Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Adonis

Adonis wurde 1930 in Syrien geboren. Adonis wurde 1930 unter dem Namen Ali Ahmed Said Esber in Syrien geboren. Er studierte Philosophie in Damaskus, hatte Professuren an mehreren Universitäten. Als junger Poet schickte er seine Gedichte an eine Zeitschrift. Ohne Erfolg. Erst als er ein zuvor abgelehntes Gedicht unter dem Pseudonym Adonis nochmals einreichte, wurde es angenommen und veröffentlicht. Und er behielt dieses Pseudonym bei. Adonis. 2001 wurde Adonis in Weimar mit der Goethe-Medaille ausgezeichnet. Er lebt heute als libanesischer Staatsbürger in Beirut und Paris.

Bücher von Adonis

Adonis, : Ein Grab für New York. Gedichte 1965 - 1971. Arabisch-Deutsch

Cover: Ein Grab für New York

Ammann Verlag, Zürich 2004, ISBN 3250104779, Gebunden, 158 Seiten, 24,90 EUR

Aus dem Arabischen und herausgegeben von Stefan Weidner. Adonis zeigt, dass der Orient sich durchaus für eine Moderne aussprechen kann, ohne seine kulturelle Identität preiszugeben, wie es die reaktionären Kräfte stets behaupten. Die alte arabische Tradition des Wortes und des Hörens, eines Wortes, das auch der Muezzin vom Minarett ... mehr lesen
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Adonis, / Analis, Dimitri: Unter dem Licht der Zeit. Briefwechsel

Cover: Unter dem Licht der Zeit

Jung und Jung Verlag, Salzburg 2001, ISBN 3902144130, Gebunden, 85 Seiten, 20,40 EUR

Aus dem Französischen und mit einem Nachwort von Peter Handke. Zwei Männer schreiben einander Briefe: ein Grieche, Dimitri T. Analis, und der Syrer Adonis. Beide schreiben auf französisch, und beide leben überwiegend in Paris. Zwei Dichter, Anrainer des Mittelmeers und seiner Kulturen. Es ist eine Korrespondenz, die tatsächlich stark von Übereinstimmung ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen