Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 13.02 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Karl Gutzkow

Der Dramatiker, Erzähler und Journalist Karl Ferdinand Gutzkow (auch: E. L. Bulwer) wurde 1811 in Berlin geboren. Nach den Romanen "Briefe eines Narren" und "Maha Guru.
Geschichte eines Gottes" veröffentlichte Gutzkow 1835 den skandalerregenden Roman "Wally, die Zweiflerin". Er brachte Gutzkow zweieinhalb Monate Gefängnis ein und hatte das Druck- und Schreibverbot in Preußen und dann im Gebiet des Deutschen Bundes zur Folge.
Nach seiner Freilassung heiratete Gutzkow und gab in der Heimat seiner Frau die "Frankfurter Börsenzeitung" und deren Beiblatt "Frankfurter Telegraf" heraus. Ab 1837 lebte er in Hamburg.
Die Romane "Seraphine" (1838) und "Blasedow und seine Söhne" (1839) stellten Gutzkows Talent für humoristisches Erzählen heraus. Das Künstlerdrama "Richard Savage, Sohn einer Mutter" (1839) stand innerhalb eines halben Jahres auf dem Spielplan von 18 deutschen Theatern. Sein Lustspiel "Zopf und Schwert" (1844) war eine der meistgespielten Komödien des Jahrhunderts. "Das Urbild des Tartüffe" (1844) ist eine Auseinandersetzung mit der aktuellen Zensurpraxis. 1846 folgte er Tieck als Dramaturg am Dresdener Hoftheater (bis 1849). Weitere Romane erschienen.
1862 hatte Gutzkow die Redaktion der "Unterhaltungen" aufgegeben, musste aber wegen Geldmangels - er war inzwischen Vater von sechs Kindern - die Stelle als Generalsekretär der Schillerstiftung in Weimar annehmen (bis 1864). 1864 erlitt er den ersten Nervenzusammenbruch und kam für ein Jahr in eine Heilanstalt. 1871 verschlimmerte sich sein Verfolgungswahn u.a. wegen des Misserfolg seines Schauspiels "Der Gefangene von Metz" (1870) auf der Berliner Bühne. Karl Gutzkow starb 1878 in Frankfurt am Main bei einem Schwelbrand in seinem Schlafzimmer.

Bücher von Karl Gutzkow

Gutzkow, Karl: Der Zauberer von Rom. Roman in 9 Büchern

Cover: Der Zauberer von Rom

Oktober Verlag, Münster 2007, ISBN 3938568240, Kartoniert, 2920 Seiten, 79,00 EUR

Herausgegeben von Kurt Jauslin, Stephan Landshuter und Wolfgang Rasch. 3 Bände mit CD-ROM.
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Gutzkow, Karl: Börnes Leben. Schriften zur Literatur und zum Theater, Band 5

Cover: Börnes Leben

Oktober Verlag, Münster 2004, ISBN 3938568046, Gebunden, 261 Seiten, 25,00 EUR

Mit einer Vollversion auf CD-Rom. Herausgegeben von Martina Lauster und Catherine Minter. Gutzkows Börne-Biografie, Band 5 der Abteilung Schriften zur Literatur und zum Theater innerhalb der Kommentierten digitalen Gesamtausgabe von Gutzkows Werken und Briefen, ist ein wichtiges Dokument literaturpolitischer Auseinandersetzungen im Vormärz. ... mehr lesen
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Gutzkow, Karl: Die neuen Serapionsbrüder. Werke und Briefe. Band 17. Mit CD-Rom

Cover: Die neuen Serapionsbrüder

Oktober Verlag, Münster 2002, ISBN 3935792611, Gebunden, 628 Seiten, 33,00 EUR

Kommentierte, digitale Gesamtausgabe, herausgegeben vom Editionsprojekt Karl Gutzkow, Exeter und Berlin. ... mehr lesen
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Gutzkow, Karl: Gutzkows Werke und Briefe. Kommentierte digitale Gesamtausgabe. Eröffnungsband mit CD-ROM

Cover: Gutzkows Werke und Briefe

Oktober Verlag, Münster 2001, ISBN 3935792603, Kartoniert, 400 Seiten, 20,00 EUR

Herausgegeben von Gert Vonhoff und Martina Lauster. Mit dem vorliegenden Band wird die Kommentierte digitale Gesamtausgabe vorgestellt, an der das Editionsprojekt Karl Gutzkow arbeitet. Im Internet kann man den Fortgang der Edition auf der Seite www.gutzkow.de verfolgen. ... mehr lesen
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Gutzkow, Karl: Briefe eines Narren an eine Närrin.

Cover: Briefe eines Narren an eine Närrin

Kadmos Kulturverlag, Berlin 2001, ISBN 3931659194, Gebunden, 224 Seiten, 17,50 EUR

Von den einen verketzert, von den anderen über die Maßen gelobt, muss Karl Ferdinand Gutzkow sicherlich zu den einflussreichsten deutschsprachigen Autoren seiner Zeit gerechnet werden und galt dennoch bis vor kurzem als nahezu vergessen. In jüngster Zeit jedoch mehren sich die Zeichen eines öffentlichen wie wissenschaftlichen Interesses ... mehr lesen
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Dies pralle Leben

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28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen