Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Die Beschneidungsdebatte: im Perlentaucher und in anderen Medien
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Im Ententeich: Redaktionsblog
Dan Halberts Weg nach Tycho
Von Richard Stallman, 29.04.2009, 11:04
Für Dan Halbert begann der Weg nach Tycho in der Hochschule - als Lissa Lenz ihn bat, ihr seinen Computer zu leihen. Ihrer war defekt, und sie hatte keine Chance, ihr Semesterprojekt erfolgreich abzuschließen, wenn sie sich keinen anderen leihen konnte. Es gab niemand, den sie zu fragen wagte, außer Dan. Das brachte Dan in ein Dilemma. Er musste ihr helfen - aber wenn er ihren seinen Computer lieh, hätte sie vielleicht seine Bücher gelesen. Nicht nur, dass es viele Jahre Gefängnis bedeuten konnte, jemanden seine Bücher lesen zu lassen - die Idee selbst entsetzte ihn zuerst. Wie jedermann war ihm seit der Grundschule beigebracht worden, dass Bücher mit anderen zu teilen abscheulich und falsch war - das war etwas, das nur Piraten tun. Und es war wenig wahrscheinlich, dass es der SPA, der Softwareprotektions-Aufsichtsbehörde, entgehen würde.
Im Software-Unterricht hatte Dan gelernt, dass jedes Buch einen Copyright-Überwacher hatte, der der Zentralen Lizensierungsstelle berichtete, wann und wo es gelesen wurde und von wem. (Diese Informationen dienten zum Aufsprüen von Lesepiraten, aber auch zum Verkauf von persönlichen Interessenprofilen an den Handel.) Sobald sein Computer das nächste Mal ins Netz ging, würde die Zentrale Lizensierungsstelle alles herausfinden. Als Besitzer des Computers
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Open Access, Richard Stallman, Urheberrecht
Bücher warm wie Toast
Von Thekla Dannenberg, 24.04.2009, 15:04
Wurde heute in London schon wieder der Buchdruck revolutioniert? Der Guardian hält dies für möglich und stellt aufgeregt die Espresso Buchmaschine der Firma On Demand Books vor, die die Buchhandelskette Blackwell's heute in ihrer Filiale an der Charing Cross Road in Betrieb genommen hat. Der Apparat, der wie ein monströser Kopierer aussieht, kann seltene oder vergriffene Bücher auf Bestellung ausdrucken und binden - und zwar innerhalb von fünf Minuten:
"Die Maschine in Aktion klickte und surrte, wobei sie mehr als 100 Seiten die Minute druckte, festklemmte, band, köpfte und das fertige Stück ausspuckte - warm wie Toast. Die Qualität der Paperbacks ist unstrittig: Der Text ist klar, unverschmiert und gut ausgerichtet, das Papier ist dick, der Umschlag schick, wenn auch zunächst ein bisschen klebrig."
Bisher hat Blackwell's dem Bericht des Guardian zufolge eine halbe Million Titel im Angebot, vor allem solche, für die das Copyright abgelaufen ist. Der Buchhändler will aber mit den Verlagen ins Gespräch, um auch Copyright-geschützte Bücher in das Angebot aufzunehmen. Die Buchhändler können damit vor allem Platz sparen: Eine Million Titel würden 23,6 Meilen Regale füllen!
Die Times ist nach ersten Tests nicht ganz so
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Books On Demand, Espresso Buchmaschine, Jason Epstein
Nicht der Perlentaucher, die FAZ schweigt
Von Anja Seeliger, 21.04.2009, 10:03
Unter der Dachzeile "Medienkritik" und der Überschrift "Die Redaktion antwortet nicht" erklärt Nils Minkmar den Lesern der letzten Sonntags-FAZ, dass der Perlentaucher gern die Verträge der Zeitungen mit ihren Autoren kritisiert, aber selbst seine Autoren ausbeutet. Der Rest des Artikels sind lange Zitate von "branchenkundigen" Lesern, die in Kommentaren auf unserer Seite die "neokapitalistische Doppelmoral" des Perlentauchers geißeln.
Der FAZ-Leser erfährt wie üblich nicht, worum es geht. Der Grund meines Artikels im Perlentaucher – kein Wort. Dass alle Kommentare (es gab insgesamt acht) von zwei Lesern, "Thomas 09" und "Johannes 09", verfasst wurden – keine Erwähnung wert. Dass ich sehr wohl geantwortet habe – erfährt man zwar im Text, aber in der Überschrift wird erst mal das Gegenteil behauptet.
Nicht der Perlentaucher schweigt, die FAZ schweigt: über die Aushöhlung der Urheberrechte, die durch die Zeitungen schon betrieben wurde, als das Internet noch in den Kinderschuhen steckte. Dieses Schweigen zu überdecken ist der ganze Sinn und Zweck von Minkmars Zitatkompilation.
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FAZ
Der sechste Sinn
Von Anja Seeliger, 16.04.2009, 12:10
(Via John Battelle) Stellen Sie sich vor, Sie könnten jede Information, die Sie gerade brauchen, egal wo Sie stehen, einfach mit einer Handbewegung produzieren - sei es eine Telefonnummmer, Informationen über ein Produkt in Ihrem Supermarktregal oder einfach die Uhrzeit. Pattie Maes und Pranav Mistry vom MIT Media Lab arbeiten genau daran. Am 4. Februar hat Maes das Projekt zur Entwicklung eines sechsten Sinns auf der TED Conference vorgestellt. Es ist phantastisch!
Hier das Video:
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MIT, Pattie Maes, Pranav Mistry, sechster Sinn
Aushöhlung des Urheberrechts
Von Anja Seeliger, 11.04.2009, 17:50
Am Donnerstag veröffentlichte der Rechtsanwalt Jan Hegemann im politischen Teil der FAZ einen Artikel, in dem er ein eigenes Leistungsschutzrecht für Presseverleger forderte. Denn bisher, so der Titel seines Artikels, sind Zeitungen "schutzlos ausgeliefert im Internet". Wie soll so ein Leistungsschutzrecht aussehen? "Der Autor hielte dann das Recht am einzelnen Beitrag, der Verwerter am gesamten Werk, also etwa einer Zeitschrift", so erklärte es kürzlich VDZ-Justiziar Dirk Platte in der Financial Times. Für Robin Meyer-Lucht, der bei Carta zu Hegemanns Artikel Stellung genommen hat, läuft diese Forderung auf eine "Zitier-Gema für Inhalte" hinaus.
Dem kann man nur zustimmen. Aber ich glaube auch, es geht noch um viel mehr: Ein Leistungsschutzrecht würde die langsame Aushöhlung des Urheberrechts durch die Zeitungen gesetzlich zementieren.
Hegemann nennt folgende Gründe für die Notwendigkeit eines eigenen Leistungsschutzrechts für Verlage:
1. "Der Verleger organisiert und finanziert das Entstehen des Artikels, ermöglicht durch Druck und Vertrieb die Verbreitung. Schließlich adelt er den einzelnen Beitrag allein dadurch, dass dieser unter der Marke einer bestimmten Zeitung oder Zeitschrift mit der daran geknüpften Qualitätserwartung erscheint."
Im Ernst? Wenn Günter Grass einen Artikel in der FAZ veröffentlicht, wird dadurch
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Google, Leistungsschutzgesetz, Presseverlage, Urheberrecht, Zeitungen
Lettre ouverte aux spectateurs citoyens
Von Thierry Chervel, 08.04.2009, 10:04
Eine Reihe von Filmleuten, darunter Catherine Deneuve und Chantal Akerman wendet sich in Liberation gegen das französische Gesetzesprojekt, das unter dem Namen "Création et Internet" läuft und Internetsperren für Nutzer vorsieht, die beim Herunterladen von Filmen oder Musik erwischt wurden: "Dieses - demagogische, technisch unanwendbare, bloß repressive - Gesetz ist eine verpasste Chance... Es stellt einen letzten und vergeblichen Versuch dar, die Piraterie durch Sanktionen zu beseitigen, und macht sich keine Gedanken um legale, kostengünstige und internetgemäße Downloadmöglichkeiten."
In der Süddeutschen vom Samstag hatte der Musiker John Mellencamp eine ähnliche Auffassung vertreten.
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Internetpiraterie, Internetsperre
FAZ enteignet den Papst
Von Anja Seeliger, 02.04.2009, 17:23
"Enteignet die Enteigner" schallte es uns neulich aus den Zeitungen entgegen. Böse ist immer das Internet. Die Enteigner sind Schüler, die ein Musikstück downloaden. Oder Google. Oder auch der Perlentaucher. Oder ruft da jemand "Haltet den Dieb"? Zeitungen spielen sich gerne als Hüter des Urheberrechts auf, das vom Internet ausgehöhlt werde. Die eigentliche Enteignung der Urheber findet aber in Zeitungen statt. Nach der Sache mit dem Hürlimann-Zitat habe ich noch ein bisschen bei Genios recherchiert. Genios ist eine Online-Datenbank, gegründet von FAZ und Handelsblatt, die unter anderem ein zahlungspflichtiges Archiv für die deutsche und internationale Tages- und Wochenpresse anbietet. Hier werden Artikel aus den Archiven der FAZ, Süddeutschen, Zeit, taz, Guardian etc. gegen Entgelt zum Lesen angeboten.
Das Angebot enthält zum Beispiel die Artikel von Thomas Hürlimann (FAZ: 3,75 Euro), Alex Capus (Süddeutsche: 3,21 Euro) und Urs Widmer (FAZ: 3,75 Euro) über den Streit Schweiz vs. Steinbrück, Martin Mosebachs Büchnerpreisrede (FAZ: 3,75 Euro), Ralf Rothmanns Dankesrede zur Verleihung des Literaturpreises der Konrad-Adenauer-Stiftung (FAZ: 3,75 Euro), George-Arthur Goldschmidts Polemik gegen die Aufnahme Ernst Jüngers in die Pleiade (Frankfurter Rundschau: 2,38 Euro), Thomas Brussigs Artikel über den Schießbefehl (Tagesspiegel: 2,38 Euro),
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FAZ, Genios, Medien, Urheberrecht, Zeitungen
Thomas Hürlimann: Mein Copyright
Von Anja Seeliger, 01.04.2009, 14:45
Aktualisiert am Mittwoch-Nachmittag:
Die FAZ teilt uns mit, dass sie die Sache nicht weiter verfolgt und auf eine Rechnung verzichtet. Was für ein 1. April!
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Gerade hat Thomas Hürlimann angerufen und uns versichert, dass wir seinen Artikel gern zitieren dürfen. Die FAZ hatte uns dafür 590 Euro in Rechnung gestellt. Er habe keinen Verwertungsvertrag unterschrieben. In einer Mail bestätigte er das dann noch mal.
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Nachtrag 2. April: Gerade erhalte ich eine Mail von Thomas Hürlimann, der uns mitteilt, dass er 2004 doch einen Vertrag unterschrieben hat, worin er die Rechte seiner für die FAZ geschriebenen Texte an diese abgetreten hat. Wir hatten seine Mail im Wortlaut zitiert und löschen sie jetzt auf seinen Wunsch.
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Und Monika Maron schrieb uns vorsorglich: "Hiermit gestatte ich dem Perlentaucher, aus Artikeln und Büchern von mir jederzeit ausführlich zu zitieren. Die Rechteabtretungsklausel der FAZ habe ich nicht unterschrieben.
Mit herzlichen Grüßen
Monika"
Der Perlentaucher bedankt sich sehr herzlich!
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FAZ, Monika Maron, Thomas Hürlimann
Kurze Geschichte meines Urheberrechts
Von Thierry Chervel, 01.04.2009, 11:04
Als ich noch Redakteur bei der taz war, lief das mit Übernahmen eines Artikels von mir noch so. Ein Drittmedium rief im Archiv der taz an und fragte: "Wir würden gern einen bestimmten Artikel von Thierry Chervel nachdrucken. Dürfen wir das?" Das Archiv hat dann an mich verwiesen. Und ich habe das Honorar ausgehandelt und in voller Höhe bekommen. Die Zeitung war nicht beteiligt.
Als ich Kulturkorrespondent der Süddeutschen Zeitung in Paris war, lief es so: Ein Drittmedium rief im Archiv der SZ an und fragte: "Wir würden gern einen bestimmten Artikel von Thierry Chervel nachdrucken. Dürfen wir das?" Dann rief mich das Archiv der SZ an, und wir machten halbe halbe.
Als ich nur noch sporadisch, für ein dürftiges Zeilenhonorar und ohne jeden Vertrag in der SZ und anderen Zeitungen schrieb, lief es so. Ein Drittmedium rief in den Archiven an und fragte: "Wir würden gern einen bestimmten Artikel von Thierry Chervel nachdrucken. Dürfen wir das?" Die sagen "klar!", streichen das Honorar ein und informieren mich nicht. mehr lesen
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Freie Journalisten, Urheberrecht
Zitieren Sie nicht die FAZ!
Von Anja Seeliger, 01.04.2009, 07:04
Vor einer Woche haben wir einen Artikel Thomas Hürlimanns aus der FAZ zitiert, so wie wir ja im Grunde seit bald zehn Jahren in unserer Feuilletonrundschau Artikel zitieren und Links auf sie setzen, auch aus der FAZ.
Aber nun haben wir einen Brief der FAZ bekommen, wonach wir Urheberrechte verletzt hätten. Für das "Bereitstellen" des Hürlimann-Artikels im Perlentaucher und bei Spiegel Online stellt uns die FAZ insgesamt 590 Euro in Rechnung. Wobei wir wie gesagt nur zitiert und verlinkt haben.
Hier der Brief (zum Vergrößern bitte aufs Bild klicken):
Wir haben das Hürlimann-Zitat erst mal gestrichen - aber für interessierte Blogger, die gern sicher gehen möchten, dass sie keinen ähnlichen Brief von der FAZ bekommen, hier die Information: das Zitat ging von "Nur an der Urne hat unser Staat etwas Hehres" bis zu "Mit Mundgeruch. Widerlich." Insgesamt 1.102 von 16.424 Zeichen. Blogger sollten sich künftig sehr genau überlegen, wieviel Zeichen FAZ sie zitieren.
Ob wir die 590 Euro zahlen müssen, wissen wir noch nicht. Wenn ja, dann wollen wir aber gern sicherstellen, dass Thomas Hürlimann seinen Anteil von der Summe erhält. Die
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FAZ, Thomas Hürlimann
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Archiv: Presseschauen
Gruß über den Gartenzaun
25.05.2013. In der FAZ erneuert Giorgio Agamben seine Kritik an der politischen Führung der EU. Hans Christoph Buch fordert Daniel Cohn-Bendit in der FR zum europäischen Dornröschenkuss auf. Die SZ fordert von den Grünen die Aufarbeitung ihrer Pädophilen-philen Wurzeln. Die Welt bringt ein einmütiges Pro und Contra zu Joseph Beuys. Die NZZ gratuliert dem Antidemokraten Henry Kissinger zum Neunzigsten. Die taz ist ernüchtert vom postrevolutionären Ägypten. Ansonsten herrscht allgemeine Zufriedenheit mit dem Programm von Cannes und Vorfreude auf den Fußballgipfel von Wembley. Mehr lesen
Klare Kante
24.05.2013. Aktualisiert: Springer-Chef Mathias Döpfner zieht über Huffington Post her: "Das Anti-Geschäftsmodell für Journalismus" - Der große Fernsehblog-Test: Wie werd ich Medienwächter? - Der Letzte seiner Art: Der Hanser-Verleger Michael Krüger - England vor 50 Jahren: Sex & Scandals Please, We Are British! - Deutschland vor 75 Jahren: Die Ausstellung "Entartete Musik" wird eröffnet + So besoffen wie die Fans: ZDF-Hype um ein Fußballspiel in London. Mehr lesen
Karikaturen und Cartoons
24.05.2013. Blaaaaaah. Mehr lesen
Affenspiel des Teufels
21.05.2013. In El Pais Semanal joggt Martín Caparrós mit dem Ex-General, Ex-Präsidenten, Ex-Retter des Vaterlands, Ex-Sträfling und Ex-Mörder Jorge Rafael Videla. Wired sucht im Labor von Henry Markram nach einem Minimum von Gehirn. In le Monde fordert Liao Yiwu mehr Courage von westlichen Sinologen. Im Espresso fordert Marco Travaglio mehr Courage gegen Berlusconi. In der LRB betrachtet John Lanchester durch Google Glasses das große Schweigen. HVG erinnert an die Samisdat-Zeitschrift Neues Symposion. Rue 89 warnt vor dem reaktionären japanischen Premier Shinzo Abe. Der Dallas Observer umarmt einen kleinen Roboter. Vanity Fair erzählt die verzwickte Geschichte des Blockbusters "World War Z". Mehr lesen
Archiv: Bücher
Bücherschau des Tages
25.05.2013. Magere Bücherschau heute, dafür dass Samstag ist. Die FAZ empfiehlt dringend zwei Hörbücher, eines mit Lesungen von Gert Fröbe und eine Ausgabe von Emily Brontes "Sturmhöhe" auf zwei CD, außerdem Kevin Powers' vielgefeierten Irak-Roman "Die Sonne war der ganze Himmel". In der taz teilt Detlev Claussen Peter Beinarts Kritik an Israel. Und die FR leidet mit Connie Palmen.
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Poesie der Straße
13.05.2013. Giancarlo de Cataldo "König von Rom" lehrt, niemals Gefälligkeiten von einem Camorraboss anzunehmen. Mike Nicol besingt in seinem "Killer Country" das Grau Südafrikas, das noch trister sein soll als das Grau Berlins. Mehr lesen
Dienstleistungswürfel
08.05.2013. William T. Vollmann setzt das Schostakowitsch-Prinzip in Literatur um. Alain Mabanckou führt uns ins Trois-Cents-Viertel Brazzavilles. Jochen Schmidt führt uns im Sommer 89 ins Ferienlager Schneckenmühle. David Gilmour sucht Italien, Kathrin Passig experimentiert mit neuen Technologien. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai.
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Frühjahrsbücher 2013
15.04.2013. In diesem Frühjahr dominieren autobiografisch grundierte Romane, Bücher über die Geburtstagskinder Jean Paul und Wagner, eine fette Derrida-Biografie und ein Band über Sexualität in der arabischen Welt. Reichlich Lektüre für die Sonnentage im Park, die jetzt hoffentlich anstehen. Mehr lesen
Archiv: Magazin
Monotheismus-Debatte im Perlentaucher
24.05.2013. Alle Artikel der von Jan Assmann angestoßenen Debatte zu Monotheismus und Gewalt im Perlentaucher, aktualisiert am 24. Mai. Mehr lesen
Club Med
21.05.2013. Marseille, Kulturhauptstadt 2013. Mit ihrem hohen Migrantenanteil ist die Mittelmeermetropole ein Vorreiter der Integration. Fünfzig Jahre später haben sich die Hoffnungen zerschlagen, die Segregation ist in vollem Gang. Die Vereinten Progressiven Territorien sichern ihre Sektorengrenzen mit aller Macht ... Eine Erzählung Mehr lesen
The Hebrew Bible is a problem set
02.05.2013. Some ways out of an unproductive circle in the debate about monotheism. By Marcia Pally
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Was Arno Widmann nicht sagen durfte
04.04.2013. Die Berliner Zeitung hat eine kritische Passage über den Verleger Alfred neven DuMont nachträglich unterdrückt. Aber was hat Widmann eigentlich gesagt?
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