Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher von Ute Frevert
Frevert, Ute (Hrsg.) / Haupt, Heinz-Gerhard (Hrsg.): Neue Politikgeschichte. Perspektiven einer historischen Politikforschung

Campus Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3593377357, Kartoniert, 313 Seiten, 29,90 EUR
In diesem ersten, programmatischen Band der Reihe werden die Konturen einer neuen Politikgeschichte entworfen. Ihr Gegenstand sind die historisch variablen Grenzziehungen zwischen dem Politischen und dem Nichtpolitischen. Diese sich wandelnden Konstruktionen des Politischen untersuchen die Autorinnen und Autoren des Bandes in verschiedenen empirischen ... mehr lesen
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Braungart, Wolfgang (Hrsg.) / Frevert, Ute (Hrsg.): Sprachen des Politischen. Medien und Medialität in der Geschichte

Vandenhoeck und Ruprecht Verlag, Göttingen 2004, ISBN 3525362749, Gebunden, 371 Seiten, 26,90 EUR
Politische Kommunikation ist auf Medien angewiesen - in der Antike ebenso wie in der heutigen Zeit: ein interdisziplinärer historischer Blick auf das Wechselspiel von Medien und Politik. Die Beiträge des Bandes untersuchen die Medialität des Politischen in einem weiten historischen Bogen, der von der Antike bis in die Gegenwart führt. ... mehr lesen
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Frevert, Ute (Hrsg.): Vertrauen. Historische Annäherungen

Vandenhoeck und Ruprecht Verlag, Göttingen 2003, ISBN 3525362706, Kartoniert, 430 Seiten, 22,90 EUR
Vertrauen ist ein Thema der Zeit - aber ist es auch eines in der Geschichte? Heute reden alle von Vertrauen: Politiker vor allem, aber auch Marketingexperten, Anlageberater, selbst die katholische Kirche. Ist das neu, oder hatten schon frühere Generationen ein Vertrauensproblem? Wann wurde über Vertrauen gesprochen und von wem? In welchen ... mehr lesen
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Frevert, Ute: Eurovisionen. Ansichten guter Europäer im 19. und 20. Jahrhundert

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3596601460, Broschiert, 217 Seiten, 12,90 EUR
Was ist ein "guter Europäer" im Zeichen der Globalisierung? Manche beschwören Europa als Mutterland, andere das Europa der Vaterländer. Die einen träumen von der "Festung Europa", die anderen von der Kraft der Multikulturalität. Kaum jemand sehnt sich zurück nach dem "Nationalitätswahnsinn" von einst, nach Erbfeindschaft ... mehr lesen
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Frevert, Ute: Die kasernierte Nation. Militärdienst und Zivilgesellschaft in Deutschland

C. H. Beck Verlag, München 2001, ISBN 3406479790, Gebunden, 458 Seiten, 12,90 EUR
Nach zwei Jahrhunderten steht in Deutschland die allgemeine Wehrpflicht zur Debatte. Ute Frevert schildert in ihrem Buch die Geschichte der allgemeinen Wehrpflicht von ihrer "Erfindung" in Preußen im frühen 19. Jahrhundert bis zu den aktuellen Auseinandersetzungen der Gegenwart. Dabei wird die große historische Bedeutung ... mehr lesen
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Assmann, Aleida / Frevert, Ute: Geschichtsvergessenheit - Geschichtsversessenheit. Vom Umgang mit deutschen Vergangenheiten nach 1945
Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), Stuttgart 1999, ISBN 3421052883, Gebunden, 240 Seiten, 21,47 EUR
Aleida Assmann und Ute Frevert legen die Schichten unter der Oberfläche der jüngsten Vergangenheits-Debatten frei. Die zentralen Schlagworte - Schlußstrich, Normalisierung, Instrumentalisierung, Schuld, Scham - haben eine eigene Geschichte von Bedeutung und Gebrauch, auch von Mißbrauch. Diese Begriffs-Geschichten zu erzählen, erhellt den inneren ... mehr lesen
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Petur Gunnarsson: punkt punkt komma strich
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Moti Kfir, Ram Oren: Sylvia Rafael
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Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Bücherbrief
Dies pralle Leben
02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





