Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Jonas Mekas

Jonas Mekas wurde 1922 in Litauen in eine Bauernfamilie geboren. 1944-45 saß er in einem Arbeitslager. Von 1946-48 studierte er an der Universität Mainz Philosophie. 1949 emigrierte er in die USA, wo er bald Filmkritiken schrieb u.a. für Village Voice und die Soho Weekly News. 1974 heiratete er Hollis Melton, mit der er zwei Kinder hat Oona (1974) und Sebastian (1981). Mekas war Präsident der New American Cinema Group (Film-Makers' Cooperative), 1961-1980. Regisseur. Filmkurator des Jewish Museum, 1968-1971. Programmdirektor und Präsident des Anthology Film Archives seit 1970. Koordinator des Film and Television Resources and Services, 1973-1975. Er unterrichtet Film an der New School for Social Research, der Cooper Union, der New York University, dem M.I.T. und dem International Center for Photography.

Bücher von Jonas Mekas

Mekas, Jonas: Just Like a Shadow. Interview with Jerome Sans

Cover: Just Like a Shadow

Steidl Verlag, Göttingen 2000, ISBN 3882437235, Gebunden, 100 Seiten, 29,65 EUR

Edition by Patrick Remy. With numerous photos plates (mostly coloured). Als ein Verfechter intimen und experimentellen Drehbuchschreibens für die 'Village Voice' und als Mitbegründer des 'Anthology Film Archive' macht sich Jonas Mekas auch mit 78 Jahren noch nichts aus Hollywood. Der Initiator zahlloser Avantgardeströmungen in New York ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen