Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 12.25 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Rudolf Alexander Schröder

Rudolf Alexander Schröder, Schriftsteller, geboren 1878 in Bremen, gründete 1899 mit A.W. Heymel und O.J. Bierbaum die Zeitschrift "Die Insel" (Insel Verlag), später mit Rudolf Borchardt und Hugo von Hofmannsthal die "Bremer Presse". Er war Mitglied der Bekennenden Kirche; bedeutender Erneuerer des protestantischen Kirchenlieds im 20. Jahrhundert. In seiner frühen Lyrik dem Ästhetizismus und Bekenntnis zum humanistischen Erbe der Klassik verpflichtet ("Deutsche Oden", 1913; "Heilig Vaterland", 1914), bestimmten nach 1918 protestantische Christlichkeit, Anlehnung an antike Klassizität und souverän beherrschte überkommene Formen seine Dichtung ("Mitte des Lebens", 1930). Leitmotiv der Prosawerke ist die Frage nach der politischen und religiösen Verantwortung des Dichters ("Die geistlichen Gedichte", 1949); Übersetzungen und Nachdichtungen antiker und moderner Autoren. Rudolf Alexander Schröder starb 1962 in Bad Wiessee. (So der Brockhaus)

Bücher von Rudolf Alexander Schröder

Borchardt, Rudolf / Schröder, Rudolf Alexander: Rudolf Borchardt: Gesammelte Briefe. Briefwechsel mit Rudolf Alexander Schröder. Band 1: 1901-1918

Carl Hanser Verlag, München 2001, ISBN 3446180192, Gebunden, 740 Seiten, 68,00 EUR

Herausgegeben von Gerhard Schuster und Hans Zimmermann. Bearbeitet von Elisabetta Abbondanza. Rudolf Borchardt (1877-1945) und Rudolf Alexander Schröder (1878-1962) haben über fast fünf Jahrzehnte eine Korrespondenz geführt - die Skala der Themen reicht von jeweils biografischen und werkgeschichtlichen Geständnissen über ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

Borchardt, Rudolf / Schröder, Rudolf Alexander: Rudolf Borchardt: Gesammelte Briefe. Briefwechsel mit Rudolf Alexander Schröder. Band 2: 1919-1945

Carl Hanser Verlag, München 2001, ISBN 3446180206, Gebunden, 740 Seiten, 68,00 EUR

Herausgegeben von Gerhard Schuster und Hans Zimmermann. Bearbeitet von Elisabetta Abbondanza. Rudolf Borchardt (1877-1945) und Rudolf Alexander Schröder (1878-1962) haben über fast fünf Jahrzehnte eine Korrespondenz geführt ? die Skala der Themen reicht von jeweils biografischen und werkgeschichtlichen Geständnissen über die unverblümte Einschätzung ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen