Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 13.03.2010, 14.25 Uhr

Bücher der Saison

Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Christof Hamann

Christof Hamann, geboren 1966 in Ludwigshafen, lebt in Wuppertal. Sein erster Roman "Seegfrörne" erschien 2001.

Bücher von Christof Hamann

Hamann, Christof: Usambara. Roman

Cover: Usambara

Steidl Verlag, Göttingen 2007, ISBN 3865215572, Gebunden, 159 Seiten, 18,00 EUR

Damals, mit Leonhard Hagebuchers waghalsigen Afrika-Expeditionen, fing alles an. Sein Urenkel Fritz Binder, Postbote aus dem Bergischen Land, folgt ihm, von den Erzählungen seiner Mutter auf die Spur gesetzt, mit Begeisterung nach. Zunächst nur in Gedanken, mit Hilfe von faszinierenden Wortketten und geschönten Erinnerungen; doch dann ... mehr lesen
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Hamann, Christof: Fester. Roman

Cover: Fester

Steidl Verlag, Göttingen 2003, ISBN 3882439351, Gebunden, 218 Seiten, 16,00 EUR

Ein Gebäck namens Obwarzanki, die Neugierde auf wilde Tiere und ein dubioser Autor von Gespenstergeschichten führen Sebastian Fester dreimal hinaus in die Welt. Dreimal scheitert er, weil sich die Fremde ebenso wie das eigene Leben seinen Absichten widersetzen. Fester ist eine schwarze Komödie und ein überzeichnetes Sittengemälde ... mehr lesen
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Hamann, Christof: Seegfrörne. Roman

Cover: Seegfrörne

Steidl Verlag, Göttongen 2001, ISBN 3882437804, Gebunden, 184 Seiten, 16,36 EUR

Der "gefrorene See" ist ein seltenes Naturschauspiel: Der Bodensee wird zu einer einzigen Eisfläche und verbindet seine Ufer miteinander. Die Anrainer nennen es Seegfrörne. Zur letzten Seegfrörne im Jahr 1963 hatte sich der junge Robert Teiler auf den Weg über das Eis gemacht; seither gilt er als verschollen. Viel später interessiert ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Bücher von Lesern empfohlen

Buch: Reina GilbertaNina Nahmia: Reina Gilberta
Aus dem Griechischen von Argyris Sfountouris. Thessaloniki 1943. Am 8. Februar werden die Nürnberger Rassengesetze ...

Buch: Der gewöhnliche FaschismusWolfgang Beilenhoff, Sabine Hänsgen: Der gewöhnliche Faschismus
Michail Romms "Der gewöhnliche Faschismus" (Obyknowenny faschism, SU 1965) ist bis heute eine der ...

Archiv: Bücherschauen

So viel Beinstumpf und Prothese war nie

13.03.2010: Die taz feiert Georg Kleins farbstrotzende Horrorgeschichte "Roman unserer Kindheit" (Leseprobe). Die FAZ hört fasziniert zu, wie Joseph Roths Franz Tunda sich auf seiner "Flucht ohne Ende" von Busen zu Busen hangelt. Die FR blättert liest und betrachtet schaudernd einen Comic über die Giftmörderin Gesche Gottfried, "Gift" von Barbara Yelin und Peer Meter. Die NZZ lässt sich mit Vergnügen von Kurt Flasch in Meister Eckharts Philosophie des Christentums einführen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Engel der Nutzlosigkeit

05.03.2010: Reiche Ausbeute in diesem Monat: Wir fanden surrealistische Geschichten von Jiri Kratochvil und Leonora Carrington, Liebe überkreuz bei Ulrike Draesner, clevere Hacker bei Cory Doctorow, chinesische Gegenwartslyrik und einige Bücher, die den Rezensenten den Glauben an die Germanistik wiedergaben: Thomas Strässles Literaturgeschichte des Salzes und die Biografie der Brüder Grimm von Steffen Martus. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats.
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Archiv: Kolumnen

Emotional labiler Federfetisch

19.01.2010: Wäre Inspektor Jensen nicht von einem Feticheur mit einem Fluch belegt worden, dann wäre er nicht nach Island gefahren, nicht von einer Fremden im Bett gebissen worden und würde nicht von einem Psychopathen verfolgt. Dies alles und noch etwas Quantenphysik findet man in Linus Reichlins "Assistent der Sterne". Jochen Schmidt präsentiert mit "Gangster, Opfer, Detektive" eine 1.100 Seiten starke Typengeschichte des Kriminalromans. Mehr lesen

Kein Schlaf, nur Albträume

02.12.2009: In seinem Roman "Tokio im Jahr Null" lässt David Peace neben allen anderen Untätern auch noch einen Serienmörder umgehen. Das ergibt einen einzigen Albtraum. Die Frage ist allerdings: wessen? Mehr lesen

Papa war doch einfach der Beste

09.10.2009: In Neapel brennt der Müll, im Nordosten Italiens wird das schmutzige Geld in respektable Geschäftsgewinne verwandelt. Massimo Carlotto beschreibt in seinem Krimi "Wo die Zitronen blühen" die Anmaßungen einer Patrizierschicht, die ganze Städte ihrem Privilegiensystem unterworfen hat. Mehr lesen