Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 11.02.2012, 21.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Laura Hird

Laura Hird, 1966 in Edinburgh geboren, vermeidet es nach Möglichkeit, ihre Heimatstadt zu verlassen. Nach dem Abschluss des Polytechnikums im Fach Zeitgenössische Literatur arbeitete sie längere Zeit im Verlagswesen. Bald begann sie, Kurzgeschichten zu schreiben und mit wachsendem Erfolg in verschiedenen Zeitschriften zu veröffentlichen. Ihr Debütroman "Born free", 1999 bei Canongate in Edinburgh erschienen, brachte Laura Hird die Nominierung zum Orange Prize und dem Whitbread Prize for first novel ein.

Bücher von Laura Hird

Hird, Laura: Nägel. Stories

Cover: Nägel

Eichborn Verlag, München 2003, ISBN 3821808462, Gebunden, 224 Seiten, 18,90 EUR

Aus dem Englischen von Bernhard Robben. In Laura Hirds Stories geschehen ungeheuerlichste Dinge auf selbstverständlichste Weise. Eine tote Lesbierin kann sich von ihrer Geliebten nicht trennen. Eine verlassene Ehefrau terrorisiert ihren Mann und bringt dessen Katze um. Einer arroganten, erfolgreichen Frau wächst plötzlich ein Ding aus ... mehr lesen
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Hird, Laura: Born Free. Roman

Cover: Born Free

Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3821808470, Gebunden, 317 Seiten, 19,90 EUR

Aus dem Englischen von Bernard Robben. Vic, der sanfte, phlegmatische Vater, Angie, die verbitterte Mutter, die von der großen Liebe träumt, Joni, die 15jährige Tochter, die endlich ihre Jungfräulichkeit verlieren möchte und Jake, (14), der sich nur am Computer sicher fühlt - jeder lebt in seinem Universum, jeder hat etwas ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen