Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher von Gisela Elsner
Elsner, Gisela: Flüche einer Verfluchten. Kritische Schriften, Band 1

Verbrecher Verlag, Berlin 2011, ISBN 3940426628, Kartoniert, 410 Seiten, 16,00 EUR
Herausgegeben von Christine Künzel. Zu Lebzeiten von Gisela Elsner erschien eine Vielzahl ihrer kritischen Schriften, doch nur einige wenige waren schließlich in dem 1988 erschienenen Buch "Gefahrensphären", Elsners einzigem Essayband, versammelt. In diesen beiden Bänden nun sind Gisela Elsners Schriften, ergänzt um zum Teil ... mehr lesen
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Elsner, Gisela: Im literarischen Ghetto. Kritische Schriften, Band 2

Verbrecher Verlag, Berlin 2011, ISBN 3940426636, Kartoniert, 376 Seiten, 16,00 EUR
Herausgegeben von Christine Künzel. Zu Lebzeiten von Gisela Elsner erschien eine Vielzahl ihrer kritischen Schriften, doch nur einige wenige waren schließlich in dem 1988 erschienenen Buch "Gefahrensphären", Elsners einzigem Essayband, versammelt. In diesen beiden Bänden nun sind Gisela Elsners Schriften, ergänzt um zum Teil ... mehr lesen
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Elsner, Gisela: Fliegeralarm. Roman

Verbrecher Verlag, Berlin 2009, ISBN 3940426237, Gebunden, 282 Seiten, 14,00 EUR
In dieser rabenschwarzen Satire führt Elsner eine Gruppe von Kindern vor, die in den Trümmerlandschaften, die die Bombenangriffe in den letzten Jahren des Zweiten Weltkrieges hinterlassen haben, regelrecht aufblühen. Im Gegensatz zu den Erwachsenen begrüßen die Kinder die Bombenangriffe, verschaffen diese ihnen doch immer neue ... mehr lesen
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Elsner, Gisela: Otto, der Großaktionär. Roman

Verbrecher Verlag, Berlin 2008, ISBN 3940426091, Kartoniert, 172 Seiten, 14,00 EUR
Erstveröffentlichung aus dem Nachlass. Herausgegeben von Christine Künzel. Otto, der Großaktionär, ist ein Roman Elsners, der in den Achtzigerjahren entstand und komplett fertiggestellt wurde, jedoch nie erschienen ist. Die Figur Otto, der Großaktionär, eine Randfigur in Elsners Roman Das Windei von 1987, erhält ... mehr lesen
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Elsner, Gisela: Heilig Blut. Roman

Verbrecher Verlag, Berlin 2007, ISBN 3935843828, Kartoniert, 250 Seiten, 14,00 EUR
Dieser Roman ist eine Rarität, denn zu Lebzeiten der vor 15 Jahren verstorbenen Gisela Elsner erschien "Heilig Blut" nur in russischer Übersetzung. Dabei war eine Publikation des Romans geplant, doch Auseinandersetzungen zwischen der Autorin und ihrem damaligen Verlag verhinderten letztlich ein Erscheinen des Textes. Diese Ausgabe, ... mehr lesen
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Elsner, Gisela: Das Berührungsverbot. Roman

Verbrecher Verlag, Berlin 2006, ISBN 3935843674, Taschenbuch, 224 Seiten, 13,00 EUR
In dem Roman "Das Berührungsverbot", der erstmals 1970 erschien, widmete sich Gisela Elsner, diese genaue Beschreiberin der deutschen Verhältnisse, einem Modethema: der sexuellen Befreiung. In ihrem "Anti-Porno" (Emma) wollen mehrere Paare sich im so genannten Gruppensex üben, um der Spießigkeit ihres bisherigen ... mehr lesen
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Elsner, Gisela / Roehler, Klaus: Wespen im Schnee. 99 Briefe und ein Tagebuch

Aufbau Verlag, Berlin 2001, ISBN 3351025114, Gebunden, 352 Seiten, 22,96 EUR
Herausgegeben von Franziska Günther-Herold und Angela Drescher. Mit einem Vorwort von Reinhard Baumgart. Gisela Elsner war ein Enfant terrible der deutschen Literaturszene, als sie 1964 mit ihrem ersten Roman "Die Riesenzwerge" schlagartig berühmt wurde. 1954 lernte sie den Schriftsteller Klaus Roehler kennen. Roehler verkörperte für ... mehr lesen
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Elsner, Gisela: Die Riesenzwerge. Ein Beitrag

Aufbau Verlag, Berlin 2001, ISBN 3746617847, Taschenbuch, 294 Seiten, 8,50 EUR
Mit einem Nachwort von Hermann Kinder. "Die Riesenzwerge", das 1964 erstmals erschienene und von der Kritik hochgelobte Debüt der Schriftstellerin Gisela Elsner, begründete ihren schlagartigen Ruhm einer "Meisterin des bösen Blicks". Als "Humorist des Monströsen" (Hans Magnus Enzensberger) beschreibt Gisela Elsner das morbide Innenleben ... mehr lesen
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Peter Nadas: Parallelgeschichten
Aus dem Ungarischen von Christina Viragh. 1989, im Jahr des Mauerfalls, findet der Student Döhring beim Jogging ...
Klaus-Michael Bogdal: Europa erfindet die Zigeuner
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Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
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Dies pralle Leben
02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





