellt: Was sie selbst tun, was sie nicht tun, was sie über Sexualität denken und warum. Für El Feki ist die Sexualität ein Spiegel der gesellschaftlichen Verhältnisse, die zur Arabellion führten. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sex und die Zitadelle".
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Eva Menasse: Quasikristalle
07.02.2013. In ihrem Roman "Quasikristalle" erzählt Eva Menasse die Biografie der Xane Molin in dreizehn Kapiteln ausschließlich aus der Perspektive anderer: der Schulfreundin, des Vermieters, der Ehefrau ihres Geliebten, einer Jugendfreundin oder der Tochter. Lesen Sie hier einen Auszug.
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Luca Turin, Tania Sanchez: Das kleine Buch der großen Parfums
28.01.2013. Ein Parfum ist eine Flaschenpost. Auch wenn die EU kräftig an ihrer Zerstörung arbeitet, man kann sie immer noch lesen, wie Luca Turin und Tania Sanchez in ihrem Parfumführer zeigen: Mal spricht es von einem kleinen französischen Laden im Sommer, von Bohnerwachs und Pfirsichen. Mal von einer Fremden, die darauf wartet, dass Sie ihre Vorgängerin vergessen. Lesen Sie einen Auszug aus "Das kleine Buch der großen Parfums". Mehr lesen
Deborah Levy: Heim schwimmen
24.01.2013. Sommer in Nizza. Die Familie des Dichters Jozef Jacobs macht Urlaub mit einem befreundeten Ehepaar. Alle haben sich in ihrem Unglück arrangiert, da taucht eine junge Frau auf, die behauptet, eine Seelenverwandte des Dichters zu sein. Lesen Sie hier einen Auszug aus Deborah Levys Roman "Heim schwimmen".
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Chris Anderson: Makers
21.01.2013. Chris Anderson hat von seinem Großvater Jean Heuser, einem Schweizer Feinmechaniker, das Basteln gelernt, von den Punks die Do-it-yourself-Kultur - und das Programmieren hat er sich dann selbst beigebracht. Mit den neuen 3-D-Druckern fügt sich das alles plötzlich zu etwas ganz Neuem zusammen: der Möglichkeit, klein und global zu sein, handwerklich und innovativ. Massenproduktion ist passé. Willkommen zur neuen industriellen Revolution! Lesen Sie einen Auszug aus Chris Andersons neuem Buch "Makers". Mehr lesen
Yoram Kaniuk: 1948
14.01.2013. 1948 war Yoram Kaniuk 17 alt und kämpfte in Jitzchak Rabins Palmach für die Unabhängigkeit Israels. Als der neue Staat dann existierte, war es Kaniuk ergangen wie Stendhals Fabrizio in der Schlacht von Waterloo: vom eigentlichen Akt hatte er nichts mitbekommen. Hier eine Leseprobe aus Yoram Kaniuks autobiografischem Roman "1948". Mehr lesen
Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 5
06.12.2012. Dieser Band dokumentiert für die Zeit vom deutschen Einmarsch bis Mitte 1942 die schrittweise Entrechtung der Juden in West- und Nordeuropa, ihre Isolation und die Zerstörung ihrer Existenzgrundlage mittels Berufsverboten und Enteignung. In Briefen und Tagebüchern schildern sie das Leben unter deutscher Besatzung und die Versuche, diesem Leben durch Emigration doch noch zu entkommen. Lesen Sie einen Auszug.
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Amitav Ghosh: Der rauchblaue Fluss
12.11.2012. Ein chinesisches Panorama des 19. Jahrhunderts entsteht in "Der rauchblaue Fluss" des indisch-amerikanischen Schriftstellers Amitav Ghosh. Abenteurer, Kaufleute, Naturforscher, Glückssucher aus aller Welt treffen an der Mündung des Perlflusses aufeinander und treiben regen Handel: vor allem Opium wird gut verkauft. Mehr lesen
Am häufigsten kommentierte Bücher
Wolfgang Herrndorf: Tschick
"Ich muss dir ein Geheimnis verraten", sagte ich. "Ich bin der größte Feigling unter der Sonne. … mehr lesen
Robert Louis Stevenson: Die Ebbe
Aus dem Englischen übersetzt und mit einem Nachwort versehen von Klaus Modick. Herrick, Huish und Davis, drei zerrüttete … mehr lesen
Petter Lidbeck: Vinnie macht Ferien
Aus dem Schwedischen von Kathrin Hägele. Mit Bildern von Barbara Nascimbeni. In den Sommerferien besucht Vinni ihren … mehr lesen





