Perlentaucher - Online Kulturmagazin mit Presseschau, Rezensionen, Feuilleton

zuletzt aktualisiert 19.06.2026, 09.14 Uhr
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Aus dem Archiv
  • Perlentaucher-Debatte Literaturkritik im Netz: Angestoßen von Wolfram Schütte. Mit Beiträgen von Sieglinde Geisel, Jan Dress und anderen
  • Daniele Dell'Agli: Aufruhr im Zwischenreich: Plädoyer für eine Befreiung des Themas Sterbehilfe aus dem Griff der Politik und mit ihr paktierender Verbandseliten
  • Monotheismus-Debatte im Perlentaucher: Angestoßen von Jan Assmann. Mit Beiträgen von Klaus Müller, Peter Sloterdijk und anderen
  • Die Beschneidungsdebatte: im Perlentaucher und in anderen Medien
  • Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
  • Der dänische Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
  • Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
  • Der 11.September: Eine Presseschau
  • Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
Perlentaucher-Autoren
  • Götz Aly
  • Elke Schmitter
  • Angela Schader
  • Marie Luise Knott
  • Thierry Chervel
  • Benita Berthmann
  • Lukas Pazzini
  • Thekla Dannenberg
  • Lukas Foerster
  • Thomas Groh
  • Andre Glucksmann
  • Jürgen Habermas
  • Richard Herzinger
  • Necla Kelek
  • Georg Klein
  • Daniele Dell'Agli
  • Peter Truschner
  • Wolfgang Kraushaar
  • Matthias Küntzel
  • Eva Quistorp
  • Anja Seeliger
  • Martin Vogel
  • Arno Widmann
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Perlentaucher-Fakten

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Rezensionsnotizen
68131
Bücher
38452
Buchautoren

Übersicht

INTERVENTION

Das rot-braune Phänomen

11.06.2026. Die republikanische Linke in Frankreich ist einst im Zeichen der Dreyfus-Affäre als ein anti-antisemitisches Lager entstanden.  Der Antisemit war der politische Gegner. Das hat sich verschoben. Ein großer Teil der Linken legt eine Judophobie an den Tag, die nicht einfach ein moralischer Fehler ist, sondern den Verlust des Bezugspunkts bedeutet, der ihrer Geschichte einen Sinn gab. Das führt zu einer Annäherung der Linken an den Faschismus, die die israelische Linke mit aller Kraft bekämpfen muss. Von Eva Illouz. Mehr...

ESSAY

Liebe, Rache, Algorithmus

05.06.2026. Microdramen erreichten in China vergangenes Jahr bereits knapp 700 Millionen Nutzer, auch in Nordamerika und Europa werden sie bereits produziert: Vulgäre Seifenopern fürs Smartphone, billig produziert - von Klick zu Klick geht es von einer grobschlächtigen Szene zur nächsten. Der gut situierten Großstädterin gefällt's: Die nächste Stufe der Industrialisierung des Erzählens ist erreicht. Von Tilman Baumgärtel. Mehr...

EIN WORT GIBT DAS ANDERE

Kampf und Kommunikation

01.06.2026. In seiner Droysen-Lecture setzte Andreas Wirsching Geschichtswissenschaft und Gegenwart in Beziehung und nahm dabei drei große Vorgänger unter die Lupe: Thomas Macaulay, Jules Michelet und Heinrich von Treitschke. An dieser Stelle wurde mir die Vorgeschichte meines "Gefühls für Geschichte" schlagartig erhellt, und ich fragte mich, wie einst als Kind: Was hat das mit meinem letzten Weihnachtsgeschenk, dem schimmernden Nicky mit Feinrippbund zu tun? Von Elke Schmitter. Mehr...

EIN WORT GIBT DAS ANDERE

Lebensumstände, Unsicherheit, Sinnfragen etc.

12.05.2026. Einsamkeit ist keine Erkrankung, lehrte Prof. Dr. Mazda Adli, aber ein Modus, der Erkrankungen ermöglicht. Schuld ist der Kapitalismus. Um zu dieser Erkenntnis zu gelangen, musste man sich einen Weg durch enorme Schneisen und Flächen bahnen und entkräftet auf einer puppenrosa Riesenmöblierung Platz nehmen. Aber die Neurowissenschaften boten Trost: Unser Hirn ist plastisch und lebenslänglich zu Veränderung bereit. Von Elke Schmitter. Mehr...

ESSAY

Im Haifischbecken der Aufmerksamkeitsökonomie

06.05.2026. Reels sind merkwürdige Hybride, ein Bastard aus den Eigenschaften der oralen Kultur und der Schrift- und Druckkultur. Einerseits bedienen sie sich in der Rede oft rhetorischer Mittel, die man bereits seit der Antike kennt. Andererseits sind sie aufgezeichnet und damit fixiert - wiederholt rezipierbar wie ein Text. Einübung in die "tertiäre Oralität", am Beispiel der steuerpolitischen Kommunikation von Zohran Mamdani. Von Tilman Baumgärtel. Mehr...

EIN WORT GIBT DAS ANDERE

Mau empfiehlt Zirkuszelte

28.04.2026. Auf der Bühne sitzen an diesem Nachmittag zwei ehemalige Einzelhäftlinge aus Belarus. Sie heißen Maria Kolesnikowa und Maxim Znak. Sie war, vor ihrem Verschwinden in der Frauenstrafkolonie IK-4, für viele "das Gesicht" der belarussischen Opposition. Ein herzförmiges, ein geradezu strahlend herzliches Gesicht, das noch beim Prozess gegen sie, im Herbst 2021, zu leuchten schien vor Zuversicht und moralischer Klarheit. Nun sitzt sie da, weiß geworden unter der jahrelangen Tortur, die Lippen rot, das Lächeln unbegreiflich unverändert. Über das taz-Lab. Und über das Überleben mit Prada. Von Elke Schmitter. Mehr...

EIN WORT GIBT DAS ANDERE

Er meint es natürlich luhmannhaft

17.04.2026. Es geht um Liebe. Es hat kaum eine halbe Stunde gedauert, da hat Thorsten Peetz das Markt-Modell abgeräumt. In seiner Antrittsvorlesung an der Internationalen Psychoanalytischen Universität Berlin schlägt er ein anderes Modell vor, um die heutige digitale Partnersuche zu beschreiben, das der Organisation. Die Bäume aber grünen zart, die Tulpen leuchten, und die Kuscheltiere werden ausgesetzt. Von Elke Schmitter. Mehr...

ESSAY

Kinder, wie die Zeit vergehen wird

07.04.2026. Der Horizont des Möglichen droht perspektivisch zum ersten Mal zu schrumpfen, weil unentwegt Tatsachen geschaffen werden, die den Spielraum des Gestaltbaren verengen und das Noch-nicht in ein Schon-weg verwandeln. Die Klimabeschlüsse des Bundesverfassungsgerichts und anderer Gerichte wollten diese Drift bekämpfen. Sie werden jetzt von einer Fraktion hintergangen werden, der es angeblich um die "Bewahrung der Schöpfung" zu tun ist. Mit Vladimir Jankélevitch und Peter Sloterdijk wäre zu fragen,  wann wir "imstande sein werden zu begreifen, auf welchen Festen wir uns in jüngeren, blinderen Jahren zerstreuten?" Von Daniele Dell'Agli. Mehr...

EIN WORT GIBT DAS ANDERE

Stabile Helligkeit

30.03.2026. Ulrike Herrmann wurde von Kevin Kühnert befragt, zu ihrem neuen Buch, in dem es um Kapital und Kriege geht - das Thema der Stunde also.  Sie sprach zum höflichen Staunen Kühnerts über 3,5 Prozent für Verteidigungsausgaben (und "das ist ja nicht viel"), Konzentrationsprozesse in der Rüstungsindustrie und Europa auf dem Weg in eine Finanzierungs- und Verteidigungsunion. Von Elke Schmitter. Mehr...

EIN WORT GIBT DAS ANDERE

Grinsen im Reptiliengesicht

27.03.2026. Wolfgang Ullrich und Titus Blome diskutieren in Berlin über die Memokratie in den USA und über die Unfähigkeit der Linken, mit eigenen Memes - der heute erfolgreichsten popkulturellen Kommunikationsform - dagegen zu halten. Zu lahm? Oder einfach nicht sadistisch genug? Von Elke Schmitter. Mehr...

INTERVENTION

Disput am Tisch

18.03.2026. Zwischen dem Land des Despoten und allen anderen Ländern müsste eine Wüste liegen. Zu spät. Vor hundert Jahren wäre es noch möglich gewesen, den Despoten zu isolieren. Stattdessen wurde er umschmeichelt, man ließ sich auf Geschäfte ein mit ihm im Glauben, das stimme ihn mild. Doch ewig wird es nicht so bleiben, die Abnutzung kommt... Von Lacy Kornitzer. Mehr...

EIN WORT GIBT DAS ANDERE

Das Staatsbürgerliche der eigenen Existenz

13.03.2026. In der Urania unterhielten sich Roderich Kiesewetter und Christian Mölling, beides Experten, beide sehr ernst, über den drohenden Krieg. Sie stecken in einem Dilemma: wie ist dem deutschen Michel und seiner Schwester, die nach Jahrzehnten entsprechender Sozialisierung zu äußerster Harmlosigkeit herangereift sind, die Dringlichkeit der Lage bewusst zu machen? Von Elke Schmitter. Mehr...

INTERVENTION

Wunsch nach Orientierung

09.03.2026. Kaum hatten die Feuilletons die Diskussion um die Berlinale und ihre Chefin Tricia Tuttle verkraftet, mussten sie sich einer neuen Herausforderung stellen: Der zuverlässig instinktlos agierende Kulturminister Wolfram Weimer hatte ein paar harmlose linke Buchläden von einer Preisliste gestrichen, die eine willkommene kleine Subvention mit sich bringt. Kuriosität am Rande: Einst waren Buchhandlungen stolz darauf, keine Staatsgelder zu wollen. Von Peter Mathews. Mehr...

EIN WORT GIBT DAS ANDERE

Sportlich soll es laufen, klar

26.02.2026. Die Soziologiestars Stephan Lessenich, Steffen Mau, Heinz Bude und Koloma Beck (in der Reihenfolge ihres Auftretens) stellten sich im Berliner Renaissance-Theater einem "Battle" zur entscheidenden Frage ihrer Disziplin: Aus welcher Denkschule kommst Du? Es gab keine Sieger, aber viele Verletzte. Das dankbare Publikum gehörte nicht dazu. Von Elke Schmitter. Mehr...

INTERVENTION

Plädoyer für ein Russland-Tribunal

23.02.2026. Gewiss Wladimir Putin erkennt internationale Gerichtsbarkeit nicht an und meidet Länder, die ihn an den Internationalen Strafgerichtshof ausliefern würde. Das sollte demokratische Länder aber nicht davon abhalten, vier Jahre nach Beginn seines zweiten mörderischen Überfalls auf die Ukraine zumindest ein virtuelles Tribunal unter Einbeziehung kompetenter Rechtsgelehrter und Heranziehung aller Beweisquellen abzuhalten. Je eher sich ein solches Tribunal an völkerrechtliche Regularien hielte, desto effektiver würde es Putin und die Putinisten bloßstellen. Von Claus Leggewie. Mehr...

EIN WORT GIBT DAS ANDERE

Auf dem Mars ein Spiegelei

16.02.2026. Jill Lepore sprach bei den "Hegel lectures" über den Aufstieg und Fall des "Artificial State". Im jetzigen Stadium sei der "Artificial State" nur mehr eine Agentur eines Kumpelnetzwerks, das man samt Teflon-Pfannen ins Weltall schicken möchte. Aber der Aufstieg begann laut Lepore nicht erst im digitalen Zeitalter, sondern bereits mit dem ersten Wahlkampf John F. Kennedys. Und der Fall? Von Elke Schmitter. Mehr...

EIN WORT GIBT DAS ANDERE

Alle sagen "Nie wieder!"

30.01.2026. Michel Friedman lud anlässlich des Holocaust-Gedenktages Hape Kerkeling ins Berliner Ensemble um ihn zu fragen: Was hat sie versäumt, die Nie-wieder!-Generation, die Kerkeling verkörpert? Warum sitzen wir jetzt hier und sorgen uns um eine rechtsradikale Partei, die immer weiter wächst? Von Elke Schmitter. Mehr...

INTERVENTION

Benennen und sprengen

21.01.2026. Gern wird beim Thema "Linke und Iran" auf Michel Foucaults begeisterte Äußerungen zur iranischen Revolution hingewiesen. Gut so, aber die deutsche Geschichte beginnt früher und war eher noch fataler. Und der Schulterschluss der Linken mit den iranischen Mullahs setzt sich auch lange nach der Revolution noch fort. Von Thierry Chervel. Mehr...

EIN WORT GIBT DAS ANDERE

Hausmeister unserer Schöpfung

11.01.2026. Beherrschen wir die Künstliche Intelligenz oder sind wir schon ihre Diener? Das fragte der schwedische Ideenhistoriker Johan Fredrikzon kürzlich in einem Vortrag an der Freien Universität Berlin. Aber das Herr-Knecht-Verhältnis war schon immer ein kompliziertes, wusste Gontscharow (von Loriot ganz zu schweigen). Weil es ein menschliches ist. Nur die Maschine hat davon keine Ahnung. Von Elke Schmitter. Mehr...

ESSAY

Gemein mit einer Sache

07.01.2026. Nicht dass Sophie von der Tann, die ARD-Korrespondentin in Israel, keine Kritik verdiente. Aber die Debatte, die aus Anlass des Hanns-Joachim-Friedrich-Preises über ihre Arbeit entbrannte, war zu personalisiert: Ihre Verteidiger konnten sich dahinter verstecken und behaupten, sie gegen eine Kampagne in Schutz zu nehmen. Dabei ist von der Tann kein Einzelfall. Sie verkörpert die antiisraelische Tendenz der öffentlich-rechtlichen und leider auch vieler privater Medien: Man framed, leugnet und schweigt und verzichtet auf die Korrektur von Fehlinformationen. Eine Bestandsaufnahme mit vielen Belegen.  Von Daniel Rotstein. Mehr...

INTERVENTION

Korrupte Justiz

16.12.2025. Die rumänische Justiz war zwischen 2013 und 2018 enorm erfolgreich mit ihrem Kampf gegen die verbreitete Korruption. Inzwischen hat sich das Rad wieder gedreht, wie eine Recherche der rumänischen Journalistenplattform Recorder belegt. Mehr über die Hintergründe Von Luca Oprea-Calin. Mehr...

SOS: USA

Treibende Kräfte

01.12.2025. "Demokratien existieren, bis sie nicht mehr existieren", schrieb Erwin Chemerinsky. Kann es sein, dass die amerikanische Verfassung, die auf ein ländliches Amerika des 18. Jahrhunderts zugeschnitten ist, für die heutige Realität nicht mehr funktioniert? Aber wozu sollte ein neuer Verfassungskonvent in einem derart polarisierten Land führen? Die Rechte hat kulturelle Hegemonie erlangt, während die Linke sich zerstreitet wie in der Weimarer Zeit. Abschluss unserer kleinen Serie zur Krise der amerikanischen Demokratie. Von Mitchell Cohen. Mehr...

EIN WORT GIBT DAS ANDERE

Keinerlei Ohnmacht im Saal

27.11.2025. Als Vedran Dzihić von der ungeheuren Stille spricht, die an den Gedenktagen über Bosnien liegt, wird die Stille im Raum präsent. Sie hat nicht nur mit dem Thema zu tun. Für manche vielleicht berührt sie, wie bei mir, eine schuldbewusste Erinnerung an die kognitive Abwehr, die mit diesem Krieg verbunden war. Das harmlos-eruptive Betonen, wie kompliziert das alles sei, wie mühsam zu verstehen. Eine Diskussion über dreißig Jahre Dayton-Abkommen im Berliner Ensemble. Von Elke Schmitter. Mehr...
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Archiv: Presseschauen

Massive Zeitungsseile

19.06.2026.Kehrtwende in Bayreuth: Katharina Wagner entschuldigt sich bei Michel Friedman und der spricht nun doch in Bayreuth, wie er der SZ versichert. Die FAZ lernt in Bonn von Candice Breitz: Mitgefühl ist offenbar eine Frage der Hautfarbe. Im Tagesspiegel erzählt Dokumentarfilmemacherin Regina Schilling, wie sie Ingeborg Bachmann wieder zum Leuchten bringen will. Der Perlentaucher lauscht einem Schwanengesang, dem alle Schwere fehlt, in Sophie Fillières' Film über eine Frau im Angesicht des Todes. Und Van weiß: Ab 2032 soll die Berliner Philharmonie für acht Jahre schließen und für 1,15 Milliarden Euro saniert werden.

Sehr eigene, anstößige Gedanken

19.06.2026.Der rotgrüne Hamburger Senat verhindert eine Aufarbeitung des NSU-Mords an Süleyman Taşköprü - der taz wurden Akten zugespielt, die ein schmähliches Bild der Polizei abgeben. Und in Hannover kann man laut  FAZ lernen, wie man mit den Schlagwörtern "Demokratie", "Vielfalt", "Alleinerziehende" und "Armut" ein Businessmodell aufbaut. Wenn "Palästina befreit" ist, dann wird das wohl die ganze Welt befreien, hofft Sally Rooney in einer Rede - der israelische Religionswissenschaftler Tomer Persico analysiert auf Twitter diese Israel-Fixierung nicht nur Rooneys. In SZ und FR ziehen Rainer Forst und Axel Honneth die Lehren aus Habermas  - heute ist der große Trauer- und Gedenktag.

Mallarmés geistige Bomben

16.06.2026.Wenn Staatsverbrecher straflos bleiben, führt das zu moralischer Lähmung, erkennt in Osteuropa der Autor Sergej Lebedew am Beispiel von Russland. Der Guardian erklärt, warum Mexikos beliebte linke Präsidentin Claudia Sheinbaum äußerst militärfreundlich ist. In Elet es Irodalom setzt László Végel auf die revolutionäre Kraft der Bücher. In der Yale Review möchten Millenials lieber das explizite Unoriginelle und Unaufregende umarmen. Der Kriegsfotograf Shyam Tekwani erzählt in New Lines von einer Aufnahme, die ihn nie mehr losließ. In der Paris Review sucht Karl Ove Knausgard nach Authentizität in der Kunst.

Transversale Reisen durch die Welt der Romane

09.04.2024.Verlagsporträts: Literarische Diverse Gespräch mit der Verlegerin Yasemin Altınay & ein solidarischer Kleinverlag für Kinder- und Jugendbuchautoren: Lieferbar  - Buchkritiken zu B. Travens "Totenschiff" & Wolfgang Schäubles "Erinnerungen"  - Deutschlandfunk-Hörfunk-Tipps: Europäische Jazz-Vielfalt & Hörspiel "Schnitte" von Rolf Dieter Brinkmann ...

Loops und Klänge

06.06.2014.Das New York Magazine feiert den Schlock. Das Zeit Magazin besucht Edward Snowdens Anwälte. Alexander Kluge plaudert über den Tag, an dem Hitler Selbstmord beging. Und die Vogue interviewt den Kriegsfotografen Peter van Agtmael.

Archiv: Bücher

Schlick undefinierbarer Gefühle

18.06.2026.Die FAZ bewundert, wie behutsam Kathrin Zipse sich in "Moosland" den knorrigen Isländern nähert. Die FR vertieft sich mit Stefan Müller-Doohm anhand der Denker der Frankfurter Schule in die intellektuelle Geschichte Frankfurts. Die Zeit empfiehlt neue Bachmann-Biografien. Die NZZ lernt von dem Historiker Matthias Uhl, wie stark Russland überhaupt noch ist. Der Dlf spaziert beglückt mit Catherine Guérard und einer Baccararose durch Paris. Und Dlf Kultur erfährt von Florian Butollo: KI macht nicht weniger, sondern mehr Arbeit.

Helga Kurzchalia: Weltzeituhr

18.06.2026.In "Weltzeituhr" erzählt Helga Kurzchalia von den Siebziger- und Achtzigerjahren in Ostberlin und verwebt individuelle Erfahrungen mit dem Weltgeschehen: Eine junge Psychologin fühlt sich durch die gesellschaftlichen Verhältnisse in ihrer Freiheit eingeschränkt und fragt sich immer wieder, was normal ist und warum ihr das Normale oft so befremdlich vorkommt. Ist es ein Nachhall auf die Nazizeit? Oder ein Abbild der DDR mit ihren Normen und Zwängen, der gefühlten Enge?

Kein Zauberbuch

17.06.2026.Die FAZ studiert mit Armin Osmanovic die Beziehungen zwischen Frankreich und Westafrika über die Jahrhunderte. Dlf Kultur beugt das Knie vor dem nicaraguanischen Schriftsteller und ehemaligen Vizepräsidenten Sergio Ramirez, der in seinen Erzählungen die Verbrechen der Ortega-Diktatur anprangert. Bei Mkrtitsch Armen wohnt er gespannt dem Streit zweier armenischer Architekten bei. Die SZ fragt mit Jan-Werner Müller, wie man demokratisch baut. 

Jahrbuch Sexualitäten 2026

17.06.2026.Das "Jahrbuch Sexualitäten" ist ein jährlich erscheinendes Periodikum, das Fragen des Sexuellen in einem weiten Sinne thematisiert. Als Vorabdruck haben wir das von Jan Feddersen geführte Gespräch mit der österreichischen Grünen-Politikerin Faika El-Nagashi gewählt. Sie erzählt von ihren zwei Coming Outs - als Lesbe, nicht einfach etwa gegenüber ihrem Vater, und als queerkritische Feministin, die ihre Schwierigkeiten mit dem Sternchen hat. Erschreckend, wie groß der politische Druck auf die Szene ist, um einen bestimmten Begriff der Queerness durchzusetzen.

Welterschaffung aus dem Geist

16.06.2026.Die FAZ lobt Rachel Khongs temporeichen Roman über die Mitglieder einer in New York lebenden chinesischen Einwandererfamilie. Von Detlef Pollack lernt sie, was religiöse Fundamentalisten in aller Welt gemeinsam haben. Die NZZ schwebt in Gaito Gasdanows melancholischen Erzählungen zwischen Existenzialismus, Traum und Wirklichkeit. Die SZ rast mit Claire Kalands und Sandrine Kerions Graphic Novel durch die Geschichte des Krimis. Dlf schwärmt von Bruno Pellegrinos Essays über das Glück des Sammelns und Bewahrens. 

BuchLink: Aktuelle Leseproben. In Kooperation mit den Verlagen (Info)

Sebastian Bandelin / Yann Schosser. Kants Kritik des Eigentums - Aktualität und Perspektiven im Anschluss an den ethischen Sozialismus. Campus Verlag, Frankfurt am Main, 2026.Sebastian Bandelin, Yann Schosser: Kants Kritik des Eigentums
Eigentum ist gesellschaftlich umstritten. Steigende Mieten in Großstädten, die Folgen des Klimawandels sowie Debatten um soziale und politische Teilhabe rücken das Thema…
Jörg Ernesti. Die Päpste - Von der Antike bis zur Gegenwart. C.H. Beck Verlag, München, 2026.Jörg Ernesti: Die Päpste
Vom Bischof von Rom zur moralischen Weltmacht Eine Institution im Wandel: Wie das Papsttum über Jahrhunderte Macht, Kultur und Einfluss neu definierte Das Papsttum fasziniert…
Tom Kummer. Freiwürfe mit einem Diktator - Roman. Tropen Verlag, Stuttgart, 2026.Tom Kummer: Freiwürfe mit einem Diktator
Es ist ein offenes Geheimnis, dass Kim Jong-un in Bern zur Schule gegangen ist. Jahrzehnte später erhält sein Basketball-Coach Frank eine Einladung aus Pjöngjang - und steht…
Olivia Laing. Crudo - Roman. btb, München, 2026.Olivia Laing: Crudo
Aus dem Englischen von Thomas Mohr. Die Schriftstellerin Kathy verbringt den Sommer in der Toskana, in einem Hotel für Superreiche. Neben dem Schwimmen im Pool und den rauschenden…

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