Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher zu 1968 - Seite 3
Kraushaar, Wolfgang: Achtundsechzig. Eine Bilanz

Propyläen Verlag, Berlin 2008, ISBN 3549073348, Gebunden, 256 Seiten, 19,90 EUR
1968 das Jahr, an dem sich bis heute die Geister scheiden. Für die einen bedeutet es Aufbruch, Revolte und Emanzipation, für die anderen Flirt mit dem totalitären Kommunismus, Werteverfall und Geburtsstunde des RAF-Terrors. Was wollten die Achtundsechziger, was haben sie erreicht? Vierzig Jahre danach zieht der Historiker Wolfgang Kraushaar ... mehr lesen
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Aly, Götz: Unser Kampf. 1968

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2008, ISBN 3100004213, Gebunden, 256 Seiten, 19,90 EUR
Götz Aly war einer der in Berlin aktiv mitkämpfenden sogenannten 68er. Er tritt also in der Rolle als Zeitzeuge auf und als Historiker. Daher darf man erwarten, dass er einen Rückblick der besonderen Art liefert. Seine Thesen lautet: Die 68er waren ihren Vätern näher, als ihnen heute lieb ist. Aly sieht in der 68er-Bewegung ... mehr lesen
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Dellwo, Karl-Heinz: Das Projektil sind wir. Der Aufbruch einer Generation, die RAF und die Kritik der Waffen.

Edition Nautilus, Hamburg 2007, ISBN 389401556X, Gebunden, 224 Seiten, 14,90 EUR
Gespräche mit Tina Petersen und Christoph Twickel. Karl-Heinz Dellwo, als Mitglied der RAF an der Besetzung der Deutschen Botschaft in Stockholm 1975 beteiligt, war insgesamt 21 Jahre im Gefängnis. Im Gespräch mit Tina Petersen und Christoph Twickel berichtet er über seinen Weg in den bewaffneten Kampf und seine Zeit im Gefängnis. ... mehr lesen
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Cohn-Bendit, Daniel (Hrsg.) / Dammann, Rüdiger (Hrsg.): 1968. Die Revolte

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 3100102304, Taschenbuch, 258 Seiten, 14,90 EUR
Mit zahlreichen meist zweifarbigen Abbildungen. Flower Power, freie Liebe, die Befreiung aus dem Muff von tausend Jahren war es für die einen, der Beginn von bleierner Zeit, Terror und Chaos für die anderen: 1968 ist mehr als nur ein bestimmtes Jahr. Die von den 68ern in Gang gesetzten Ereignisse markieren eine tiefe Zäsur in der Geschichte ... mehr lesen
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Diekmann, Kai: Der große Selbstbetrug. Wie wir um unsere Zukunft gebracht werden

Piper Verlag, München 2007, ISBN 3492051227, Gebunden, 254 Seiten, 16,90 EUR
'Gut gemeint' ist oft das Gegenteil von 'gut', schreibt Kai Diekmann, Chefredakteur von 'Bild'. Und legt sich an: mit den Gutmenschen, Gutmütigen und Gutmeinenden in Politik, Publizistik und Gesellschaft; mit den Gutmenschen in uns allen. Dass zwei plus zwei vier ist, sei schon längst kein Konsens mehr in Deutschland: ... mehr lesen
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Hannover, Irmela / Schnibben, Cordt: I can't get no. Ein paar 68er treffen sich wieder und rechnen ab

Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln 2007, ISBN 3462039059, Gebunden, 272 Seiten, 22,90 EUR
"I can't get no" erzählt von einem Wochenende, das als heiteres Fest begann und zu einem wütenden Schlagabtausch wurde. 15 Leute, die Ende der 60er gemeinsam zur Schule gingen und den Aufstand probten, sehen sich nach 40 Jahren wieder und reden über ihr Leben. Sind sie, die 68er, wirklich an allem schuld: Kindermangel, Verfall ... mehr lesen
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Fischer, Joschka: Die rot-grünen Jahre . Deutsche Außenpolitik - vom Kosovo bis zum 11. September

Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln 2007, ISBN 3462037714, Gebunden, 448 Seiten, 22,90 EUR
Die sieben Jahre der rot-grünen Regierungszeit von 1998 bis 2005 sind schneller als erwartet zum Gegenstand zeitgeschichtlicher Erinnerung und Bewertung geworden. Joschka Fischer hat als Außenminister und Vizekanzler die Politik der Regierungskoalition entscheidend geprägt und getragen. In seinem autobiographischen Buch stellt Joschka ... mehr lesen
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Kießling, Simon: Die antiautoritäre Revolte der 68er. Postindustrielle Konsumgesellschaft und säkulare Religionsgeschichte der Moderne

Böhlau Verlag, Köln 2006, ISBN 3412337056, Kartoniert, 314 Seiten, 39,90 EUR
Die Untersuchung behandelt die antiautoritäre Revolte von ihren Anfängen in der "Subversiven Aktion" über den "Sozialistischen Deutschen Studentenbund" und die Kommune 1 bis zur Neuen Frauenbewegung. Dabei wird die Protestbewegung in die gesellschaftlichen Auf- und Umbrüche der 1960er Jahre eingebettet und auf ... mehr lesen
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Berman, Paul: Idealisten an der Macht. Die Passion des Joschka Fischer

Siedler Verlag, München 2006, ISBN 3886808467, Gebunden, 283 Seiten, 19,95 EUR
Aus dem Amerikanischen von Helmut Dierlamm und Werner Roller. Der lange Marsch ans Ende der Illusionen: Mit der rot-grünen Regierung endete, was einst als "Marsch durch die Institutionen" begann. Paul Berman zeichnet ein außergewöhnliches Porträt der Generation, die 1968 aufbrach, die Gesellschaft zu verändern. ... mehr lesen
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Etzemüller, Thomas: 1968 - Ein Riss in der Geschichte?. Gesellschaftlicher Umbruch und 68er-Bewegungen in Westdeutschland und Schweden

UVK Universitätsverlag Konstanz, Konstanz 2005, ISBN 3896697056, Kartoniert, 263 Seiten, 24,00 EUR
Thomas Etzemüller zeigt die 68er-Ereignisse im Zusammenhang mit der Entstehungsgeschichte der modernen, westlichen Konsumgesellschaften der Nachkriegszeit. 1968 erscheint so nicht als politische Reaktion auf den Muff der deutschen Fünfziger, sondern als der Versuch, mit dem fundamentalen Strukturwandel der westlichen Nachkriegsgesellschaften ... mehr lesen
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Cailloux, Bernd: Das Geschäftsjahr 1968/69. Roman

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3518124080, Kartoniert, 254 Seiten, 10,00 EUR
BRD, 1965. Auf einem Fortbildungslehrgang für Journalisten lernen sich zwei junge Männer kennen, die gleich spüren, daß sie Großes miteinander vorhaben. Doch noch bremst der Muff der Zeit: Die Schlammstrecke der allgemeinen Wehrpflicht will durchrobbt sein, der dahinterliegende Morast aus bürgerlicher Paarbeziehung ... mehr lesen
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1968 - Eine Enzyklopädie.

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2004, ISBN 351812241X, Kartoniert, 489 Seiten, 15,00 EUR
Zusammengestellt von Rudolf Sievers. Ein Gespenst geht um in der deutschen Öffentlichkeit: die 68er Generation. Ihr werden die abenteuerlichsten Dinge zugeschrieben. Gewalt gegen Sachen und Personen, ja teilweise sogar der Terrorismus der RAF. Im Jahre 1968 sprachen die Aktivisten von sich nicht als 68er, sondern als APO, also als außerparlamentarischer ... mehr lesen
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Seyfried, Gerhard: Der schwarze Stern der Tupamaros. Vom kurzen Sommer der Anarchie. Roman

Eichborn Verlag, Berlin 2004, ISBN 3821807547, Gebunden, 280 Seiten, 19,90 EUR
Gerhard Seyfrieds weitgehend autobiographischer Roman aus der Zeit der deutschen Terrorismus. München, Anfang der Siebziger Jahre. Im Hinterzimmer der Roten Hilfe treffen seltsame Gestalten zusammen: Anhänger der umherschweifenden Haschrebellen und der Spaßguerilla, revolutionsromantische Tupamaros, abenteuerlustige Studenten und Anarchistinnen. ... mehr lesen
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Said, : In Deutschland leben. Ein Gespräch mit Wieland Freund

C. H. Beck Verlag, München 2004, ISBN 3406517110, Gebunden, 127 Seiten, 14,90 EUR
Seit beinahe vierzig Jahren lebt der iranische Lyriker Said "in Deutschland". Mit dem "dritten Ohr" des Exilierten hat er den Deutschen zugehört, mit den Augen des Fremden hat er sie beobachtet. Nun erstattet er Bericht, erzählt von seinen Erinnerungen an die alte Heimat Teheran ebenso wie von seiner langsamen Annäherung ... mehr lesen
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Marcuse, Herbert: Herbert Marcuse: Nachgelassene Schriften. Band 4: Die Studentenbewegung und ihre Folgen

zu Klampen Verlag, Springe 2004, ISBN 392424586X, Gebunden, 253 Seiten, 19,00 EUR
Aus dem Amerikanischen von Thomas Laugstien. Mit einer Einleitung von Wolfgang Kraushaar. Herbert Marcuse hatte sich schon früh in der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung und gegen den US-Krieg in Vietnam engagiert. Folgerichtig erkannte die "junge Protestbewegung" in dem "alten" kritischen Theoretiker daher ihren Kopf. Die Nachlasstexte, ... mehr lesen
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Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen
Hanna Krall: Rosa Straußenfedern
30.01.2012: Briefe, Fragmente, Zettel und Erzählungen erzählen vom Leben der polnischen Autorin Hanna Krall, ihrer Freunde und Zeitgenossen. Der Zweite Weltkrieg, die Volksrepublik Polen, Solidarnosc, vergegenwärtigen sich in ihrer Biografie. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Rosa Straußenfedern". Mehr lesen
Von Lesern empfohlene Bücher
Moti Kfir, Ram Oren: Sylvia Rafael
Als bei den Olympischen Spielen in München im September 1972 elf israelische Sportler von einer palästinensischen ...
Kevin Brooks: Kissing the Rain
Aus dem Englischen von Uwe-Michael Gutzschhahn. Mike Nelson, wegen seiner Körperfülle Moo genannt, lässt ...





