Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Ursula Meissner

Ursula Meissner, 1962 in Mainz geboren, fing 1982 als Produktionsassistentin beim ZDF an. Fünf Jahre als Produktionsassistentin im ZDF Studio Singapur und die Mitarbeit an Filmproduktionen in Südostasien folgten. Schließlich schloss sie 1992 eine Ausbildung als Fotojournalistin erfolgreich ab und ist seitdem als freie Fotojournalistin tätig. Sie ist verheiratet mit dem langjährigen ZDF Auslandskorrespondenten Heinz Metlitzky.

Bücher von Ursula Meissner

Meissner, Ursula / Metlitzky, Heinz: Todestanz. Sex und Aids in Afrika

Cover: Todestanz

Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3821839732, Gebunden, 168 Seiten, 19,90 EUR

Sexuelle Freizügigkeit und die Polygamie gelten in weiten Teilen Afrikas bis heute als Mittel zum Zusammenhalt von Familien und Stämmen. Im Zeitalter der tödlichen Immunschwäche AIDS hat dieses Verhalten katastrophale Folgen, wenn Aufklärungskampagnen und die Vergabe von Verhütungsmitteln regelmäßig scheitern. ... mehr lesen
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Meissner, Ursula: Mit Kamera und kugelsicherer Weste. Der ungewöhnliche Alltag einer Kriegsfotografin

Cover: Mit Kamera und kugelsicherer Weste

Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3821816740, Gebunden, 190 Seiten, 18,41 EUR

Wenn es um ihre Fotos geht, kennt Ursula Meissner weder Gefahr noch Risiko. Nach Afghanistan reiste sie als Mann verkleidet, in Jugoslawien fotografierte sie in kugelsicherer Weste. In Sierra Leone wird sie von ängstlichen Frauen umringt, die versuchen, sie mit ihren Armstümpfen zu streicheln, bevor sie sich in das Lager in der Rebellen wagt. Ursula ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen