Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 11.02.2012, 21.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Antonio Machado

Antonio Machado, geboren 1875 in Sevilla, gestorben 1939 im südfranzösischen Collioure, wenige Tage nach seiner Flucht über die Pyrenäen vor den anrückenden Truppen Francos. Machado stammte aus einer liberalen Intellektuellenfamilie. Ab 1833 lebte er in Madrid. Bei Parisreisen lernte er Oscar Wilde, Ruben Dario, Jean Moreas und Henri Bergson kennen. Ab 1907 war er Gymnasiallehrer für Französisch in Soria, Baeza und Segovia, ab 1931 in Madrid. 1927 wurde er Mitglied der spanischen Akademie. Antonio Machado gilt als der bedeutendste Lyriker Spaniens des vergangenen Jahrhunderts.

Bücher von Antonio Machado

Machado, Antonio: La Guerra / Der Krieg. Schriften aus den Jahren des Spanischen Bürgerkriegs. Spanisch - Deutsch

Cover: La Guerra / Der Krieg

Ammann Verlag, Zürich 2010, ISBN 3250105333, Gebunden, 317 Seiten, 34,95 EUR

Aus dem Spanischen von Fritz Vogelgsang. "La Guerra - Der Krieg" ist das eloquente und geistreiche Zeugnis der Denkvorgänge eines patriotischen Spaniers mit ungeschöntem Blick auf das Weltgeschehen während des Spanischen Bürgerkriegs und im Vorfeld des Zweiten Weltkriegs. ... mehr lesen
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Machado, Antonio: Nuevas canciones. Neue Lieder. De un cancionero apacrifo. Aus einem apokryphen Cancionero

Cover: Nuevas canciones. Neue Lieder

Ammann Verlag, Zürich 2007, ISBN 3250104736, Gebunden, 377 Seiten, 34,90 EUR

Aus dem Spanischen und herausgegeben von Fritz Vogelgsang. Vielgestaltig, überraschend, mit grimmigem Humor und voller, irdischer Stimme tritt uns das große Spätwerk Antonio Machados entgegen. Der Dichter ist Vierundvierzig, als er 1919 seine selbstgewählte Verbannung im andalusischen Baeza aufgibt und nach Segovia wechselt, wo ... mehr lesen
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Machado, Antonio: Juan de Mairena. Sprüche, Scherze, Randbemerkungen und Erinnerungen eines zweifelhaften Schulmeisters

Cover: Juan de Mairena

Ammann Verlag, Zürich 2005, ISBN 3250104930, Gebunden, 315 Seiten, 29,90 EUR

Herausgegeben und aus dem Spanischen übertragen von Fritz Vogelgsang. Fragen gegen den Strich zu bürsten und jeder noch so zwingenden Antwort auf den Zahn zu fühlen, das hat Methode bei Juan de Mairena, läßt ihn Zeit seines Lebens Lehrling seiner selbst und Schulmeister der anderen sein. Im Dialog mit seinen Eleven versucht ... mehr lesen
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Machado, Antonio: Campos de Castilla - Kastilische Landschaften. Gedichte 1907-1917. Spanisch und deutsch

Cover: Campos de Castilla - Kastilische Landschaften

Ammann Verlag, Zürich 2001, ISBN 3250104299, Gebunden, 352 Seiten, 34,77 EUR

Herausgegeben, übertragen und mit einem Nachwort versehen von Fritz Vogelgsang. Mit "Kastilische Landschaften" veröffentlichen wir erstmals in deutscher Sprache das zentrale poetische Hauptwerk des Dichters, der als der bedeutendste Spanier des 20. Jahrhunderts gilt. 1907 zog Machado von Sevilla nach Soria, er trat dort eine Stelle als Französischlehrer ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen