Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Ute Frevert

Ute Frevert, geboren 1954, war seit 1998 Professorin für Allgemeine Geschichte an der Universität Bielefeld. Anfang 2008 trat sie ihre Professur an der Freien Universität an. 1998 erhielt sie den Leibniz-Preis. Sie veröffentlichte zahlreiche Arbeiten zur Sozial- und Geschlechtergeschichte.

Bücher von Ute Frevert

Frevert, Ute (Hrsg.) / Haupt, Heinz-Gerhard (Hrsg.): Neue Politikgeschichte. Perspektiven einer historischen Politikforschung

Cover: Neue Politikgeschichte

Campus Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3593377357, Kartoniert, 313 Seiten, 29,90 EUR

In diesem ersten, programmatischen Band der Reihe werden die Konturen einer neuen Politikgeschichte entworfen. Ihr Gegenstand sind die historisch variablen Grenzziehungen zwischen dem Politischen und dem Nichtpolitischen. Diese sich wandelnden Konstruktionen des Politischen untersuchen die Autorinnen und Autoren des Bandes in verschiedenen empirischen ... mehr lesen
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Braungart, Wolfgang (Hrsg.) / Frevert, Ute (Hrsg.): Sprachen des Politischen. Medien und Medialität in der Geschichte

Cover: Sprachen des Politischen

Vandenhoeck und Ruprecht Verlag, Göttingen 2004, ISBN 3525362749, Gebunden, 371 Seiten, 26,90 EUR

Politische Kommunikation ist auf Medien angewiesen - in der Antike ebenso wie in der heutigen Zeit: ein interdisziplinärer historischer Blick auf das Wechselspiel von Medien und Politik. Die Beiträge des Bandes untersuchen die Medialität des Politischen in einem weiten historischen Bogen, der von der Antike bis in die Gegenwart führt. ... mehr lesen
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Frevert, Ute (Hrsg.): Vertrauen. Historische Annäherungen

Cover: Vertrauen

Vandenhoeck und Ruprecht Verlag, Göttingen 2003, ISBN 3525362706, Kartoniert, 430 Seiten, 22,90 EUR

Vertrauen ist ein Thema der Zeit - aber ist es auch eines in der Geschichte? Heute reden alle von Vertrauen: Politiker vor allem, aber auch Marketingexperten, Anlageberater, selbst die katholische Kirche. Ist das neu, oder hatten schon frühere Generationen ein Vertrauensproblem? Wann wurde über Vertrauen gesprochen und von wem? In welchen ... mehr lesen
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Frevert, Ute: Eurovisionen. Ansichten guter Europäer im 19. und 20. Jahrhundert

Cover: Eurovisionen

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3596601460, Broschiert, 217 Seiten, 12,90 EUR

Was ist ein "guter Europäer" im Zeichen der Globalisierung? Manche beschwören Europa als Mutterland, andere das Europa der Vaterländer. Die einen träumen von der "Festung Europa", die anderen von der Kraft der Multikulturalität. Kaum jemand sehnt sich zurück nach dem "Nationalitätswahnsinn" von einst, nach Erbfeindschaft ... mehr lesen
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Frevert, Ute: Die kasernierte Nation. Militärdienst und Zivilgesellschaft in Deutschland

Cover: Die kasernierte Nation

C. H. Beck Verlag, München 2001, ISBN 3406479790, Gebunden, 458 Seiten, 12,90 EUR

Nach zwei Jahrhunderten steht in Deutschland die allgemeine Wehrpflicht zur Debatte. Ute Frevert schildert in ihrem Buch die Geschichte der allgemeinen Wehrpflicht von ihrer "Erfindung" in Preußen im frühen 19. Jahrhundert bis zu den aktuellen Auseinandersetzungen der Gegenwart. Dabei wird die große historische Bedeutung ... mehr lesen
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Assmann, Aleida / Frevert, Ute: Geschichtsvergessenheit - Geschichtsversessenheit. Vom Umgang mit deutschen Vergangenheiten nach 1945

Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), Stuttgart 1999, ISBN 3421052883, Gebunden, 240 Seiten, 21,47 EUR

Aleida Assmann und Ute Frevert legen die Schichten unter der Oberfläche der jüngsten Vergangenheits-Debatten frei. Die zentralen Schlagworte - Schlußstrich, Normalisierung, Instrumentalisierung, Schuld, Scham - haben eine eigene Geschichte von Bedeutung und Gebrauch, auch von Mißbrauch. Diese Begriffs-Geschichten zu erzählen, erhellt den inneren ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen