Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 11.02.2012, 21.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Hans Raimund

Hans Raimund, geboren 1945 in Niederösterreich, hat Musik, Anglistik und Germanistik in Wien studiert. Von 1972 bis 1984 Lehrer, von 1984 bis 1997 freier Autor und Übersetzer in Diuno bei Triest. Er lebt heute in Wien und Hochstraß bei Lockenhaus im Burgenland. Raimund erhielt für Übersetzungen (aus dem Italienischen, Französischen) 1991 den österreichischen W. H. Auden Übersetzerpreis, für sein lyrisches Oeuvre 1994 den großen Georg-Trakl-Preis.

Bücher von Hans Raimund

Raimund, Hans: Trauer träumen. Aus den Hochstraßer Heften

Cover: Trauer träumen

Otto Müller Verlag, Salzburg 2004, ISBN 3701310858, Gebunden, 108 Seiten, 17,00 EUR

Der Verlust eines geliebten Menschen prägt, und das Geschehene zwingt den Über- und Weiterlebenden nach vielen Jahren Bilanz zu ziehen, über die Zeit vor und nach dem Unglück. In seinem neuen Buch stellt sich der Autor Hans Raimund einer langen inneren Auseinandersetzung um den Tod seiner ersten Frau vor mehr als dreißig Jahren. ... mehr lesen
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Raimund, Hans: Das Raue in mir. Aufsätze zur Literatur und Autobiographisches 1981-2001

Cover: Das Raue in mir

Literaturedition Niederösterreich, St. Pölten 2001, ISBN 3901117539, Gebunden, 200 Seiten, 18,00 EUR

Vorwort von Erich Hackl. Der Band bringt eine Auswahl von Aufsätzen zur Literatur, welche Hans Raimund zwischen den Jahren 1981 und 2001 geschrieben hat. Texte zu W.H. Auden, Rainer Maria Rilke, Andre Gide, Natalia Ginzburg und vielen anderen. Darüber hinaus bieten die autobiografischen Texte Blicke in das Leben des Lyrikers und Übersetzers. ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
Mehr lesen

Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen