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zuletzt aktualisiert 02.09.2010, 14.19 Uhr

Bücher der Saison

Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

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Wolfgang Schlüter

Wolfgang Schlüter, 1948 in Königslutter geboren, lebt als freier Autor und Übersetzer abwechselnd in Wien und Irland. Nach seinem Studium in Hamburg, Berlin und Wien promovierte er in Musikwissenschaften und Philosophie. Von 1984 bis 1993 arbeitete er für die Arno-Schmidt-Stiftung-Bargfeld.

Bücher von Wolfgang Schlüter

Schlüter, Wolfgang: Anmut und Gnade.

Cover: Anmut und Gnade

Die Andere Bibliothek/Eichborn, Frankfurt am Main 2007, ISBN 3821845848, Gebunden, 358 Seiten, 30,00 EUR

Paris, 2003. Unruhen erschüttern die Banlieues. Während die Stadt vom Krieg der Bilderstürmer und Kaputtmacher erschüttert wird, probt ein österreichisches Kammerensemble die Aufführung einer Oper Jean-Philippe Rameaus, des großen Neuerers und ebenso gefeierten wie umstrittenen Erben Lullys. Walter Mardtner ist Pressereferent ... mehr lesen
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Schlüter, Wolfgang (Hrsg.): My Second Self / When I Am Gone. Englische Gedichte. Deutsch-Englisch

Cover: My Second Self / When I Am Gone

Urs Engeler Editor, Basel 2003, ISBN 3905591529, Gebunden, 708 Seiten, 38,00 EUR

Wolfgang Schlüter hat 250 Gedichte vom 13. bis ins beginnende 20. Jahrhundert übersetzt, fast alles Kleinodien der englischen Literatur. ... mehr lesen
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Schlüter, Wolfgang: Dufays Requiem. Roman

Cover: Dufays Requiem

Eichborn Verlag, Berlin 2001, ISBN 3821806710, Gebunden, 400 Seiten, 25,90 EUR

Ein bizarrer Brief schreckt die in Wien lebende Musikwissenschaftlerin Antonietta Riccoli aus ihrem ruhigen Leben. Er ist halb auf latein, halb auf altfranzösisch geschrieben, der Text ist ein Rätsel, Teile scheinen liturgischen Formeln zu entstammen - doch eine Zeile droht dem Empfänger: "Mal heur me bat" - Eine schlechte Stunde hat ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

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Ästhetik des Ungekämmten

02.09.2010: Die FAZ liest tief beeindruckt Erwin Mortiers Roman "Götterschlaf", der die Geschichte einer Frau in Zeiten des Ersten Weltkriegs erzählt. Die Zeit feiert Steven Uhlys Romandebüt "Mein Leben in Aspik" als irrwitzigen Barock-Poetry-Slam und verteidigt Martin Mosebach und seinen Roman "Was davor geschah" gegen seine Kritiker: Mit formloser Kunst ist dem formlosen Leben nicht beizukommen. Die SZ erfährt in Barbara Ehrenreichs "Smile or Die" die beglückende Wirkung des negativen Denkens. Mehr lesen

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Ich verhungere auch

05.08.2010: Marketa Pilatova zeigt uns vier Frauen, die ums Glück kämpfen. Elizabeth Strout zeigt uns eine nicht nette Frau mit Empathie. Vladimir Sorokin schickt uns noch einmal zur Bruderschaft des Lichts. Wojciech Jagielski porträtiert die irre ugandische Lords Resistance Army. Kirsten Heisig erklärt, warum jugendliche Straftäter nicht härter, sondern schneller bestraft werden sollen.
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Die Farbe von Kopfweh

26.08.2010: Louise Welsh zeichnet in ihrem Krimi "Das Alphabet der Knochen" ein wenig charmantes Bild vom Universitätskader. Selbst Kindermörder sehen besser aus. Jedediah Berry pflanzt uns das "Handbuch der Detektive" ins Unterbewusstsein. Mehr lesen

Wie man eine Lerchenpastete backt

08.07.2010: Dominique Manottis Wirtschaftsthriller "Letzte Schicht" verarbeitet in bester Costa-Gavras-Manier die Affäre um die Privatisierung des französischen Riesenkonzerns Thomson. In Domingo Villars Krimi "Strand der Ertrunkenen" ermittelt ein empfindsamer galicischer Inspektor gegen den Geist eines alten Kapitäns. Mehr lesen

Siegelringzellen-Krebs

12.05.2010: In seinem grandiosen Noir-Krimi "Der sichere Tod" lässt  Adrian McKinty einen Kleingangster, der Yeats, Koestler und die Frankfurter Schule zitiert, gegen seinen eifersüchtigen Boss antreten. In Josh Bazells Krimi-Comedy "Schneller als der Tod" nimmt es ein ehemaliger Profi-Killer mit der Mafia und dem amerikanischen Gesundheitssystem zugleich auf. Mehr lesen