Bücher der Saison
Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
Über uns
Service für Leser
Service für Kunden
Jobs
Bücher von Georges Didi-Huberman
Didi-Huberman, Georges: Der Mensch, der in der Farbe ging.

Diaphanes Verlag, Zürich - Berlin 2009, ISBN 3037340649, Kartoniert, 84 Seiten, 12,90 EUR
Aus dem Französischen von Wiebke-Marie Stock. Vom Gang des Volkes Israel durch die Wüste über die Kirchen des Mittelalters in Italien, Frankreich und England bis hin zur Gegenwartskunst eines James Turrell verfolgt Georges Didi-Huberman seine Titelgestalt eines gehenden Menschen, der sich im absolut verlassenen Raum der reinen Farbe und ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de
Didi-Huberman, Georges: Bilder trotz allem.

Wilhelm Fink Verlag, Paderborn 2007, ISBN 3770540204, Kartoniert, 260 Seiten, 29,90 EUR
Aus dem Französischen von Peter Geimer. Im August 1944 gelang zwei Häftlingen des Konzentrationslagers Auschwitz eine Serie fotografischer Aufnahmen der Exekutionen. Während einer der beiden Häftlinge die Wachmänner der SS im Auge hielt, machte ein Mitgefangener vier Aufnahmen, die das Gelände um das Krematorium V zeigen. ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de
Didi-Huberman, Georges: Venus öffnen. Nacktheit, Traum, Grausamkeit

Diaphanes Verlag, Zürich und Berlin 2006, ISBN 3935300638, Kartoniert, 176 Seiten, 26,90 EUR
Aus dem Französischen von Mona Belkhodja und Marcus Coelen. Botticelli als Begründer nicht nur des Ideals reiner Schönheit, sondern auch eines perversen und grausamen Bildes der Nacktheit, bedrohlich und bedroht zugleich? Botticelli neu gedacht mit Freud, Bataille und de Sade? Neben Botticelli ist es die eigenartige Darstellungstradition ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de
Didi-Huberman, Georges: Phasmes. Essays über Erscheinungen von Fotografien, Spielzeug, mystischen Texten, Bildausschnitten, Insekten, Tintenflecken, Traumerzählungen, Alltäglichkeiten, Skulpturen, Filmbildern

DuMont Verlag, Köln 2001, ISBN 3770153154, Broschiert, 280 Seiten, 35,74 EUR
Mit 32 einfarbigen Abbildungen. Vollkommen disparate, nur in ihrem "blitzhaften Zusammentreten" (Walter Benjamin) einander ähnliche Erscheinungen liefern den Ausgangspunkt für Didi-Hubermans Überlegungen. Er kreist seine zunächst ganz nebensächlich erscheinenden Gegenstände ein, bringt sie dem Leser in erzählerischer ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de
Didi-Huberman, Georges: Vor einem Bild.

Carl Hanser Verlag, München 2000, ISBN 3446165894, Pappband, 240 Seiten, 23,01 EUR
Aus dem Französischen von Reinhold Werner. Was sehen wir, wenn wir in einem Museum oder in einer Kirche ein Gemälde betrachten? So einfach ist diese Frage nicht zu beantworten. Denn was wir sehen, hängt immer auch davon ab, was wir wissen. Die Kategorien und Begriffe, die uns die Kunstgeschichte liefert, schieben sich unbemerkt zwischen unser Auge und ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de
Didi-Huberman, Georges: Ähnlichkeit und Berührung. Archäologie, Anachronismus und Modernität des Abdrucks
DuMont Verlag, Köln 1999, ISBN 377014712X, Kartoniert, 280 Seiten, 35,74 EUR
Georges Didi-Huberman begnügt sich nicht damit, erstmals die Geschichte des Abdrucks zu schreiben, sondern zeigt, weshalb der Abdruck systematisch von der Kunstgeschichte ausgeklammert wurde. Dabei geht er zurück bis auf Vasaris Unterscheidung zwischen den freien und mechanischen Künsten, welche den Abdruck im Gegensatz zum "einmaligen" Kunstwerk als ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de
Didi-Huberman, Georges: Was wir sehen, blickt uns an. Zur Metapsychologie des Bildes

Wilhelm Fink Verlag, München 1999, ISBN 3770532724, Broschiert, 252 Seiten, 24,54 EUR
Aus dem Französischen von Markus Sedlaczek. ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de
Bücher von Lesern empfohlen
Robert Burton: Die Anatomie der Schwermut
Aus dem Englischen und mit einem Essay von Ulrich Horstmann. Burtons Riesenwerk handelt von einem Leiden, das jeder ...
Mal Peet: Keeper
Aus dem Englischen von Eike Schönfeld. In einer Zeitungsredaktion sitzen sich zwei Männer gegenüber: ...
Archiv: Bücherschauen
Vexierspielkünstler
20.03.2010: Die FAZ hat Denis Johnsons Thriller "Keine Bewegung!" gelesen und freut sich über das Gespür des Autors für kriminelle Loser. Die FR folgt der zehnjährigen Dora durch Jacques Roubauds Abenteuer und Geheimnis verheißenden "Verwilderten Park". Sehr anregend findet die NZZ Eric Hobsbawms Buch über "Globalisierung, Demokratie und Terrorismus". Die taz spürt einen Hauch von Erlösung in Don DeLillos Roman "Der Omega-Punkt". Mehr lesen
Archiv: Bücherbrief
Engel der Nutzlosigkeit
05.03.2010: Reiche Ausbeute in diesem Monat: Wir fanden surrealistische Geschichten von Jiri Kratochvil und Leonora Carrington, Liebe überkreuz bei Ulrike Draesner, clevere Hacker bei Cory Doctorow, chinesische Gegenwartslyrik und einige Bücher, die den Rezensenten den Glauben an die Germanistik wiedergaben: Thomas Strässles Literaturgeschichte des Salzes und die Biografie der Brüder Grimm von Steffen Martus. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Emotional labiler Federfetisch
19.01.2010: Wäre Inspektor Jensen nicht von einem Feticheur mit einem Fluch belegt worden, dann wäre er nicht nach Island gefahren, nicht von einer Fremden im Bett gebissen worden und würde nicht von einem Psychopathen verfolgt. Dies alles und noch etwas Quantenphysik findet man in Linus Reichlins "Assistent der Sterne". Jochen Schmidt präsentiert mit "Gangster, Opfer, Detektive" eine 1.100 Seiten starke Typengeschichte des Kriminalromans. Mehr lesen
Kein Schlaf, nur Albträume
02.12.2009: In seinem Roman "Tokio im Jahr Null" lässt David Peace neben allen anderen Untätern auch noch einen Serienmörder umgehen. Das ergibt einen einzigen Albtraum. Die Frage ist allerdings: wessen? Mehr lesen
Papa war doch einfach der Beste
09.10.2009: In Neapel brennt der Müll, im Nordosten Italiens wird das schmutzige Geld in respektable Geschäftsgewinne verwandelt. Massimo Carlotto beschreibt in seinem Krimi "Wo die Zitronen blühen" die Anmaßungen einer Patrizierschicht, die ganze Städte ihrem Privilegiensystem unterworfen hat. Mehr lesen



