Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 11.02.2012, 21.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Eugenio Montale

Eugenio Montale (1896-1981), geboren in Genua, schrieb Lyrik und Prosa, war Herausgeber und Übersetzer. 1975 erhielt er den Nobelpreis für Literatur. Während des ersten Weltkriegs diente Montale als Offizier in der Infanterie an der österreichischen Front. Sein erster Lyrikband erschien 1925. 1927 ging Montale nach Florenz und arbeitete dort kurze Zeit für einen Verlag. Im Jahr darauf wurde er Direktor der Gabinetto Viesseux Forschungsbibliothek. Er arbeitete als Kritiker und verhalf zusammen mit James Joyce Italo Svevo zu schriftstellerischem Erfolg. In den vierziger Jahren weigerte er sich, der faschistischen Partei beizutreten. Er übersetzte William Shakespeare, T.S. Eliot, Hermann Melville und Eugene O'Neill. Nach Mailand übersiedelt schrieb er für die Literaturseite des "Corriere della sera". Im Jahr 1967 wurde Montale Mitglied des italienischen Senats. Er starb 1981 in Mailand.

Bücher von Eugenio Montale

Montale, Eugenio: Cees Nooteboom entdeckt Eugenio Montale.

Cover: Cees Nooteboom entdeckt Eugenio Montale

Europa Verlag, Hamburg - Wien 2001, ISBN 3203843064, Gebunden, 89 Seiten, 12,53 EUR

Lyrik ist die kleinste und die schönste Form der Dichtung. Der Reiz liegt im Aufspüren der Affinität des Herausgebers. Ist der Ausgewählte Vorbild? Ist er ein zu Unrecht Vergessener, Übersehener, dem Gerechtigkeit widerfahren soll? Oder soll an einem festgefügten Autorenbild eine längst überfällige Korrektur vorgenommen werden? Indem sich der ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen