Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Perlentaucher-Autoren

Seyran Ates

Seyran Ates, geboren am 1963 in Istanbul, lebt seit 1969 in Berlin. Sie studierte Rechtswissenschaften an der freien Universität Berlin und arbeitet seit 1997 als selbständige Rechtsanwältin. Ihre Interessensschwerpunkte sind das Familienrecht und Strafrecht. Sie ist Mitautorin des 1983 erschienen Buches "Wo gehören wir hin? Zwei türkische Mädchen erzählen". 2003 ist ihr autobiografisches Buch "Große Reise ins Feuer" bei Rowohlt erschienen. Sie kämpft für die Einrichtung eines eigenständigen Straftatbestandes als Verbrechenstatbestand bei Zwangsverheiratung.

Artikel von Seyran Ates

Toleranz den Toleranten

Eine Antwort auf Jutta Limbachs Plädoyer für einen Minderheitenschutz in der Verfassung.

31.08.2005. "Es muss endlich Schluss sein damit, dass unter Berufung auf die deutsche Geschichte Menschenrechtsverletzungen in muslimischen Parallelgesellschaften in Deutschland hingenommen werden." Jutta Limbach hat im Perlentaucher einen Minderheitenschutz für die islamische Gemeinschaft gefordert. Die Berliner Anwältin Seyran Ates widerspricht. mehr lesen

Bücher von Seyran Ates

Ates, Seyran: Der Islam braucht eine sexuelle Revolution . Eine Streitschrift

Cover: Der Islam braucht eine sexuelle Revolution

Ullstein Verlag, Berlin 2009, ISBN 3550087586, Gebunden, 217 Seiten, 16,90 EUR

Musliminnen, die selbst entscheiden wollen, wen sie lieben, werden mit dem Tode bedroht. Muslime, die sich gegen eine arrangierte Ehe wehren, werden von ihren Familien verstoßen. Wer sich im Islam offen zu seiner Homosexualität bekennt, begibt sich in Lebensgefahr. Dennoch behauptet die islamische Welt, die bessere, die moralischere Religion ... mehr lesen
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Ates, Seyran: Der Multikulti-Irrtum. Wie wir in Deutschland besser zusammenleben können

Cover: Der Multikulti-Irrtum

Ullstein Verlag, Berlin 2007, ISBN 3550086946, Gebunden, 282 Seiten, 18,90 EUR

Vor über dreißig Jahren kam Seyran Ates mit ihrer Familie nach Deutschland. "Gastarbeiter", so nannte man ihre Eltern. Weder Türken noch Deutsche wollten damals, dass diese Gäste hier heimisch werden. Doch Seyran Ates erkämpft sich einen Platz in einer noch längst nicht multikulturellen Gesellschaft. Die Juristin ... mehr lesen
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Ates, Seyran: Große Reise ins Feuer. Die Geschichte einer deutschen Türkin

Cover: Große Reise ins Feuer

Rowohlt Verlag, Berlin 2003, ISBN 3871344524, Gebunden, 250 Seiten, 16,90 EUR

Ihre ersten Lebensjahre verbringt Seyran Ates in der Geborgenheit einer türkischen Großfamilie in Istanbul. Eines Tages verschwindet ihre Mutter, einige Monate später auch der Vater. Die Eltern sind als "Gastarbeiter" nach Deutschland gegangen, doch das erfährt Seyran erst viel später, als sie endlich nachkommen darf. Das Leben ... mehr lesen
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Archiv: Perlentaucher-Autoren

Archiv: Essay

Texte teilen

21.05.2012. Den Begriff "Geistiges Eigentum" halte ich für tendenziös und wenig fruchtbar. Meine Fragen sind andere, mich interessieren weniger meine Befürchtungen als die Hoffnungen und Freuden, die sich mit dem Netz für mich verknüpfen. Über das Schreiben im digitalen Zeitalter. Mehr lesen

Archiv: Virtualienmarkt

Auf den Kopf gestellter Zauberlehrling

17.04.2012. Wie konnte es geschehen, dass eine so abstrakte wie randständige Materie wie das Urheberrecht solch massive politische Wirkung entfaltet, mit Hebeln, die von den Rändern bis ins ideologische Zentrum der Gesellschaft einhaken? Ein Plädoyer für pragmatische Lösungen Mehr lesen

Archiv: Post aus ...

Mundtot gemacht

21.03.2012. Mit der Pressefreiheit ist es in der Türkei nicht gut bestellt. Journalisten werden verhaftet und auf der Grundlage schwammiger Gesetze angeklagt. Es wird immer schwieriger, kritisch über die Regierung Erdogan zu berichten. Mehr lesen