Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Perlentaucher-Autoren

Anja Seeliger

Anja Seeliger, geboren 1961 in Koblenz, hat Jura studiert. Als freie Journalistin hat sie u.a. für die taz, Financial Times, Spiegel und Vogue geschrieben. Sie ist Mitbegründerin des Perlentauchers.

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Artikel von Anja Seeliger

Berlinale 5. Tag

09.02.2004. In dem parodistischen Spionagethriller "The Adventure of Iron Pussy" wird heftig gesungen. Bei Chantal Akerman wird Unkomisches nicht komischer. "Infernal Affairs", die Gangster-Trilogie von Andrew Lau und Alan Mak, ist ein absoluter Kracher. Annette K. Olesen zeigt in ihrem Wettbewerbsbeitrag "In Deinen Händen", wozu die Dogma-Regeln gut sind. Jean-Pierre Leaud ist in "Folle embellie" durch und durch royal. mehr lesen

Berlinale 3. Tag

07.02.2004. John Boormans Südafrika-Melodram "Country of my Skull" leidet an Klischeees und wird von seinen Schauspielern gerettet. Alles gelogen in Nancy Meyers Wettbewerbsfilm "Something's gotta give", aber nicht nicht in Andres Veiels Film "Die Spielwütigen", der vier Schauspielschüler beobachtet. In Patrice Lecontes Wettbewerbsfilm "Confidences trop intimes" verwechselt Sandrine Bonnaire einen Steuerberater mit einem Psychiater. mehr lesen

Berlinale 1. Tag

05.02.2004. Mit tadelloser Frisur wartet Nicole Kidman in Anthony Minghellas Bürgerkriegsfilm "Cold Mountain" darauf, dass der Geliebten aus dem Krieg in ihr Dorf zurückkehrt. Ein Traum aus den Neunzigern! Die Retrospective zeigt Sam Peckinpahs "The Wild Bunch", einen der blutigsten Western der Filmgeschichte. mehr lesen

Der Feuilletonkongress in Halle: Ein Fazit

21.09.2003. Die Krise des deutschen Feuilletons ist nicht nur eine ökonomische, sondern auch eine inhaltliche. Das zeigte die Reaktion der Leser am letzten Tag. Ein Fazit der Konferenz in Halle. mehr lesen

Berlinale 8. Tag

13.02.2003. Christian Petzold beweist in "Wolfsburg" filmische Intelligenz. In Spike Lees "25th hour" amüsieren sich nicht mal Drogendealer. In Pascal Bonitzers Wettbewerbsfilm "Petites Coupures" verirrt sich Bruno, Kommunist, Journalist und Nervensäge, zwischen eins, zwei, drei, vier Frauen. mehr lesen

Berlinale 7. Tag

12.02.2003. Der beste Wettbewerbsfilm ist Johnnie Tos "PTU". Schade, dass er im Forum gezeigt wurde. Li Yangs "Blinder Schacht" schildert kapitalistische Methoden in China. Hans-Christian Schmid knebelt seine Figuren in "Lichter". Wurde beim Bundestagswahlkampf von Andreas Dresen gefilmt: "Herr Wichmann von der CDU". Er hatte zwar keine Chance, aber gekämpft hat er. In Murnaus "Tartüff" geht es um Blicke: durchs Schlüsselloch, in den Spiegel, auf's entblößte Bein Elmires. mehr lesen

Ein Goldener Bär zum Jubeln und einer zum Weinen

17.02.2002. Man wird nicht sagen können, dass der Jahrgang 2002 herausragend war, ein wirkliches Meisterwerk gab es, im Wettbewerb jedenfalls, nicht zu sehen. Dazu passt, dass der Goldene Bär diesmal geteilt wurde. Eine wunderbare Entscheidung, die gewiss nicht auf einhellige Zustimmung stoßen wird, ist der Goldene Bär für Hayao Miyazakis "Spirited Away". mehr lesen

Berlinale 9. Tag

14.02.2002. Universale Werte: "War and Peace" von Anand Patwardhan.  Framing Reality: Die Theorie-Begleitkonferenz zur Berlinale. Luftwurzeln: "Piedras" von Ramon Salazars.  Schwindlig in Rom: Carola Spadonis "Drehungen". mehr lesen

Berlinale 7. Tag

12.02.2002. Subtil: "July Rhapsody" von Ann Hui. Ein kleines Wunder: "Halbe Treppe" von Andreas Dresen.  Das Ende: "Tiexi District" von Wang Bing. Der Anfang: "Railroad of Hope" von Ning Ying.  Hüte dich vor Damenbärten: "Versuchungen" von Zoltan Kamondi. mehr lesen

Berlinale 6. Tag

11.02.2002. Das Gespenst des Neuen Deutschen Films: Edgar Reitz' "Mahlzeiten". Eine Pressekonferenz mit chinesischen Regisseuren. Ein Schicksalsschlag kommt selten allein: "The Shipping News" von Lasse Halström.  Finnendisco : "Weg nach Emmaus" von Markku Pölönen. Traurige Küken: "Choori" von Javad Ardakani beim Kinderfilmfest. mehr lesen

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08.02.2012. Die entscheidenden Akteure im Buchmarkt sind die Leser und die Autoren. Sie können nun direkt zueinander finden. Weitere Regulierungen braucht es nicht. Eine Antwort auf Jürgen Neffe Mehr lesen

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30.01.2012. Jürgen Neffe will einen anti-globalen Schutzwall um einen Markt ziehen, der sich bereits in völliger Auflösung befindet. Das wird nicht funktionieren. Trotzdem braucht der Wandel gute Rahmenbedingungen. Mehr lesen

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Orte von besonderer Konzentration

06.06.2011. Es macht durchaus Spaß, über Bice Curigers Biennale zu wandeln und die Rückkehr zu klassischen Formen zu beobachten. Doch die großen Entwürfe fehlen. Man vermisst das Radikale, das Wilde, das Aufwühlende. Mehr lesen