Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Paul Feyerabend

Paul Karl Feyerabend wurde 1924 in Wien geboren. Als Leutnant wurde er im 2. Weltkrieg schwer verwundet; 1946 begann er das Studium der Philosophie, Theaterwissenschaften und Physik in Wien. Feyerabend war befreundet mit Ingeborg Bachmann, ging mit einem Stipendium nach London, wo er Mitarbeiter Karl R. Poppers wurde, dessen "Kritischen Rationalismus" er anfangs vertrat. Von 1959 - 1990 war er Prof. in Berkeley, später auch in Berlin und Zürich. Mit seinem Werk "Against Method" (dt. "Wider den Methodenzwang. Skizze einer anarchistischen Erkenntnistheorie", 1976) vertrat er einen "erkenntnistheoretischen Dadismus" mit der Devise "Anything goes". Fortgesetzt wurde dies im Buch "Erkenntnis für freie Menschen" (1980) und der Autobiographie "Zeitverschwendung" (1995). Paul Feyerabend starb 1994 in Genolier, Schweiz.

Bücher von Paul Feyerabend

Feyerabend, Paul / Hoyningen-Huene, Paul: Aber ein Paul hilft doch dem anderen. Briefwechsel 1983-1994

Cover: Aber ein Paul hilft doch dem anderen

Passagen-Verlag, Wien 2010, ISBN 3851659201, Gebunden, 320 Seiten, 36,00 EUR

Herausgegeben von Christian Augustin. Der Briefwechsel ist ein intellektuelles und bewegendes Dokument einer Freundschaft zweier Gelehrter. Diese entfaltet sich in 115 Briefen in der Zeit von 1983 bis zu Feyerabends Tod 1994. Begleitet werden die Briefe von einem Vorwort, einer Einführung von Hoyningen-Huene und biografischen Anmerkungen des Herausgebers. ... mehr lesen
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Feyerabend, Paul: Naturphilosophie.

Cover: Naturphilosophie

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2009, ISBN 3518585142, Gebunden, 382 Seiten, 24,80 EUR

Herausgegeben und mit einem Vorwort versehen von Helmut Heit und Eric Oberheim. Paul Feyerabend, Philosoph, Physiker, Anarchist, war einer der unkonventionellsten Wissenschaftler seiner Zeit. Sein "Anything Goes" ist zum Label geworden. Wenig bekannt ist, dass Feyerabend über viele Jahre an einer auf drei Bände angelegten Naturphilosophie ... mehr lesen
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Albert, Hans / Feyerabend, Paul: Paul Feyerabend / Hans Albert: Briefwechsel 1 (1958-1971).

Cover: Paul Feyerabend / Hans Albert: Briefwechsel 1 (1958-1971)

Kitab Verlag, Klagenfurt - Wien 2008, ISBN 390258517X, Kartoniert, 310 Seiten, 18,00 EUR

Herausgegeben von Wilhelm Baum. Der Briefwechsel zwischen den Philosophen Paul Feyerabend (1924 - 1993) und Hans Albert (geb. 1921), die beide dem "Kritischen Rationalismus" zuzurechnen sind, überrascht durch seine Offenheit. Hier diskutieren der in Berkeley und Zürich lehrende, aus Wien stammende Skeptiker und "anarchistische" ... mehr lesen
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Feyerabend, Paul: Die Vernichtung der Vielfalt. Ein Bericht

Passagen-Verlag, Wien 2005, ISBN 3851656334, Gebunden, 392 Seiten, 48,00 EUR

Herausgegeben von Peter Engelmann. Aus dem Englischen von Volker Böhnig und Rainer Noske. Von den Epen Homers bis zur modernen Astronomie, von der Liebe über die bildende Kunst bis zur Quantentheorie zeichnet Paul K. Feyerabend ein Bild von der Vielfalt uns umgebender kultureller Praktiken und Zugangsweisen zur Welt. Deshalb ist es widersinnig ... mehr lesen
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Feyerabend, Paul: Probleme des Empirismus, Teil 1.

Cover: Probleme des Empirismus, Teil 1

Philipp Reclam jun. Verlag, Stuttgart 2002, ISBN 3150181399, Taschenbuch, 261 Seiten, 7,10 EUR

Nachwort von Volker Böhnigk und Rainer Noske. Paul Feyerabend ist durch sein Diktum "Anything goes" berühmt geworden. Damit ist seine Philosophie aber keineswegs erschöpfend charakterisiert. Die hier erstmals ins Deutsche übersetzte Schrift von 1965 offenbart wesentliche Aspekte seines Denkens: Mythologie, Kosmologie und Metaphysik ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen