Perlentaucher - Das Kulturmagazin

| Folgen Sie uns auf Twitter | Folgen Sie uns auf Facebook | Anmelden | Mobil | RSS | Newsletter

zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aram Mattioli

Prof. Dr. Aram Mattioli, 1961 geboren, ist Ordinarius für Allgemeine und Schweizer Geschichte der Neuesten Zeit an der Universitären Hochschule Luzern. 1998 hat er sich als Herausgeber des Standardwerkes "Antisemitismus in der Schweiz 1848-1960" einen Namen als Antisemitismusforscher gemacht.

Bücher von Aram Mattioli

Mattioli, Aram: Viva Mussolini. Die Aufwertung des Faschismus im Italien Berlusconis

Cover: Viva Mussolini

Ferdinand Schöningh Verlag, Paderborn 2010, ISBN 350676912X, Broschiert, 201 Seiten, 19,90 EUR

Mit 14 farbigen Abbildungen. Berlusconis Aufstieg zum mächtigsten Mann Italiens wurde von einem tief gehenden Kulturwandel begleitet. Die Gesellschaft ist deutlich nach rechts gerückt. Wie konnte der "Faschismus" in Italien wieder gesellschaftsfähig werden? In die Analyse Aram Mattiolis werden nicht nur Politikerreden, Memoiren, ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

Mattioli, Aram: 'Viva Mussolini!'. Die Aufwertung des Faschismus im Italien Berlusconis

Cover: 'Viva Mussolini!'

Ferdinand Schöningh Verlag, Zürich 2010, ISBN 3038236179, Broschiert, 212 Seiten, 19,90 EUR

Mit 14 farbigen Abbildungen. Silvio Berlusconis Aufstieg zum mächtigsten Mann Italiens wurde von einem tief gehenden Kulturwandel begleitet. Die Gesellschaft ist deutlich nach rechts gerückt. Wie konnten Faschismus und Duce-Bewunderung in Italien wieder gesellschaftsfähig werden? Warum war die Erinnerungspolitik von Berlusconis Rechtsbündnis ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

Mattioli, Aram: Experimentierfeld der Gewalt. Der Abessinienkrieg und seine internationale Bedeutung 1935-1941

Cover: Experimentierfeld der Gewalt

Orell Füssli Verlag, Zürich 2005, ISBN 3280060621, Gebunden, 239 Seiten, 32,80 EUR

Mit einem Vorwort von Angelo Del Boca. In Afrika zeigte Mussolinis Italien sein unmenschlichstes Gesicht. Hier hinterließ es eine Blutspur als Massentötungsregime, das selbst vor Genoziden nicht zurückschreckte. Was auf den ersten Blick als verspätetes Kolonialunternehmen erscheint, stellte in Tat und Wahrheit eine mit ausgeklügelter ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

Mattioli, Aram: Jacob Burckhardt und die Grenzen der Humanität. Essay

Bibliothek der Provinz Verlag, München 2001, ISBN 3901862110, Gebunden, 88 Seiten, 10,00 EUR

... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

Blaschke, Olaf / Mattioli, Aram (Hrsg.): Katholischer Antisemitismus im 19. Jahrhundert. Ursachen und Tradition im internationalen Vergleich

Cover: Katholischer Antisemitismus im 19. Jahrhundert

Orell Füssli Verlag, Zürich 2000, ISBN 328002806X, Gebunden, 384 Seiten, 34,77 EUR

Trotz einer ganzen Reihe von Schuldbekenntnissen haben Papst und Kurie die Verantwortlichkeiten für den über Jahrhunderte offensiv praktizierten Antijudaismus der Kirche erst in Ansätzen benannt, so dass ein schaler Nachgeschmack bleibt. Dass es ausgesprochene Judenhasser auf dem Stuhl Petri gab und die Kirche im Umgang mit der jüdischen Minderheit ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

Binnenkade, Alexandra / Mattioli, Aram (Hrsg.): Die Innerschweiz im frühen Bundesstaat (1848-1874). Gesellschaftsgeschichtliche Annäherungen

Chronos Verlag, Zürich 1999, ISBN 3905313308, Broschiert, 248 Seiten, 21,99 EUR

Die Innerschweiz im frühen Bundesstaat ist ein weitgehend unbekannter Kulturraum. Die Niederlage im Sonderbundskrieg schrieb sich in gewisser Weise fort, indem sich die Innerschweiz als "schwarzer Kontinent" gewissermassen zum weissen Fleck auf der historiographischen Landkarte der Schweiz entwickelte. Unter der Leitung des Historischen Seminars der ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

Mailen | Drucken | Merkzettel | Empfehlen auf Facebook | Twittern |

Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
Mehr lesen

Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen