Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher von Karl Otto Hondrich
Hondrich, Karl Otto: Weniger sind mehr. Warum der Geburtenrückgang ein Glücksfall für unsere Gesellschaft ist

Campus Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 3593382709, Gebunden, 280 Seiten, 19,90 EUR
Die demografische Katastrophe ist das Schreckbild unserer Zeit. Allenthalben wird vor dem Untergang unserer Gesellschaft gewarnt. Angeblich drohen uns heftige Generationenkonflikte, Verteilungskämpfe, der Kollaps der Sozialsysteme. Karl Otto Hondrich hält dagegen: Der Fall der Geburtenrate wirkt sich positiv auf Individuen und Gesellschaft ... mehr lesen
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Hondrich, Karl Otto: Liebe in Zeiten der Weltgesellschaft.

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3518123130, Taschenbuch, 180 Seiten, 9,00 EUR
Wie verändern sich soziale Beziehungen in der Welt von heute? Nach gängiger Meinung verwandeln sie sich mehr und mehr von angeborenen in selbstgewählte Bindungen. Dass die Menschen so schlicht zur Freiheit fortschreiten, gehört in den Bereich der modernen Mythen. Anders, als wir annehmen, sterben Herkunftsbindungen keineswegs ab. ... mehr lesen
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Hondrich, Karl Otto: Wieder Krieg.
Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2002, ISBN 3518122975, Kartoniert, 200 Seiten, 9,00 EUR
Aus tiefster Ächtung ist der Krieg binnen kurzem wieder zu neuer Achtung gelangt: als Krieg gegen den Diktator Hussein und für das Völkerrecht, als Krieg für Menschenrechte und Selbstbestimmung auf dem Balkan, als Krieg gegen den Terrorismus weltweit. Die Karriere des Krieges innerhalb eines Jahrzehnts zeichnet das Buch nach: als ... mehr lesen
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Hondrich, Karl Otto: Enthüllung und Entrüstung. Eine Phänomenologie des politischen Skandals

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2002, ISBN 3518122703, Taschenbuch, 166 Seiten, 9,00 EUR
Die Bedeutung des politischen Skandals für die Normalität der Demokratie kann kaum überschätzt werden. Als Instrument der Herrschaftskontrolle und des Machtwechsels packt der Skandal spontaner und oft wirksamer zu als reguläre Wahlen. Skandale gelten als Beleg für einen Mangel an Moral. Sie selbst sind aber hochmoralische ... mehr lesen
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Hondrich, Karl Otto: Der Neue Mensch.
Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3518122878, Taschenbuch, 200 Seiten, 10,17 EUR
Die Idee des Neuen Menschen ist mit dem Sozialismus nicht untergegangen. Sie hat nur die Seiten gewechselt - und das Vorzeichen. Sollte der Neue Mensch im Sozialismus alle individualistische Vorprägung verlieren, so soll er heute, in der Individualisierung, alle kollektiven Identitäten abstreifen. Aber auch der individualisierte, flexible, ... mehr lesen
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Moti Kfir, Ram Oren: Sylvia Rafael
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Kevin Brooks: Kissing the Rain
Aus dem Englischen von Uwe-Michael Gutzschhahn. Mike Nelson, wegen seiner Körperfülle Moo genannt, lässt ...
Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Bücherbrief
Dies pralle Leben
02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





