Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 13.02 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Stephan Lanz

Stephan Lanz, geboren 1963, lebt als Stadtforscher, Stadtplaner, Autor und Kurator in Berlin. Lehre und Forschung am Institut für Kulturwissenschaften der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt / Oder (seit 2001). Davor Quartiersmanager im Projekt "Soziale Stadt" in Hannover-Vahrenheide, einer Großsiedlung der Sechzigerjahre. Seit 2002 Kurator des Projekts "ErsatzStadt" an der Volksbühne Berlin, in diesem Zusammenhang Herausgeber der Buchreihe "metroZones" im b_books Verlag. Schrieb unter anderem die Bücher "Metropolen" (mit Jochen Becker, Hamburg 2001) und "Die Stadt als Beute" (mit Klaus Ronneberger und Walther Jahn, Bonn 1999) und war beteiligt an den Kulturprojekten "learning from" (NGBK Berlin und WUK Wien 2003), "AnbauNeueMitte" ("Falsches-Leben-Show" im Prater der Volksbühne Berlin, 2001 / 02) und "Baustop.randstadt" (NGBK 1998).

Bücher von Stephan Lanz

Esen, Orhan / Lanz, Stephan (Hrsg.): Self Service City: Istanbul.

Cover: Self Service City: Istanbul

b-books Verlag, Berlin 2005, ISBN 3933557526, Unbekannt, 424 Seiten, 16,00 EUR

"Self Service City: Istanbul" thematisiert aus unterschiedlichen Blickwinkeln die faktische Neugründung der 2700 Jahre alten "Megapolis": Seit 1950 ist Istanbul von einer Million Einwohner durch Zuwanderung auf über zehn Millionen angewachsen. Auf besetztem Land errichteten die ländlichen Arbeitsmigranten zunächst ... mehr lesen
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Lanz, Stephan (Hrsg.): City of COOP. Ersatzökonomien und städtische Bewegungen in Rio de Janeiro und Buenos Aires

Cover: City of COOP

b-books Verlag, Berlin 2005, ISBN 3933557542, Unbekannt, 296 Seiten, 14,00 EUR

Die Favelas in Rio de Janeiro wurden nie legalisiert, vom Staat immer wieder zerstört und durch einen »Mythos der Marginalität« stigmatisiert. Zugleich prägt ihre aus der Not geborene sozio-ökonomische und politische Selbstorganisation seit einem Jahrhundert die urbane Gesellschaft. In Buenos Aires hingegen zwingen erstmals die ... mehr lesen
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Jahn, Walther / Lanz, Stephan / Ronneberger, Klaus: Die Stadt als Beute.

Dietz Verlag, Bonn 1999, ISBN 380123083X, Taschenbuch, 240 Seiten, 12,68 EUR

Die Städte wandeln sich vom Produktionsstandort zur Erlebnislandschaft. Aber nicht mehr alle Bürgerinnen und Bürger sollen von diesen neuen Freizeitparks und Shopping Malls profitieren. Das garantieren Bürgerwehren und private Sicherheitsdienste. Innere Sicherheit und Stadtentwicklung: Welches Bild von der Stadt der Zukunft zeichnet sich ab, wenn ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen