Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Perlentaucher-Autoren

Thomas Groh

Thomas Groh, geboren 1978, lebt seit 1997 in Berlin, dort Studium der Film-, Kultur-, Publizistik- und Kommunikationswissenschaften an der Humboldt und Freien Universität. Seit 2001 freier Autor für die Online-Filmmagazine f-lm.de und jump-cut.de sowie seit 2002 für die Filmzeitschrift "Splatting Image", einzelne Beiträge für "Telepolis" und "Jungle World". Weitere Texte, Notizen und Hinweise veröffentlicht er auf seinem Blog http://filmtagebuch.blogger.de 

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Artikel von Thomas Groh

Berlinale 2. Tag

07.02.2009. Radu Judes "The Happiest Girl in the World" klammert sich so fest an ihre Chance wie an ihre gehäkelte Handtasche. Informationspolitische Cleverness beweist Asghar Farhadi in seinem Wettbewerbsfilm "Darbareye Elly - About Elly". Verstreut symbolisch Samen: Mans Manssons "Mr. Governor". Francois Ozons "Ricky" fliegt, hebt aber nicht ab. Stephen Daldrys "Der Vorleser" scheitert an seiner obszönen Symbolik. Dante Lams "The Beast Stalker" ist feines Pulp-Entertainment über Menschen mit Narben. mehr lesen

Berlinale 1. Tag

06.02.2009. Sucht die Weisheit im Schoß junger Schulmädchen: Sono Sions "Love Exposure". Beweist ein Ethos des Blicks: Soda Kazuhiros Dokumentarfilm über eine psychiatrische Klinik in Japan. In Tom Tykwers Thriller "The International" lässt sich Clive Owen ordentlich was aufs Ohr hauen, der Shootout findet im Guggenheim statt: Das nennt man souveränes Genrehandwerk.
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Hinreichend Dosenbier

15.10.2008. Die Fortsetzung von "Hellboy" setzt mehr auf Getöse als auf unschuldigen Pulp-Spaß: viel Sehenswertes bietet sie dennoch. Mit mehr als dreißig Jahren Verspätung findet ein großartiges Unikum in (ein paar) deutsche Kinos: Derek Jarmans in lateinischer Sprache gedrehter Debütfilm "Sebastiane" mehr lesen

Götter des Glücks und des Unglücks

03.09.2008. Ohne Spekulation auf Tabu und Skandal zeigt Andreas Dresen in "Wolke neun" Liebesverrat und Sex im Alter als Selbstverständlichkeit. Aus einer ganz anderen Richtung, nähert sich Shinji Imaoka in seinem Pinku-eiga-Softporno "Tasogare - Liebestoll im Abendrot" demselben Thema. mehr lesen

Mega-Wunscherfüllungsmaschine

20.08.2008. Fulminant finster erzählt Christopher Nolan in seinem zweiten Batman-Film "The Dark Knight" von der unauflösbaren Verschränkung von Gut und Böse. Nur auf den ersten Blick unbeschwert ausgefallen ist Christophe Honores Musical "Chanson der Liebe", unter dessen Oberfläche sich filmhistorisch mancherlei tut.
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Exzess der Sichtbarkeit

16.07.2008. In ihrem Filmdebüt "Red Road" erzählt Andrea Arnold von einer Frau, die als professionelle Kontrolleurin die Kontrolle verliert. In die Zeiten des deutschen Musikfilms zurückversetzt fühlen darf man sich dagegen mit dem ABBA-Verbrechen "Mamma Mia!". mehr lesen

Kunstvoll unscharf

14.05.2008. Überaus kunstvoll bleibt das Leben des Teenagers Alex in Gus van Sants neuem Film "Paranoid Park" im Unschärfebereich. Das Dokument eines quälenden Auftritts von Klaus Kinski im Jahr 1971 ist Peter Geyers Dokumentation "Jesus Christus Erlöser". mehr lesen

Primärfarben und Glitzerkitsch

07.05.2008. Sein Name ist Racer, Speed Racer. Er fährt Rennen in quietschbunt animierten Digitalautos im nach ihm betitelten neuen Film der Wachowski-Brüder, der zum Kopfschmerzenkriegen sonderbar ist. Schnörkellos durchgezogener Zombie-Horror der Marke Geisterbahn kommt dagegen aus Spanien: Jaume Balagueros "[REC]". mehr lesen

Geschwedet

02.04.2008. Jack Black hat in "Abgedreht" aus Versehen alle Tapes seiner Videothek gelöscht - und macht mit Mos Def das beste daraus: In Heimarbeit nachgebastelte, "geschwedete" Remakes. Gregory Hoblits "Untraceable" dagegen ist nicht mehr und nicht weniger als unprätentiöses "meat-and-potatoes"-Kino. mehr lesen

Shapeshifter

Im Kino

27.02.2008. So oscargekrönt, aber auch so noir und so amerikanisch wie in ihrer Cormac McCarthy-Verfilmung "No Country For Old Men" waren die Coen-Brüder noch nie. Todd Haynes dekonstruiert in "I'm Not There" Identitäten und Bob Dylan und das Biopic. mehr lesen

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Archiv: Perlentaucher-Autoren

Archiv: Essay

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21.05.2012. Den Begriff "Geistiges Eigentum" halte ich für tendenziös und wenig fruchtbar. Meine Fragen sind andere, mich interessieren weniger meine Befürchtungen als die Hoffnungen und Freuden, die sich mit dem Netz für mich verknüpfen. Über das Schreiben im digitalen Zeitalter. Mehr lesen

Archiv: Virtualienmarkt

Auf den Kopf gestellter Zauberlehrling

17.04.2012. Wie konnte es geschehen, dass eine so abstrakte wie randständige Materie wie das Urheberrecht solch massive politische Wirkung entfaltet, mit Hebeln, die von den Rändern bis ins ideologische Zentrum der Gesellschaft einhaken? Ein Plädoyer für pragmatische Lösungen Mehr lesen

Archiv: Post aus ...

Mundtot gemacht

21.03.2012. Mit der Pressefreiheit ist es in der Türkei nicht gut bestellt. Journalisten werden verhaftet und auf der Grundlage schwammiger Gesetze angeklagt. Es wird immer schwieriger, kritisch über die Regierung Erdogan zu berichten. Mehr lesen