Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher von Ilse Aichinger
Aichinger, Ilse: Es muss gar nichts bleiben. Interviews 1952-2005

Edition Korrespondenzen, Wien 2011, ISBN 3902113790, Gebunden, 251 Seiten, 23,00 EUR
Mit einer CD. Ilse Aichingers Antworten unterminieren jede Frage und treffen zielsicher das Unerwartete. Das hält sie im Gespräch nicht anders als beim Schreiben. Die Interviews aus 50 Jahren zeugen von Aichingers unaufhörlicher Auseinandersetzung mit den Bedingungen von Sprache und Existenz, mit der Geschichte ihrer Familie, mit aktuellen ... mehr lesen
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Aichinger, Ilse: Knöpfe. Hörspiel, Lesungen und Originalaufnahmen. 2 CDs

DHV - Der Hörverlag, München 2007, ISBN 386717038X, CD, 19,95 EUR
2 CDs mit 122 Minuten Laufzeit. Sprecher: Ilse Aichinger, Christiane Hörbiger, Thomas Holtzmann und anderen. Absurd, expressiv und zerbrechlich wirken Ilse Aichingers Hörspiel, ihre Gedichte und Prosa aus den Jahren 1953 bis 1987, u. a. ihre berühmte "Spiegelgeschichte". So zurückhaltend intonieren Christiane Hörbiger, ... mehr lesen
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Aichinger, Ilse: Subtexte.

Edition Korrespondenzen, Wien 2006, ISBN 3902113464, Gebunden, 73 Seiten, 16,00 EUR
Am 1. Januar 2005, nach Abschluss ihres Buches "Unglaubwürdige Reisen", eröffnet Ilse Aichinger noch einmal ein Journal: wechselt die Zeitung, wechselt das Cafe und schreibt Woche für Woche an einem poetisch erzählenden Essay. Mit der Boulevardpresse und den Büchern des Philosophen E. M. Cioran auf dem Kaffeehaustisch ... mehr lesen
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Aichinger, Ilse: Unglaubwürdige Reisen.

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3100005279, Gebunden, 186 Seiten, 17,90 EUR
Mit der Zwillingsschwester in die Kapuzinergruft, mit dem nomadischen Urgroßvater durch den Kaukasus, mit Sigmund Freud ins Londoner Exil, mit der polnischen Putzfrau nach Oswiecim/Auschwitz: Während dreier Jahre. Vom Attentat auf die New Yorker Zwillingstürme bis zum Literaturnobelpreis für Elfriede Jelinek, begibt sich Ilse ... mehr lesen
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Aichinger, Ilse: Film und Verhängnis. Blitzlichter auf ein Leben

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3100005236, Gebunden, 207 Seiten, 18,00 EUR
Bei Kriegsausbruch 1939 war Ilse Aichinger im Kino, bei Kriegsende übermittelt ihr eine Kinokassiererin eine Nachricht über deportierte und ermordete Verwandte: Film und Verhängnis - seither denkt Ilse Aichinger auch selbst "filmisch" über Leben, Treue und Verrat nach. Knapp, existentiell - eine ganz andere Autobiografie, die sie in einem 'Journal ... mehr lesen
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Aichinger, Ilse: Kurzschlüsse. Wien
Edition Korrespondenzen, Wien 2001, ISBN 3902113073, Gebunden, 96 Seiten, 18,51 EUR
Herausgegeben und mit einem Nachwort von Simone Fässler. Wien ist ein zentraler Bezugspunkt von Ilse Aichingers Schreiben. In die Topografie dieser Stadt sind ihre Erinnerungen eingeschrieben, die "äußerste Geborgenheit" der Kindheit ebenso wie die "äußerste Bedrängnis" der Kriegszeit, als ihre jüdischen Verwandten deportiert wurden und sie die ... mehr lesen
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Aichinger, Ilse: Kurzschlüsse. Wien. CD. Gelesen von Ilse Aichinger
Edition Korrespondenzen, Wien 2001, ISBN 3902113839, CD, 18,51 EUR
Wien ist ein zentraler Bezugspunkt von Ilse Aichingers Schreiben. In die Topografie dieser Stadt sind ihre Erinnerungen eingeschrieben, die "äußerste Geborgenheit" der Kindheit ebenso wie die "äußerste Bedrängnis" der Kriegszeit, als ihre jüdischen Verwandten deportiert wurden und sie die Stadt als 'Mischling ersten Grades' nicht verlassen ... mehr lesen
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Peter Nadas: Parallelgeschichten
Aus dem Ungarischen von Christina Viragh. 1989, im Jahr des Mauerfalls, findet der Student Döhring beim Jogging ...
Archiv: Bücherschauen
Golden german tor lass uns ein als große fisch
10.02.2012: Die SZ ermittelt mit Martin Amis' Roman "Die schwangere Witwe" jenen Nullpunkt, an dem sich Sex und Liebe trennten. Die FAZ geht mit Didier Decoin der Frage nach, warum 38 Menschen der um ihr Leben kämpfenden Kitty Genovese nicht halfen. Die FR feiert den "famose Falschmünzer" Juri Andruchowytsch und seinen Roman "Perversion". Begeistert ist sie auch von Michael Ondaatjes Roman "Katzentisch". Mehr lesen
Archiv: Bücherbrief
Dies pralle Leben
02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





