Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Karl Krolow

Karl Krolow wurde 1915 in Hannover geboren und studierte zwischen 1935 und 1942 Germanistik, Romanistik, Kunstgeschichte und Philosophie in Breslau und Göttingen. Danach arbeitete er als freier Schriftsteller und zog 1951 von Göttingen zurück nach Hannover. Seit 1956 lebte er in Darmstadt. Nach 1945 erschienen Gedichte, Rezensionen und Essays in Zeitschriften oder werden im Rundfunk gesendet. 1966 wurde Krolow Vizepräsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt und war zwischen 1972 und 1975 ihr Präsident. Er war Mitglied des PEN-Zentrums der Bundesrepublik und der Bayerischen Akademie der Schönen Künste in München. Krolow erhielt für sein lyrisches Werk den Georg-Büchner-Preis (1956), den Rilke-Preis (1975) und den Hölderlin-Preis (1988). Karl Krolow starb 1999.

Bücher von Karl Krolow

Krolow, Karl: Im Diesseits verschwinden. Gedichte aus dem Nachlass

Cover: Im Diesseits verschwinden

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2002, ISBN 3518413066, Gebunden, 240 Seiten, 19,00 EUR

Herausgegeben von Peter Härtling und Rainer Weiss. Karl Krolow hat bis kurz vor seinem Tod am 21. Juni 1999 Gedichte geschrieben. Tag für Tag arbeitete der große Lyriker an Versen, in denen er noch einmal alles zu thematisieren suchte, was ihn zeitlebens in Atem gehalten hat. Wer diese Gedichte aus dem Nachlass liest und sich mit ihrem ... mehr lesen
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Krolow, Karl: Die Handvoll Sand. Gedichte aus dem Nachlass

Cover: Die Handvoll Sand

Insel Verlag, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3458192239, Gebunden, 71 Seiten, 11,80 EUR

"Als ginge es um eine Wette, / wie lange man noch vorhanden" - mit diesen Worten beschrieb Karl Krolow, was ihm gegen Ende seines Lebens geschah: Bis kurz vor seinem Tod am 21. Juni 1999 schrieb er oft mehrere Gedichte an einem Tag, über 700 in drei Jahren, 150 Gedichte allein in den letzten zwei Lebensmonaten. Die "tägliche Buchung", wie ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen