Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 08.37 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Odysseas Elytis

Odysseas Elytis (1911?1996) wurde auf Kreta geboren. Bereits als Gymnasiast in Athen begann er mit dem Schreiben von Gedichten. Später brach er sogar sein Jurastudium ab, um sich ganz seiner Dichtung und Kunst (Tempera, Collagen) zu widmen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Elytis durch seine Dichtungen "Helden- und Klagegesang auf den verlorenen Leutnant in Albanien" (1945) und "Albaniade" (1946/50) als Lyriker und Résistance-Dichter bekannt. Das 1959 erschienene Werk "To Axion Esti" verschaffte ihm dann offizielle Anerkennung und wurde sofort als sein Hauptwerk gefeiert. 1979 wurde Elytis der Literaturnobelpreis.

Bücher von Odysseas Elytis

Elytis, Odysseas: Die Träume. Wörter, Menschen, Orte

Cover: Die Träume

Elfenbein Verlag, Berlin 2004, ISBN 393224558X, Gebunden, 180 Seiten, 18,00 EUR

Aus dem Griechischen von Günter Dietz. Mit zwei Beiträgen von Ioulita Iliopoulou. ... mehr lesen
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Elytis, Odysseas: To Axion Esti / Gepriesen Sei. Zweisprachige Ausgabe

Cover: To Axion Esti / Gepriesen Sei

Elfenbein Verlag, Heidelberg 2001, ISBN 3932245369, Gebunden, 205 Seiten, 18,00 EUR

Aus dem Griechischen übersetzt und mit einem Nachwort versehen, neu durchgesehen und bearbeitet von Günter Dietz. "To Axion Esti", das Hauptwerk von Odysseas Elytis, ist ein Himmelsstürmer: In dieser "Bibel der griechischen Nation" ? so Mikis Theodorakis, der große Teile davon vertonte ? stellt der Dichter das Schicksal seines Landes und den Weg ... mehr lesen
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Elytis, Odysseas: Oxopetra Elegien / Westlich der Trauer. Späte Gedichte. Zweisprachige Ausgabe

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3518223445, Gebunden, 103 Seiten, 11,71 EUR

Aus dem Griechischen von Barbara Vierneisel-Schlörb, unter Mitwirkung von Antigone Kasolea. "Oxopetra", ein später Zyklus aus dem Jahr 1991, gilt neben "To axion esti. Gepriesen sei" als Höhepunkt im Schaffen des griechischen Nobelpreisträgers von 1979 Odysseas Elytis (1911?1996). In den vierzehn Elegien geht es um einen von allen negativen Aspekten ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen