Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Bodo Morshäuser

Bodo Morshäuser, geboren 1953 in Berlin (West), lebt und arbeitet dort. Seit 1975 freiberufliche Arbeit als Autor und zeitweise als Regisseur und Moderator. Zwischen 1983 und 1988 erschienen die Erzählungen und Erzählungsbände "Die Berliner Simulation", "Blende", "Nervöse Leser" und "Revolver". 1993 veröffentlichte er "Der weiße Wannsee. Ein Rausch", eine Erzählung über den ersten Sommer nach der deutschen Einheit; 1995 den Roman "Tod in New York City", der das Thema Rechtsextremismus unter dem Aspekt "Hate Crime" aufnimmt. Es folgen der poetische Berlin-Text "Gezielte Blicke" und 1998 die Prosasammlung "Liebeserklärung an eine hässliche Stadt. Berliner Gefühle."

Bücher von Bodo Morshäuser

Morshäuser, Bodo: Beute machen. Roman

Cover: Beute machen

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2006, ISBN 351841741X, Gebunden, 193 Seiten, 19,80 EUR

Jeden Abend läuft die erfolgreiche Serie "Nebenan" im Fernsehen, jeden Tag sitzt Bruno Vegas in einer deutschen Filiale der größten Fernsehfabrik Europas und schreibt mit seinen Kollegen Folge um Folge. Er verliebt sich in Antonia, die erst seit kurzem für "Nebenan" arbeitet. Sie werden zu "Liebespendlern" ... mehr lesen
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Morshäuser, Bodo: In seinen Armen das Kind. Roman

Cover: In seinen Armen das Kind

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2002, ISBN 3518413120, Gebunden, 365 Seiten, 22,90 EUR

Dies ist die Geschichte von Maik Steiner, einer strahlenden Erscheinung, Schauspieler in deutschen Kultfilmen der siebziger Jahre, der in Westberlin Vera trifft, die in Meditation, Drogen und Sex das "Neue Leben" sucht. Nach der Trennung von Maik verschwindet sie mit dem gemeinsamen Sohn aufs Land und zieht von einer Wohngemeinschaft zur nächsten. ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen