Vorgeblättert

Ina Hartwig: Das Geheimfach ist offen

01.03.2012. "Das Geheimfach ist offen", im wahrsten Sinne des Wortes. Ina Hartwigs Blick auf SchriftstellerInnen und ihre Werke ist analytisch und sehr persönlich. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Sammelband ihrer Literaturkritiken, das Lektüreprotokoll "Obsession der Schläge" über Georges-Arthur Goldschmidt (siehe auch "Vorgeblättert" vom 27.2.).
Ina Hartwig: Das Geheimfach ist offen
Über Literatur

S. Fischer Verlag, Frankfurt/Main 2012
336 Seiten, gebunden, Euro 19,99

Erscheint am 8. März 2012

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Klappentext: Neugier und Leidenschaft verbünden sich, wenn die Kritikerin und Philologin Ina Hartwig über Literatur nachdenkt. Ob es um zärtliche Männer geht, die Abgründe des 20. Jahrhunderts, um die amüsanten Seiten der '68er oder den Glanz der Libertinage: Ihre Essays verbinden analytische Klarheit mit sprachlicher Brillanz, intellektuelle Offenheit mit zeitgeschichtlichem Interesse. Nicht der literarische Kanon steht im Zentrum ihrer Aufmerksamkeit, sondern die passionierte Suche nach den Möglichkeiten und Grenzen des Sagbaren in der Literatur. So bietet dieser Band das sehr persönliche Lektüreprotokoll und gleichzeitig die erfrischend unkonventionelle Bestandsaufnahme einer Literatur, die hineinreicht in die unmittelbare Gegenwart.

Zur Autorin: Ina Hartwig, geboren 1963 in Hamburg, studierte Romanistik und Germanistik in Avignon und Berlin. Neben Lehrtätigkeiten an der FU Berlin, in St. Louis und Göttingen war sie viele Jahre lang verantwortliche Literaturredakteurin bei der "Frankfurter Rundschau" und arbeitet heute als freie Kritikerin. 2011 wurde sie mit dem Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik und dem Caroline-Schlegel-Preis der Stadt Jena ausgezeichnet.


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