Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Winsor McCay

Winsor McCay wurde 1871 in Spring Lake, Michigan geboren und starb 1934. Er begann zunächst als Plakat-, Bühnen- und Wandmaler, bevor er ab 1897 als Zeichner beim "Cincinnati Times-Star" arbeitete. McCay schuf 1903 für den "Enquirer" seine erste Comic-Serie "Tales of the jungle imps" und wurde noch im selben Jahr nach New York geholt, wo er unter dem Pseudonym "Silas" für das "Evening Telegram" verschiedene Comics zeichnete. McCay erfand 1905 die Serie "Little Nemo", zeichnete diese bis 1911 und setzte die Serie danach unter dem Titel "The land of wonderful dreams" fort. Wie kein anderer Zeichner zuvor benutzte McCay neue Perspektiven und unkonventionelle Seiten-Layouts und gilt somit als einer der Pioniere des Trickfilms.

Bücher von Winsor McCay

McCay, Winsor: Little Sammy Sneeze. Er wusste nie wann's passiert

Cover: Little Sammy Sneeze

Bocola Verlag, Bonn 2010, ISBN 3939625302, Gebunden, 80 Seiten, 16,90 EUR

Aus dem Englischen von Jonas und Uwe Baumann. Einer der Großmeister der klassischen Comic-Kunst ist Winsor McCay. Sein "Little Nemo in Slumberland" gehört zu den berühmtesten Werken der sogenannten neunten Kunst. Weit weniger bekannt ist seine frühe Serie Little Sammy Sneeze. Zwischen 1904 und 1907 entstanden mehr als ... mehr lesen
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McCay, Winsor: Little Nemo. 1905-1914

Taschen Verlag, Köln 2000, ISBN 3822863882, gebunden, 432 Seiten, 25,54 EUR

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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen