Bücher der Saison
Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.
Literaturbeilagen
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Bücher von Marina Zwetajewa
Zwetajewa, Marina: Molodec. Skazka. Ein Märchen

Wallstein Verlag, Göttingen 2004, ISBN 3892448272, Broschiert, 192 Seiten, 15,00 EUR
Russisch - Deutsch. Herausgegeben und aus dem Russischen übersetzt von Christiane Hauschild. Die russische Dichterin Marina Zwetajewa (1892-1941), im deutschsprachigen Raum bisher vor allem durch ihre Lyrik und ihren Briefwechsel mit Rainer Maria Rilke und Boris Pasternak bekannt, kann zu Recht als eine der bedeutendsten Dichterinnen des 20. ... mehr lesen
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Zwetajewa, Marina: Poem vom Ende. Neujahrsbrief. Deutsch - Russisch

Edition per procura, Wien 2003, ISBN 3901118500, Gebunden, 136 Seiten, 12,00 EUR
In neuer Übersetzung und mit einem Nachwort des Lyrikers und Slawisten Hendrik Jackson versammelt der Band die beiden bedeutendsten und umfangreichsten Liebespoeme von Marina Zwetajewa. Geht es beim Neujahrsbrief um die doch eher platonische, wenn auch leidenschaftliche Liebe von Dichterin zu Dichter (Zwetajewa und Rilke), geht es nicht zuletzt ... mehr lesen
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Achmatowa, Anna / Zwetajewa, Marina: mit dem strohhalm trinkst du meine seele. Gedichte. 1 CD

DHV - Der Hörverlag, München 2003, ISBN 3899401557, CD, 14,95 EUR
1 CD, 64 Minuten. Auswahl, Begleittext und Übersetzung aus dem Russischen von Ralph Dutli. Gelesen von Katharina Thalbach und Ralph Dutli. Zwei Leben in Gegensätzen, zwei Grenzgängerinnen ihrer Zeit: Anna Achmatowa steht für klassische Ruhe, Marina Zwetajewa für den liebenden Zorn. Ihre Gedichte sind wie Musik, hier poetisch ... mehr lesen
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Zwetajewa, Marina: Versuch, eifersüchtig zu sein. Gedichte russisch und deutsch

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2002, ISBN 3518223402, Gebunden, 208 Seiten, 14,80 EUR
Herausgegeben und mit einem Nachwort von Ilma Rakusa. Die Auswahl bringt in chronologischer Reihenfolge Gedichte Marina Zwetajewas (1892-1941) von 1916 bis 1941; neben Übertragungen - vor allem von Elke Erb sowie von Christa Reinig, Karl Mickel, Felix Philipp Ingold und anderen - finden sich einige Erstübertragungen (von Elke Erb und Ilma ... mehr lesen
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Zwetajewa, Marina: Begegnungen mit Maximilian Woloschin, Andrej Belyj und Rudolf Steiner.
Edition Die Pforte, Dornach 2000, ISBN 3856361359, Kartoniert, 239 Seiten, 19,43 EUR
Nachwort und herausgegeben von Taja Gut. Übersetzt von Ilma Rakusa und Rolf D. Keil. Mit 32 Bildtafeln. ... mehr lesen
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Archiv: Bücherschauen
Vexierspielkünstler
20.03.2010: Die FAZ hat Denis Johnsons Thriller "Keine Bewegung!" gelesen und freut sich über das Gespür des Autors für kriminelle Loser. Die FR folgt der zehnjährigen Dora durch Jacques Roubauds Abenteuer und Geheimnis verheißenden "Verwilderten Park". Sehr anregend findet die NZZ Eric Hobsbawms Buch über "Globalisierung, Demokratie und Terrorismus". Die taz spürt einen Hauch von Erlösung in Don DeLillos Roman "Der Omega-Punkt". Mehr lesen
Archiv: Bücherbrief
Engel der Nutzlosigkeit
05.03.2010: Reiche Ausbeute in diesem Monat: Wir fanden surrealistische Geschichten von Jiri Kratochvil und Leonora Carrington, Liebe überkreuz bei Ulrike Draesner, clevere Hacker bei Cory Doctorow, chinesische Gegenwartslyrik und einige Bücher, die den Rezensenten den Glauben an die Germanistik wiedergaben: Thomas Strässles Literaturgeschichte des Salzes und die Biografie der Brüder Grimm von Steffen Martus. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Emotional labiler Federfetisch
19.01.2010: Wäre Inspektor Jensen nicht von einem Feticheur mit einem Fluch belegt worden, dann wäre er nicht nach Island gefahren, nicht von einer Fremden im Bett gebissen worden und würde nicht von einem Psychopathen verfolgt. Dies alles und noch etwas Quantenphysik findet man in Linus Reichlins "Assistent der Sterne". Jochen Schmidt präsentiert mit "Gangster, Opfer, Detektive" eine 1.100 Seiten starke Typengeschichte des Kriminalromans. Mehr lesen
Kein Schlaf, nur Albträume
02.12.2009: In seinem Roman "Tokio im Jahr Null" lässt David Peace neben allen anderen Untätern auch noch einen Serienmörder umgehen. Das ergibt einen einzigen Albtraum. Die Frage ist allerdings: wessen? Mehr lesen
Papa war doch einfach der Beste
09.10.2009: In Neapel brennt der Müll, im Nordosten Italiens wird das schmutzige Geld in respektable Geschäftsgewinne verwandelt. Massimo Carlotto beschreibt in seinem Krimi "Wo die Zitronen blühen" die Anmaßungen einer Patrizierschicht, die ganze Städte ihrem Privilegiensystem unterworfen hat. Mehr lesen



