Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 08.37 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Perlentaucher-Autoren

Wolfgang Kraushaar

Wolfgang Kraushaar, geboren 1948, ist Politologe und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Hamburger Institut für Sozialforschung mit Arbeitsschwerpunkt Untersuchung von Protest und Widerstand in der Geschichte der Bundesrepublik und der DDR (1949 bis 1990); insbesondere 68er-Bewegung, RAF und K-Gruppen; Totalitarismus- und Extremismustheorie; Pop-Kultur und Medientheorie.

Artikel von Wolfgang Kraushaar

Hitlers Kinder? Eine Antwort auf Götz Aly

25.03.2009. Die 68er-Bewegung im Schatten der NS-Vergangenheit. Zur Analogiekonstruktion des NS-Historikers Götz Aly. mehr lesen

Bücher von Wolfgang Kraushaar

Kraushaar, Wolfgang: Verena Becker und der Verfassungsschutz.

Cover: Verena Becker und der Verfassungsschutz

Hamburger Edition, Hamburg 2010, ISBN 3868542272, Kartoniert, 203 Seiten, 16,00 EUR

Aus dem Mordfall Buback ist ein Justizfall Becker geworden, der mehr und mehr die Züge einer Geheimdienstaffäre angenommen hat. Die RAF-Frau, die verdächtigt wird, an der Ermordung des obersten Staatsanwalts der Republik beteiligt gewesen zu sein, soll für den Verfassungsschutz gearbeitet haben. Das klingt eher nach dem Plot für ... mehr lesen
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Kraushaar, Wolfgang: Achtundsechzig. Eine Bilanz

Cover: Achtundsechzig

Propyläen Verlag, Berlin 2008, ISBN 3549073348, Gebunden, 256 Seiten, 19,90 EUR

1968 das Jahr, an dem sich bis heute die Geister scheiden. Für die einen bedeutet es Aufbruch, Revolte und Emanzipation, für die anderen Flirt mit dem totalitären Kommunismus, Werteverfall und Geburtsstunde des RAF-Terrors. Was wollten die Achtundsechziger, was haben sie erreicht? Vierzig Jahre danach zieht der Historiker Wolfgang Kraushaar ... mehr lesen
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Kraushaar, Wolfgang (Hrsg.): Die RAF und der Linke Terrorismus. 2 Bände

Cover: Die RAF und der Linke Terrorismus

Hamburger Edition, Hamburg 2006, ISBN 3936096651, Gebunden, 1416 Seiten, 78,00 EUR

Die Faszination, die die RAF hierzulande, zumal für jüngere Menschen, offenbar immer noch ausübt, irritiert zwar, ist jedoch kaum überraschend angesichts des in der Literatur vielfach weichgezeichneten Bildes vom RAF-Terrorismus. Aus der allzu oft personen- und organisationsfixierten Perspektive auf die RAF ist ein ebenso verzerrtes ... mehr lesen
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Kraushaar, Wolfgang / Reemtsma, Jan Philipp / Wieland, Karin: Rudi Dutschke, Andreas Baader und die RAF.

Cover: Rudi Dutschke, Andreas Baader und die RAF

Hamburger Edition, Hamburg 2005, ISBN 3936096546, Kartoniert, 143 Seiten, 12,00 EUR

Mit drei Essays: Wolfgang Kraushaar - "Rudi Dutschke und der bewaffnete Kampf". Karin Wieland - "a.". Jan Philipp Reemtsma - "Was heißt 'die Geschichte der RAF verstehen'?"
Der "idealisierte Rebell" und der "Dandy des Bösen" - beide sind unzweifelhaft Schlüsselfiguren gewesen. ... mehr lesen
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Kraushaar, Wolfgang: Die Bombe im jüdischen Gemeindehaus.

Cover: Die Bombe im jüdischen Gemeindehaus

Hamburger Edition, Hamburg 2005, ISBN 3936096538, Gebunden, 300 Seiten, 20,00 EUR

Nicht die Rote Armee Fraktion war die erste Gruppierung, die in den Untergrund ging, sondern eine, die sich nach südamerikanischem Vorbild Tupamaros nannte: die Tupamaros West-Berlin. Sie plazierten am 9.November 1969 eine Bombe, die von einem Agent provocateur des Verfassungsschutzes stammte und im Jüdischen Gemeindehaus während einer ... mehr lesen
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08.02.2012. Die entscheidenden Akteure im Buchmarkt sind die Leser und die Autoren. Sie können nun direkt zueinander finden. Weitere Regulierungen braucht es nicht. Eine Antwort auf Jürgen Neffe Mehr lesen

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30.01.2012. Jürgen Neffe will einen anti-globalen Schutzwall um einen Markt ziehen, der sich bereits in völliger Auflösung befindet. Das wird nicht funktionieren. Trotzdem braucht der Wandel gute Rahmenbedingungen. Mehr lesen

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06.06.2011. Es macht durchaus Spaß, über Bice Curigers Biennale zu wandeln und die Rückkehr zu klassischen Formen zu beobachten. Doch die großen Entwürfe fehlen. Man vermisst das Radikale, das Wilde, das Aufwühlende. Mehr lesen