Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Die Beschneidungsdebatte: im Perlentaucher und in anderen Medien
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Am häufigsten kommentierte Artikel
Im Ententeich: Redaktionsblog
Vollwaschgänge der Erinnerung
Von Paul Knittel, 15.03.2012, 11:03
Längere Zeit spürte man im Blätterwald kaum einen Hauch - zumindest nicht in der Literaturkritik. Dann erschien "Imperium" von Christian Kracht, und es entbrannte ein heftiger Streit. Und nun folgen sogar einige Selbstverständigungstexte. Wir verlinken auf die wichtigsten Artikel.
Georg Diez' Vorwurf im Spiegel, Kracht sei der "Türsteher rechter Gedanken" fand viele Antworten. Zunächst nahm der Verlag Kiepenheuer & Witsch seinen Autor in Schutz. Jan Küveler verteidigte den Autor in der Welt, Felicitas von Lovenberg half in der FAZ und etwas später gesellte sich Jakob Augstein dazu. Iris Radisch und Uwe Timm kommentierten die Debatte in der Zeit, nur Timm bezog allerdings Stellung: Diez habe Figur und Autor zu sehr gleichgesetzt. In der taz war sich Jörg Magenau nicht ganz sicher. Er schrieb, dass Kracht harmlos sei, die Debatte selbst sei das Problem. Es folgte ein offener Brief namhafter Autoren an den Spiegel, darunter Elfriede Jelinek und Daniel Kehlmann, in dem sie dem Spiegel vorwarfen, die Grenze zur Denunziation überschritten zu haben. Kehlmann bezog auch in der Zeit noch einmal Stellung. Iris Radisch nahm den Ball in der Zeit
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Das Leistungsschutzrecht wird floppen
Von Thierry Chervel, 07.03.2012, 11:03
Groß ist die Aufregung im Netz über das jetzt doch noch geplante Leistungsschutzrecht für Verleger, das die schwarz-gelbe Koalition noch vor Ablauf der Legislaturperiode formulieren will. So groß, dass die halbe Niederlage der Verleger in den meisten Kommentaren übersehen wird. "Eines haben sie schon mal nicht durchgekriegt", sagt Matthias Spielkamp von irights.info, einer der besten Experten für das Thema, im Gespräch: "Gewerbliche Nutzer der Zeitungswebsites werden für das Lesen nichts bezahlen müssen." Denn in der Tat: das war einer der Träume der Lobbyisten. Sie argumentierten, dass Unternehmen wie Siemens oder Daimler ihre Zeitungsabos abbestellen, weil sie die Zeitungen ja jetzt angeblich online lesen können. Die Verleger wollten deshalb die Zeitungswebsites für solche Unternehmen sperren, um für die Freigabe dann kassieren zu können. Ein Traum von Zensur! Der Rest der deutschen Wirtschaft war von der Idee nicht so begeistert, und so heißt es dann im Papier des Koalitionsausschusses: "In der gewerblichen Wirtschaft bleiben das Lesen am Bildschirm, das Speichern und der Ausdruck von Presseerzeugnissen kostenfrei."
Der Argumentation der Verleger lag in diesem Punkt übrigens eine falsche Unterstellung zugrunde: Sie behauptete, dass die Zeitungen tatsächlich im Netz stünden – aber das ist meistens gar nicht der Fall. Niemand kann kostenlos im
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Stichwörter:
Leistungsschutzrecht, Urheberrecht
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Archiv: Presseschauen
Köstliches Tabu
18.06.2013. Bloomberg besucht das nordkoreanische Kunststudio Mansudae. Ungarn zählt zu den unreligiösesten Ländern Europas, meldet Elet es Irodalom. Eurozine schmeckt eine kräftige Dosis Guy Debord in den Reden der heutigen russischen Opposition. Pitchfork lernt von Pussy Riot den größten Unterschied zwischen den USA und Russland. Granta erliegt den Verlockungen indischer Eis-Lollies. Der New Statesman feiert die Dichterin Charlotte Mew, die London Review den Fotografen Garry Winogrand, Hazlitt den Comickünstler Gengoroh Tagame und die New York Times den Maler James Turrell. Mehr lesen
Zu 93 Prozent akkurat
18.06.2013. In der Welt erhofft sich Wolfgang Kraushaar durch neue Ermittlungen mehr Informationen über die Terrorserie in München 1970. Die Digitale Gesellschaft erstattet wegen Prism Anzeige bei der Polizei: Es besteht Verdacht auf Spionage. In der taz verrät Zeit-Geschäftsführer Rainer Esser die Honorare seiner freien Mitarbeiterin Silke Burmeister. Stefan Niggemeier kann sich darüber nur sehr wundern. Dass der Aufklärer Walter Jens bei seiner Trauerfeier mit Mozarts Requiem verabschiedet wurde, gehört zu den Aporien, die zu ihm passen, findet die FAZ. Mehr lesen
Recherche und Obsession
18.06.2013. Athen: ERT sendet wieder - Datenspionage: NASA, Prisms großer Bruder & BND baut Internetüberwachung aus & Britischer Geheimdienst bespitzelte G-20-Teilnehmer - Netzwerk Recherche: "Wenn Journalisten nicht verlegerischer denken, schaffen sie sich ab" & Informationsblockierer des Jahres: Negativpreis für den Innenminister - Biografismus statt Biografie: Gregor Keuschnigs Anmerkungen zu Hans Peter Riegels Beuys-Buch & Kommentare des beleidigten Autors. Mehr lesen
Karikaturen und Cartoons
18.06.2013. Rettet die NSA das Klima? Mehr lesen
Archiv: Bücher
An der Nullgrenze aller moralischen Vorstellungen
18.06.2013. Tränen vergossen hat die NZZ über Julia Kissinas Roman "Frühling auf dem Mond", vor Glück und vor Trauer. Außerdem stellt sie fest, dass E.L. Doctorow auch die kleine Form meisterhaft beherrscht. Die SZ rät dringend zu Jürgen Grässlins "Schwarzbuch Waffenhandel". Die taz lernt von der Literaturwissenschaftlerin Eva Eßlinger: Wir leben in einer Dienstbotenromanze. Mehr lesen
10 Ave Maria, 20 Vaterunser
13.06.2013. In Patricia Melos bösem Roman "Leichendieb" gelingt es einem kriminellen Charakter grandios, immer nur anderen Menschen das Leben zu versauen. Der Journalist Klester Cavalcanti erzählt in seiner Reportage "Der Pistoleiro" von einem brasilianischen Auftragsmörder, der 492 Menschen tötete und trotzdem hofft, in den Himmel zu kommen. Mehr lesen
Küsse und Bisse
03.06.2013. Zülfi Livaneli führt uns auf das Flüchtlingsschiff Struma, Ralph Dutli in das Paris des Malers Soutine, Yoram Kaniuk in die Palmach, Patrick Roth nach Hollywood, Hans-Peter Riegel ins Beuys-Land und Malte Herwig zu den Flakhelfern. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Juni. Mehr lesen
Eugen Ruge: Cabo de Gata
30.05.2013. Ein Mann lässt sein bisheriges Leben hinter sich, landet in einem öden andalusischem Fischerdorf - Cabo de Gata - und schließt Freundschaft mit einer Katze. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem neuen Roman von Eugen Ruge.
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Archiv: Magazin
Die Matrix und ihre Feinde
17.06.2013. Gott und die Götter: Wider die Entschärfung von Jan Assmanns These. Von Daniele Dell'Agli
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Die Matrix und ihre Feinde
17.06.2013. Erstaunlich, mit welchem Aufwand davon abgelenkt wird, dass die Unterscheidung zwischen dem einen wahren Gott und den vielen falschen Göttern uns noch nach 2000 Jahren ihre finstere Exekutivlogik unter Beweis stellt. Wider die Entschärfung von Jan Assmanns These. Mehr lesen
Club Med
21.05.2013. Marseille, Kulturhauptstadt 2013. Mit ihrem hohen Migrantenanteil ist die Mittelmeermetropole ein Vorreiter der Integration. Fünfzig Jahre später haben sich die Hoffnungen zerschlagen, die Segregation ist in vollem Gang. Die Vereinten Progressiven Territorien sichern ihre Sektorengrenzen mit aller Macht ... Eine Erzählung Mehr lesen
Was Arno Widmann nicht sagen durfte
04.04.2013. Die Berliner Zeitung hat eine kritische Passage über den Verleger Alfred neven DuMont nachträglich unterdrückt. Aber was hat Widmann eigentlich gesagt?
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