Bücher der Saison
Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.
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Bücher von Uwe Johnson
Enzensberger, Hans Magnus / Johnson, Uwe: fuer Zwecke der brutalen Verstaendigung. Hans Magnus Enzensberger - Uwe Johnson. Der Briefwechsel

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2009, ISBN 351842100X, Gebunden, 342 Seiten, 26,80 EUR
1959, kurz nach Uwe Johnsons Übersiedelung in den Westen Berlins und der Veröffentlichung seines Debütromans "Mutmaßungen über Jakob", beginnen der Briefwechsel und die Freundschaft zwischen ihm und Hans Magnus Enzensberger. Über einen Zeitraum von acht Jahren verständigen sie sich über die literarische ... mehr lesen
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Frisch, Max / Johnson, Uwe: Skizze eines Unglücks. Skizze eines Verunglückten.

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2009, ISBN 3518224433, Gebunden, 133 Seiten, 11,80 EUR
In seinem Tagebuch 1966-1971 hat Max Frisch Fragmente einer Erzählung unter dem Titel Skizze eines Unglücks veröffentlicht: Der Arzt Viktor fährt mit seiner Geliebten Marlies, Romanistin, in die Provence. Es kommt zu einem Unfall, bei dem die Frau stirbt. Nie wieder ist Viktor später in einen Unfall verwickelt, aber der Rest ... mehr lesen
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Grass, Anna / Grass, Günter / Johnson, Uwe: Uwe Johnson, Anna Grass, Günter Grass: Der Briefwechsel.

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 3518419358, Gebunden, 231 Seiten, 22,80 EUR
Herausgegeben und mit einem Nachwort von Arno Barnert. 1959 lernen sich Günter Grass und Uwe Johnson auf der Frankfurter Buchmesse kennen, kurz nach Erscheinen der "Blechtrommel" und der "Mutmassungen über Jakob". 1960 halten sie gemeinsame Lesungen. Ihr Briefwechsel beginnt 1961 und endet 1984 mit Johnsons Tod. Mit dem ... mehr lesen
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Bierwisch, Manfred / Johnson, Uwe: Das Nibelungenlied. In Prosa übertragen von Uwe Johnson und Manfred Bierwisch

Insel Verlag, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3458348336, Taschenbuch, 261 Seiten, 9,00 EUR
Das Nibelungenlied ist das bekannteste deutsche Heldenepos - der deutscheste aller deutschen Stoffe. Jedes Kind kennt Siegfrieds Tarnkappe und seine Haut aus Drachenblut, das Schwert Balmung, den Schatz der Nibelungen. Die hochdeutsche Fassung von Uwe Johnson und Manfred Bierwisch zeichnet sich durch eine enge Orientierung am Originaltext und durch ... mehr lesen
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Johnson, Uwe / Raddatz, Fritz J.: Liebes Fritzchen - Lieber Groß-Uwe. Uwe Johnson - Fritz J. Raddatz: Der Briefwechsel

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3518418394, Gebunden, 344 Seiten, 26,80 EUR
"Liebes Fritzchen" überschrieb Uwe Johnson den ersten Brief an Fritz J. Raddatz aus dem Jahr 1966. Die im Freundes- und engeren Bekanntenkreis geläufige Verkehrsform ist der humorvolle Ausdruck freundschaftlicher Nähe der beiden, die sich seit 1959 persönlich kannten. Im Gegenzug schrieb Raddatz: "Lieber großer ... mehr lesen
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Johnson, Uwe / Kempowski, Walter: 'Kaum beweisbare Ähnlichkeiten'. Der Briefwechsel

Transit Buchverlag, Berlin 2006, ISBN 3887472144, Gebunden, 143 Seiten, 14,80 EUR
Herausgegeben von Eberhard Fahlke und Gesine Treptow. Eine nur auf den ersten Blick überraschende Nähe zwischen zwei der wichtigsten zeitgenössischen Autoren: der Rostocker Reederssohn Walter Kempowski und der in Mecklenburg aufgewachsene und später in Rostock studierende Uwe Johnson. Früh hatten sie ihre Väter verloren; ... mehr lesen
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Johnson, Uwe / Lehmbäcker, Heinz: Mecklenburg. Zwei Ansichten

Insel Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3458170456, Gebunden, 185 Seiten, 19,80 EUR
Mit Fotografien von Heinz Lehmbäcker und Texten von Uwe Johnson. "Sonst war der Tannenkrug geschlossen, die Grenzburg hatte einen von ihren wöchentlichen 'Schließtagen'. Die Wahrheit zu sagen, war ich ja auch bloß gekommen wegen des Ausblicks vom Kamm des Heidbergs, wo ein Abhang sich öffnet, güstrower Kindern ... mehr lesen
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Johnson, Uwe: Jahrestage. 4 MP3-CDs. Autorisierte Lesefassung

DHV - Der Hörverlag, München 2005, ISBN 3899406583, CD, 49,90 EUR
Laufzeit 2400 Minuten. Gelesen von Max Volkert Martens. Eine weltumspannende Familiensaga, die unzählige Figuren und die verschiedensten Epochen lebendig werden lässt: Von den 30er Jahren an der Ostsee bis zum New York der 60er Jahre, vom Nazi-Deutschland bis zum Prager Frühling. Gesine Cresspahl erzählt ihrer Tochter ihre Lebensgeschichte ... mehr lesen
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Arendt, Hannah / Johnson, Uwe: Hannah Arendt / Uwe Johnson: Der Briefwechsel. 1967 bis 1975

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3518415956, Gebunden, 342 Seiten, 18,90 EUR
Herausgegeben von Eberhard Fahlke und Thomas Wild. "Ihre Freundschaft war ehrlich genug für Tapferkeit vor dem Freund", schreibt Uwe Johnson, eine Zeile von Ingeborg Bachmann aufgreifend, zum Tod von Hannah Arendt im Dezember 1975. Zehn Jahre zuvor waren sie einander zum ersten Mal begegnet. Der Briefwechsel umfasst insgesamt 60 größtenteils ... mehr lesen
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Johnson, Uwe: 'Sofort einsetzendes Geselliges Beisammensein'. Rechenschaft über zwei Reisen

Transit Buchverlag, Berlin 2004, ISBN 3887471989, Gebunden, 120 Seiten, 14,80 EUR
Herausgegeben von Klaus Baumgärtner. Ende 1972, mehr als 13 Jahre nach seinem "Umzug" von Leipzig nach West-Berlin, und elf Jahre nach dem Bau der Mauer, darf der inzwischen weltweit anerkannte Autor Uwe Johnson zum ersten Mal wieder nach Leipzig reisen: zu seinem Freund, dem Musikwissenschaftler Eberhard Klemm, einem Mitglied des ... mehr lesen
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Johnson, Uwe: Leaving Leipsic next week. Briefe an Jochen Ziem und Texte von Jochen Ziem

Transit Buchverlag, Berlin 2002, ISBN 388747175X, Gebunden, 128 Seiten, 14,80 EUR
Herausgegeben und eingeleitet von Erdmut Wizisla. Uwe Johnson, Anfang zwanzig und Student, wechselt zum Wintersemester 1954 von Rostock nach Leipzig, in die (wie er später schreibt) "wahre Hauptstadt der Deutschen Demokratischen Republik". Jochen Ziem, zwei Jahre älter als Johnson und ebenfalls Student, wechselt gleichzeitig von Halle nach ... mehr lesen
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Johnson, Uwe: Uwe Johnson - Siegfried Unseld: Der Briefwechsel.

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 1999, ISBN 3518410725, Gebunden, 1219 Seiten, 34,77 EUR
Uwe Johnson ist 1959 der erste Autor des Verlegers Siegfried Unseld (Suhrkamp Verlag). Ihre Korrespondenz zeichnet sich dadurch aus, daß die beiden Akteure keine Grenze ziehen zwischen der Privatperson und dem von ihnen ausgeübten Beruf. ... mehr lesen
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Das wäre ja der Tod
19.03.2010: Die FAZ schwärmt vom lakonischen Witz in Tom Drurys Roman "Der Tod des Vandalismus", dem sie mit Begeisterung zu den skurrilsten Orten der amerikanischen Provinz folgt. Die Sagen der Säufer, Zocker und Loser lässt sich die FR von Clemens Meyer erzählen. Großes Lob vergibt die SZ an Andreas Schäfers Roman "Wir vier". Mehr lesen
Archiv: Bücherbrief
Engel der Nutzlosigkeit
05.03.2010: Reiche Ausbeute in diesem Monat: Wir fanden surrealistische Geschichten von Jiri Kratochvil und Leonora Carrington, Liebe überkreuz bei Ulrike Draesner, clevere Hacker bei Cory Doctorow, chinesische Gegenwartslyrik und einige Bücher, die den Rezensenten den Glauben an die Germanistik wiedergaben: Thomas Strässles Literaturgeschichte des Salzes und die Biografie der Brüder Grimm von Steffen Martus. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats. Mehr lesen
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Emotional labiler Federfetisch
19.01.2010: Wäre Inspektor Jensen nicht von einem Feticheur mit einem Fluch belegt worden, dann wäre er nicht nach Island gefahren, nicht von einer Fremden im Bett gebissen worden und würde nicht von einem Psychopathen verfolgt. Dies alles und noch etwas Quantenphysik findet man in Linus Reichlins "Assistent der Sterne". Jochen Schmidt präsentiert mit "Gangster, Opfer, Detektive" eine 1.100 Seiten starke Typengeschichte des Kriminalromans. Mehr lesen
Kein Schlaf, nur Albträume
02.12.2009: In seinem Roman "Tokio im Jahr Null" lässt David Peace neben allen anderen Untätern auch noch einen Serienmörder umgehen. Das ergibt einen einzigen Albtraum. Die Frage ist allerdings: wessen? Mehr lesen
Papa war doch einfach der Beste
09.10.2009: In Neapel brennt der Müll, im Nordosten Italiens wird das schmutzige Geld in respektable Geschäftsgewinne verwandelt. Massimo Carlotto beschreibt in seinem Krimi "Wo die Zitronen blühen" die Anmaßungen einer Patrizierschicht, die ganze Städte ihrem Privilegiensystem unterworfen hat. Mehr lesen



