Bücher der Saison
Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Bücher von Victor Hugo
Hugo, Victor: Der letzte Tag eines Verurteilten. Erzählung. 2 CDs

Parlando Verlag, Berlin 2007, ISBN 3935125690, CD, 19,95 EUR
Aus dem Französischen von Alfred Wolfenstein. Gesprochen von Christian Brückner. Die Tagebuchaufzeichnungen eines Verurteilten über die letzten Wochen seines Lebens bis zum Schafott sind ein leidenschaftliches Plädoyer gegen die Todesstrafe. Mit seiner Erzählung, die schon vor mehr als 175 Jahren für Aufruhr sorgte, ... mehr lesen
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Hugo, Victor: Les Miserables. Die Elenden

Diderot Verlag, Rottenburg 2003, ISBN 393608839X, CD, 69,90 EUR
Gelesen von Gert Westphal. 10 CDs. Zwanzig Jahre verbringt Jean Valjean im Gefängnis wegen eines unbedeutenden Vergehens, das er in seiner Jugend begangen hat. Mit Hilfe des gütigen Bischofs Myriel gelingt dem gebrochenen Mann der Neuanfang. Sein ganzes Leben stellt er in den Dienst der Elenden und Ausgestoßenen, doch seine Vergangenheit ... mehr lesen
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Hugo, Victor: Die Arbeiter des Meeres. Roman

Achilla Presse, Hamburg 2003, ISBN 3928398822, Gebunden, 667 Seiten, 40,00 EUR
Aus dem Französischen von Rainer G. Schmidt. Lethierry, Reeder an der Kanalküste, stattet La Durande, eines der ersten Boote, die Saint Malo mit Guernesey verbinden, mit einem Dampfmotor aus. Das Schiff strandet aber wegen Eifersüchteleien der heimischen Seeleute. Wer wird sich aufmachen, den Motor zu holen? Nur der Fischer Gilliat, ... mehr lesen
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Hugo, Victor: Der Glöckner von Notre Dame. Roman

Insel Verlag, Frankfurt am Main 2002, ISBN 3458345108, Taschenbuch, 672 Seiten, 11,00 EUR
Aus dem Französischen von Else von Schorn. "Der Glöckner von Notre Dame", dieses Meisterwerk der französischen Romantik, ist eine Liebeserklärung an die Stadt Paris. Die Handlung spielt im 15. Jahrhundert. Quasimodo, der bucklige Glöckner von Notre Dame, verliebt sich in die schöne Zigeunerin Esmeralda und versucht, sie ... mehr lesen
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Hugo, Victor: 1848. Ein Revolutionsjournal

Elfenbein Verlag, Heidelberg 2002, ISBN 3932245482, Gebunden, 350 Seiten, 25,00 EUR
Herausgegeben, übersetzt und kommentiert von Jörg W. Rademacher. Victor Hugos private Aufzeichnungen aus dem Revolutionsjahr 1848 erstmals in deutscher Sprache: Dialoge, Aphorismen, Gedichte, Zitatcollagen, die den Autor als Vorläufer der Moderne profilieren. ... mehr lesen
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Hugo, Victor: Heidelberg.

Societäts-Verlag, Frankfurt am Main 2002, ISBN 3797308256, Kartoniert, 205 Seiten, 17,90 EUR
Ein Klassiker der Reiseliteratur in einer besonderen Ausgabe: Victor Hugos Text über Heidelberg wird in einer zweisprachigen Ausgabe mit einem Vorwort von Michel Butor und zahlreichen, z.T. farbigen Zeichnungen vorgelegt. Victor Hugo war während seiner Rheinreise nur kurz in Heidelberg - doch seine Beschreibung der Stadt ist klassisch und ... mehr lesen
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Archiv: Bücherschauen
Das Gegenglück, der Geist
09.02.2010: Großer Bahnhof für J.M. Coetzee: Zu seinem Siebzigsten preisen FAZ, FR, NZZ und SZ den neuen autobiografischen Roman "Sommer des Lebens" als "grandios", "raffiniert" und "wahrste, kühnste und unterhaltsamste Literatur". Sehr lieb ist der NZZ die Anti-Hysterie von Arno Geigers Eheroman "Alles über Sally". Die taz feiert Amir Hassan Cheheltans großartigen Roman "Teheran Revolutionsstraße". Mehr lesen
Archiv: Bücherbrief
Mein Hymen gehört mir!
03.02.2010: Joachim Sartorius nimmt uns mit auf die Prinzeninseln. Alma Guillermoprieto schickt uns ins Kuba der Siebziger. Alek Popov füttert uns mit Erzählungen für Fortgeschrittene. Helene Hegemann und Seyran Ates lassen Rezensentenschläfen pochen. Und Barbara Vine serviert eine bildschöne Leiche. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Emotional labiler Federfetisch
19.01.2010: Wäre Inspektor Jensen nicht von einem Feticheur mit einem Fluch belegt worden, dann wäre er nicht nach Island gefahren, nicht von einer Fremden im Bett gebissen worden und würde nicht von einem Psychopathen verfolgt. Dies alles und noch etwas Quantenphysik findet man in Linus Reichlins "Assistent der Sterne". Jochen Schmidt präsentiert mit "Gangster, Opfer, Detektive" eine 1.100 Seiten starke Typengeschichte des Kriminalromans. Mehr lesen
Kein Schlaf, nur Albträume
02.12.2009: In seinem Roman "Tokio im Jahr Null" lässt David Peace neben allen anderen Untätern auch noch einen Serienmörder umgehen. Das ergibt einen einzigen Albtraum. Die Frage ist allerdings: wessen? Mehr lesen
Papa war doch einfach der Beste
09.10.2009: In Neapel brennt der Müll, im Nordosten Italiens wird das schmutzige Geld in respektable Geschäftsgewinne verwandelt. Massimo Carlotto beschreibt in seinem Krimi "Wo die Zitronen blühen" die Anmaßungen einer Patrizierschicht, die ganze Städte ihrem Privilegiensystem unterworfen hat. Mehr lesen



