Bücher der Saison
Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.
Literaturbeilagen
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Bücher von Franziska Gräfin zu Reventlow
Reventlow, Franziska Gräfin zu: Von Paul zu Pedro. Vergnügliche Männertypologie einer Bohemienne

Manesse Verlag, Frankfurt am Main 2008, ISBN 3717540742, Gebunden, 552 Seiten, 24,80 EUR
Franziska zu Reventlow (1871-1918) war eine der schillerndsten Figuren der Münchner Boheme um 1900. Bekanntheit erlangte sie vor allem durch ihre turbulente Lebensweise und zahlreiche Liebhaber. Auch in ihrem autobiografisch geprägten Roman geht es Schlag auf Schlag "von Paul zu Pedro", und das ohne Reue und Herzschmerz. Die Reventlowsche ... mehr lesen
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Reventlow, Franziska Gräfin zu: Wir sehen uns ins Auge, das Leben und ich. Tagebücher 1895-1910

Karl Stutz Verlag, Passau 2007, ISBN 3888492084, Gebunden, 582 Seiten, 44,00 EUR
Herausgegeben und kommentiert von Irene Weiser und Jürgen Gutsch. ... mehr lesen
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Reventlow, Franziska Gräfin zu: Franziska zu Reventlow: Sämtliche Werke. In fünf Bänden
Igel Verlag, Oldenburg 2004, ISBN 3896211900, Gebunden, 2188 Seiten, 88,00 EUR
Reventlow, Franziska Gräfin zu: Der Geldkomplex. Roman, meinen Gläubigern zugeeignet

Oesch Verlag, Zürich 2001, ISBN 3905267209, Gebunden, 143 Seiten, 14,83 EUR
Mit Fotos und einer biografischen Skizze. Die knapp zwanzig Jahre Leben, die Franziska Gräfin zu Reventlow (1871-1918) nach ihrer zwangsbehüteten Jugend bleiben, sind von Krankheit und andauernden Geldnöten überschattet. Dieser Roman (geschrieben 1916 nach dem Bankrott ihrer Hausbank) ist stark autobiografisch gefärbt. Sie schreibt über die Geldknappheit ... mehr lesen
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Manfred Bogisch: Die LDPD und das Ende der DDR
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Juan Jose Millas: Meine Straße war die Welt
Aus dem Spanischen von Peter Schwaar. In "Als die Welt Kind war" erzählt Juan Jose Millas von dem ...
Archiv: Bücherschauen
Doppeltes Glück
17.03.2010: Die FAZ lernt mit Bernd Lichtenbergs Familienroman "Kolonie der Nomaden", die Angst vor dem kommenden Schrecken zu fürchten. Sehr unheimlich findet die NZZ auch Paulus Hochgatterers Roman "Das Matratzenhaus. Die SZ kann Justine Levys Roman "Schlechte Tochter" allen Frauen mit schwierigen Müttern empfehlen. Die FR liest Essays von Orhan Pamuk. Die heutige Literaturbeilage der FAZ werten wir in den nächsten Tagen. Mehr lesen
Archiv: Bücherbrief
Engel der Nutzlosigkeit
05.03.2010: Reiche Ausbeute in diesem Monat: Wir fanden surrealistische Geschichten von Jiri Kratochvil und Leonora Carrington, Liebe überkreuz bei Ulrike Draesner, clevere Hacker bei Cory Doctorow, chinesische Gegenwartslyrik und einige Bücher, die den Rezensenten den Glauben an die Germanistik wiedergaben: Thomas Strässles Literaturgeschichte des Salzes und die Biografie der Brüder Grimm von Steffen Martus. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Emotional labiler Federfetisch
19.01.2010: Wäre Inspektor Jensen nicht von einem Feticheur mit einem Fluch belegt worden, dann wäre er nicht nach Island gefahren, nicht von einer Fremden im Bett gebissen worden und würde nicht von einem Psychopathen verfolgt. Dies alles und noch etwas Quantenphysik findet man in Linus Reichlins "Assistent der Sterne". Jochen Schmidt präsentiert mit "Gangster, Opfer, Detektive" eine 1.100 Seiten starke Typengeschichte des Kriminalromans. Mehr lesen
Kein Schlaf, nur Albträume
02.12.2009: In seinem Roman "Tokio im Jahr Null" lässt David Peace neben allen anderen Untätern auch noch einen Serienmörder umgehen. Das ergibt einen einzigen Albtraum. Die Frage ist allerdings: wessen? Mehr lesen
Papa war doch einfach der Beste
09.10.2009: In Neapel brennt der Müll, im Nordosten Italiens wird das schmutzige Geld in respektable Geschäftsgewinne verwandelt. Massimo Carlotto beschreibt in seinem Krimi "Wo die Zitronen blühen" die Anmaßungen einer Patrizierschicht, die ganze Städte ihrem Privilegiensystem unterworfen hat. Mehr lesen



