Bücherschau der Woche

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Literaturbeilagen

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Im Ententeich: Redaktionsblog

#LSR oder das Ausmaß der Desinformation

Von Thierry Chervel

12.12.2012. Marcel Weiß und ich haben im neuen Podcast des Neunetzes über das Leistungschutzrecht für Presseerzeugnisse und das Ausmaß der Desinformation zum Thema in den Zeitungen selbst gesprochen. Außerdem reden wir über ein paar verdrängte Aspekte in der deutschen Debatte zum Medienwandel – etwa, dass sich einige globale Medienmarken etabliert haben, die heute in Konkurrenz zu deutschen Medien stehen – etwa die New York Times, der Guardian, die großen englischsprachigen Wirtschaftszeitungen oder der Economist. Hinzu kommt die Konkurrenz der Wissenskonzerne, auf die Rüdiger Wischenbart im Virtualienmarkt hingewiesen hat. Gegen all das hilft kein #LSR! Am Ende zum wiederholten Male eine Leseempfehlung für Yochai Benklers "The Wealth of Networks" (aus Kostenlosmentalität gratis ins Netz gestellt), ein Grundlagenwerk zu den tektonischen Verschiebungen in der Informationsökonomie. Weitere Lesempfehlungen aus dem Gespräch sind bei Marcel Weiß im Neunetz verlinkt.

Marcel Weiß und ich haben im neuen Podcast des Neunetzes über das Leistungschutzrecht für Presseerzeugnisse und das Ausmaß der Desinformation zum Thema in den Zeitungen selbst gesprochen. Außerdem reden wir über ein paar verdrängte Aspekte in der deutschen Debatte zum Medienwandel – etwa, dass sich einige globale Medienmarken etabliert haben, die heute in Konkurrenz zu deutschen Medien stehen – etwa die New York Times, der Guardian, die großen englischsprachigen Wirtschaftszeitungen oder der Economist. Hinzu kommt die Konkurrenz der Wissenskonzerne, auf die Rüdiger Wischenbart im Virtualienmarkt hingewiesen hat. Gegen all das hilft kein #LSR! Am Ende zum wiederholten Male eine Leseempfehlung für Yochai Benklers "The Wealth of Networks" (aus Kostenlosmentalität gratis ins Netz gestellt), ein Grundlagenwerk zu den tektonischen Verschiebungen in der Informationsökonomie. Weitere Lesempfehlungen aus dem Gespräch sind bei Marcel Weiß im Neunetz verlinkt.

Thierry Chervel

twitter.com/chervel

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Archiv: Presseschauen

Ein Puzzle im Dunkeln

16.04.2014. Der New Yorker schildert die Schönheit und Gefahren beim Klettern und Tauchen in den tiefsten Höhlen der Welt. Die Regisseure William Friedkin und Nicolas Winding Refn halten eine Masterclass ab. Thomas Meyer erzählt im SWR, wie er lernte, Neue Musik zu hören. Und Osteuropa rollt den Ersten Weltkrieg noch einmal auf. Mehr lesen

Zwerchfell-Attacken

16.04.2014. Der Freitag beobachtet den rauschenden Erfolg des Underdogs Mike Kelley bei der großen Retro in Los Angeles. Die NZZ beobachtet die Entstehung eines japanisch-schweizerischen Kettengedichts. Mit fliegenden Brathähnchen im "Freischütz" gewinnt Regisseur Viestur Kairish keinen Blumentopf bei der Kritik. Die SZ hört, wie Alexander Melnikov Schumann auf einem Érard explodieren lässt. Mehr lesen

Der Frühling verfrostet

16.04.2014. In der FAZ bekennt Mathias Döpfner seine Angst vor Google. Nicht ohne Argumente - aber wollen wir uns die Demokratie wirklich von Kim Jong Un erklären lassen, fragt Netzwertig dazu. Die EU hatte keinen Feind - nun hat sie einen, meint Jean-Dominique Giuliani in La Règle du Jeu. In Le Monde äußert Boualem Sansal starke Zweifel an der realen Existenz Algeriens. In der NZZ rechnet Hector Abád mit Hugo Chavez ab. Mehr lesen

Durchschaut

16.04.2014. Reichweite kann jeder: Martin Weigert über das neue digitale Medienökosystem - Durchblick: Google verkauft Datenbrille Glass in den USA & die Gesichtserkennung der wenig zimperlichen Startups - E-Books-Kartellstreit: Apple "einsichtiger" - Deutsche Forschung worldwide: Geisteswissenschaften International  - Weltbild: Österreichischer Industrieller Josef Taus zeigt Interesse - Im Gespräch: Dennis Lehane über seinen Roman "In der Nacht" + Tell me: Heute vor 50 Jahren erschien das erste Album der Rolling Stones. Mehr lesen

Archiv: Bücher

Momente der Zartheit

16.04.2014. Eine unverzichtbare Grundlage für künftige Arbeiten sieht die FAZ im neuen Band von Rudolf Steiners Ausgewählten Schriften über die Entstehung der Anthroposophie. Die Zeit ebenso beeindruckt wie bewegt von den zornig-zarten Gedichten Yahya Hassans (hier unser Vorgeblättert). Und die FR sieht Dominique Manottis Literaturbetriebssatire "Ausbruch" trotz Carlos und Brigate Rosse auf der Höhe der Zeit. Mehr lesen

Leila Guerriero: Strange Fruit

14.04.2014. Die argentinische Journalistin Leila Guerriero erzählt in "Strange fruit" von einer Gruppe junger Studenten, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Toten in den Massengräbern der Diktatur zu identifizieren - und mit ihren Methoden mittlerweile im Kongo wie im Kosovo gefragt ist. Lesen Sie hier den Auszug aus dem Reportagenband. Mehr lesen

Mit scharfen acht Köstlichkeiten

01.04.2014. In Mukoma wa Ngugis Roman "Nairobi Heat" nimmt es ein afrikanisch-amerikanisches Ermittler-Duo mit der internationalen Spendenmafia auf. In Qiu Xiaolongs "99 Särge" gerät Oberinspektor Chen im Machtkampf von Shanghai-Bande und Pekinger Jugendliga zwischen die Fronten. Mehr lesen

ans winken denken bei der wut

31.03.2014. Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung und das Lyrikkabinett empfehlen die besten Lyrikbände des Jahres 2013. Zum Nachlesen und Nachhören. Mehr lesen

Archiv: Magazin

Fesselt Euch nicht

10.04.2014. Bilder nackter Kinder haben gerade einen ganz schweren Stand. Sie sind zur politischen Obsession geworden. Plädoyer gegen ein Denkverbot. Mehr lesen

Flirt mit dem chinesischen Modell

06.02.2014. In der Türkei hat das Parlament gestern Nacht ein Gesetz verabschiedet, das das Abschalten unliebsamer Webseiten erleichtert. Befürworter loben es als Schutz der Bevölkerung, Gegner sprechen von Zensur. Präsident Erdogan findet: Twitter ist der größte Unruhestifter in heutigen Gesellschaften. Mehr lesen

Warum der Perlentaucher neu ist

30.01.2014. Unübersichtlich, zu viel, nicht mehr zeitungstreu! Oder doch aktueller, anregender, vielfältiger? Eine Antwort auf die Kritiken am neuen Perlentaucher.
Mehr lesen

Ein Platzhirsch bricht zusammen

13.01.2014. Ein mögliches Ende mit Schrecken für den Weltbild-Konzern bedeutet für die Branche nicht unbedingt das Ende des Schreckens ohne Ende. Mehr lesen