Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Bücher von Eleonore Frey
Frey, Eleonore: Aus der Luft gegriffen. Ein Roman

Droschl Verlag, Graz 2011, ISBN 3854207778, Gebunden, 166 Seiten, 19,00 EUR
Helen Schnee, die Heldin der Geschichte, fällt der Autorin aus heiterem Himmel nahezu auf den Schreibtisch, und dadurch entspinnt sich natürlich ein besonders enges Verhältnis zwischen den beiden. Helen Schnee, so wenig verankert in unseren bürgerlichen Lebenswelten wie die meisten Figuren bei Eleonore Frey, versucht Fuß zu ... mehr lesen
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Frey, Eleonore: Muster aus Hans. Ein Bericht

Droschl Verlag, Graz 2009, ISBN 3854207492, Gebunden, 120 Seiten, 18,00 EUR
»Hans ist anders als die anderen. Das sind die anderen auch. Es ist sein Anderssein, das anders ist.« So steht es am Beginn von Eleonore Freys "Muster aus Hans". Mit denselben Worten wäre auch das ganze Buch treffend charakterisiert. Jeder Satz, der diesen Eingangssätzen folgt, hält inhaltlich und stilistisch, was die ersten ... mehr lesen
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Frey, Eleonore: Siebzehn Dinge. Biografie

Droschl Verlag, Graz 2006, ISBN 3854207077, Gebunden, 115 Seiten, 15,55 EUR
Nina trägt einen Rucksack mit sich herum, in dem sich 17 Dinge befinden, von einer Mundharmonika über eine Wasserflasche bis zu Lippenstift, Sturzhelm und Walkman. Das ergibt mindestens 17 Geschichten, mindestens 17 Annäherungen an eine Person, mindestens 17 Entwürfe, diese Figur zu fassen, hinter ihre eigene Geschichte zu kommen..."Siebzehn ... mehr lesen
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Frey, Eleonore: Das Haus der Ruhe. Erzählung

Droschl Verlag, Graz 2004, ISBN 3854206461, Gebunden, 120 Seiten, 19,00 EUR
Das "Haus der Ruhe" ist eine Probestation für den Ernstfall. Der ist zwar längst eingetreten ? Der beginnt mit der Geburt; aber das, worauf wir uns hier vorbereiten, ist seine Verschärfung im Tod. Die Menschen in Eleonore Freys neuem Buch sind solche, die keine Zukunft mehr haben, die "zeitlos sind, weil sie keine Zeit mehr haben". Aber ... mehr lesen
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Frey, Eleonore: Aus Übersee. Ein Bericht

Droschl Verlag, Graz/Wien 2001, ISBN 3854205562, Gebunden, 174 Seiten, 19,43 EUR
Die Malerin Dora Blum ist ausgewandert und lebt in den Vereinigten Staaten. Sie hat aufgehört zu malen, nachdem drüben, in ihrer Heimatstadt, etwas vorgefallen ist. "Aus Übersee" ist der "Bericht" der Erzählerin von dem, was sich ereignet hat: Kindheit, Jugend, Freundschaft und Liebe, Verletzungen, Katastrophen und Zusammenbrüche, die sich der ... mehr lesen
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Von Lesern empfohlene Bücher
Petur Gunnarsson: punkt punkt komma strich
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Moti Kfir, Ram Oren: Sylvia Rafael
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Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
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Dies pralle Leben
02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





