Bücher der Saison
Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.
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Bücher von Ilse Aichinger
Aichinger, Ilse: Knöpfe. Hörspiel, Lesungen und Originalaufnahmen. 2 CDs

DHV - Der Hörverlag, München 2007, ISBN 386717038X, CD, 19,95 EUR
2 CDs mit 122 Minuten Laufzeit. Sprecher: Ilse Aichinger, Christiane Hörbiger, Thomas Holtzmann und anderen. Absurd, expressiv und zerbrechlich wirken Ilse Aichingers Hörspiel, ihre Gedichte und Prosa aus den Jahren 1953 bis 1987, u. a. ihre berühmte "Spiegelgeschichte". So zurückhaltend intonieren Christiane Hörbiger, ... mehr lesen
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Aichinger, Ilse: Subtexte.

Edition Korrespondenzen, Wien 2006, ISBN 3902113464, Gebunden, 73 Seiten, 16,00 EUR
Am 1. Januar 2005, nach Abschluss ihres Buches "Unglaubwürdige Reisen", eröffnet Ilse Aichinger noch einmal ein Journal: wechselt die Zeitung, wechselt das Cafe und schreibt Woche für Woche an einem poetisch erzählenden Essay. Mit der Boulevardpresse und den Büchern des Philosophen E. M. Cioran auf dem Kaffeehaustisch ... mehr lesen
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Aichinger, Ilse: Unglaubwürdige Reisen.

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3100005279, Gebunden, 186 Seiten, 17,90 EUR
Mit der Zwillingsschwester in die Kapuzinergruft, mit dem nomadischen Urgroßvater durch den Kaukasus, mit Sigmund Freud ins Londoner Exil, mit der polnischen Putzfrau nach Oswiecim/Auschwitz: Während dreier Jahre. Vom Attentat auf die New Yorker Zwillingstürme bis zum Literaturnobelpreis für Elfriede Jelinek, begibt sich Ilse ... mehr lesen
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Aichinger, Ilse: Film und Verhängnis. Blitzlichter auf ein Leben

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3100005236, Gebunden, 207 Seiten, 18,00 EUR
Bei Kriegsausbruch 1939 war Ilse Aichinger im Kino, bei Kriegsende übermittelt ihr eine Kinokassiererin eine Nachricht über deportierte und ermordete Verwandte: Film und Verhängnis - seither denkt Ilse Aichinger auch selbst "filmisch" über Leben, Treue und Verrat nach. Knapp, existentiell - eine ganz andere Autobiografie, die sie in einem 'Journal ... mehr lesen
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Aichinger, Ilse: Kurzschlüsse. Wien
Edition Korrespondenzen, Wien 2001, ISBN 3902113073, Gebunden, 96 Seiten, 18,51 EUR
Herausgegeben und mit einem Nachwort von Simone Fässler. Wien ist ein zentraler Bezugspunkt von Ilse Aichingers Schreiben. In die Topografie dieser Stadt sind ihre Erinnerungen eingeschrieben, die "äußerste Geborgenheit" der Kindheit ebenso wie die "äußerste Bedrängnis" der Kriegszeit, als ihre jüdischen Verwandten deportiert wurden und sie die Stadt ... mehr lesen
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Aichinger, Ilse: Kurzschlüsse. Wien. CD. Gelesen von Ilse Aichinger
Edition Korrespondenzen, Wien 2001, ISBN 3902113839, CD, 18,51 EUR
Wien ist ein zentraler Bezugspunkt von Ilse Aichingers Schreiben. In die Topografie dieser Stadt sind ihre Erinnerungen eingeschrieben, die "äußerste Geborgenheit" der Kindheit ebenso wie die "äußerste Bedrängnis" der Kriegszeit, als ihre jüdischen Verwandten deportiert wurden und sie die Stadt als 'Mischling ersten Grades' nicht verlassen durfte. ... mehr lesen
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Archiv: Bücherbrief
Mein Hymen gehört mir!
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Archiv: Kolumnen
Emotional labiler Federfetisch
19.01.2010: Wäre Inspektor Jensen nicht von einem Feticheur mit einem Fluch belegt worden, dann wäre er nicht nach Island gefahren, nicht von einer Fremden im Bett gebissen worden und würde nicht von einem Psychopathen verfolgt. Dies alles und noch etwas Quantenphysik findet man in Linus Reichlins "Assistent der Sterne". Jochen Schmidt präsentiert mit "Gangster, Opfer, Detektive" eine 1.100 Seiten starke Typengeschichte des Kriminalromans. Mehr lesen
Kein Schlaf, nur Albträume
02.12.2009: In seinem Roman "Tokio im Jahr Null" lässt David Peace neben allen anderen Untätern auch noch einen Serienmörder umgehen. Das ergibt einen einzigen Albtraum. Die Frage ist allerdings: wessen? Mehr lesen
Papa war doch einfach der Beste
09.10.2009: In Neapel brennt der Müll, im Nordosten Italiens wird das schmutzige Geld in respektable Geschäftsgewinne verwandelt. Massimo Carlotto beschreibt in seinem Krimi "Wo die Zitronen blühen" die Anmaßungen einer Patrizierschicht, die ganze Städte ihrem Privilegiensystem unterworfen hat. Mehr lesen



