Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 16.03.2010, 14.04 Uhr

Bücher der Saison

Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Jakob van Hoddis

Jakob van Hoddis (eigentlich Hans Davidsohn) wurde 1887 in Berlin geboren. Er war 1909 Mitbegründer des Neuen Clubs in Berlin. 1911 und 1913 lebte er in München und Paris, ab 1915 in wechselnden Heilanstalten. 1933 wurde er in die Israelitischen Kuranstalten Sayn bei Koblenz eingewiesen, 1942 deportiert.

Bücher von Jakob van Hoddis

Hoddis, Jakob van: Dichtungen und Briefe.

Cover: Dichtungen und Briefe

Wallstein Verlag, Göttingen 2007, ISBN 3835301780, Gebunden, 368 Seiten, 29,00 EUR

Herausgegeben und kommentiert von Regina Nörtemann. Jakob van Hoddis zählt neben Georg Heym und Ernst Stadler zu den bedeutendsten Dichtern des "expressionistischen Jahrzehnts". Zu seinen Förderern gehörten die Herausgeber der Zeitschriften "Die Aktion" (Franz Pfemfert), "Der Sturm" (Herwarth Walden) ... mehr lesen
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Hoddis, Jakob van: Weltende. Die zu Lebzeiten veröffentlichten Gedichte

Cover: Weltende

Arche Verlag, Zürich, Hamburg 2001, ISBN 3716022845, Gebunden, 112 Seiten, 14,32 EUR

Herausgegeben von Paul Raabe. Die Ausgabe enthält sämtliche zwischen 1911 und 1918 noch zu Lebzeiten des expressionistischen Dichters Jakob van Hoddis veröffentlichten Gedichte - inklusive der Sammlung "Weltende" von 1918 -, herausgegeben und mit einem Nachwort von dem Expressionismus-Forscher Paul Raabe. ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Bücher von Lesern empfohlen

Buch: Die LDPD und das Ende der DDRManfred Bogisch: Die LDPD und das Ende der DDR
Manfred Bogisch, langjähriger Mitarbeiter des LDPD-Vorsitzenden Manfred Gerlach und des LDPD-Vorsitzenden ...

Buch: Meine Straße war die WeltJuan Jose Millas: Meine Straße war die Welt
Aus dem Spanischen von Peter Schwaar. In "Als die Welt Kind war" erzählt Juan Jose Millas von dem ...

Archiv: Bücherschauen

Wehrhafte Heiterkeit

16.03.2010: Einfach brillant findet die NZZ, mit welch bitterer Lust und scharfem Geist Shahriar Mandanipur in seinem Roman "Eine iranische Liebesgeschichte zensieren" einen Iran ohne Hoffnung schildert. Die FR preist Georg Kleins "Roman unserer Kindheit" als Wundertüte der Erzählkunst (hier eine Leseprobe). Mit Begeisterung liest die FAZ Richard Obermayrs Roman "Das Fenster". Sehr empfehlen kann die SZ Juan Jose Millas' Roman "Meine Straße war die Welt", aber auch Erik Orsennas Reportage "Die Zukunft des Wassers". Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Engel der Nutzlosigkeit

05.03.2010: Reiche Ausbeute in diesem Monat: Wir fanden surrealistische Geschichten von Jiri Kratochvil und Leonora Carrington, Liebe überkreuz bei Ulrike Draesner, clevere Hacker bei Cory Doctorow, chinesische Gegenwartslyrik und einige Bücher, die den Rezensenten den Glauben an die Germanistik wiedergaben: Thomas Strässles Literaturgeschichte des Salzes und die Biografie der Brüder Grimm von Steffen Martus. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats.
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Archiv: Kolumnen

Emotional labiler Federfetisch

19.01.2010: Wäre Inspektor Jensen nicht von einem Feticheur mit einem Fluch belegt worden, dann wäre er nicht nach Island gefahren, nicht von einer Fremden im Bett gebissen worden und würde nicht von einem Psychopathen verfolgt. Dies alles und noch etwas Quantenphysik findet man in Linus Reichlins "Assistent der Sterne". Jochen Schmidt präsentiert mit "Gangster, Opfer, Detektive" eine 1.100 Seiten starke Typengeschichte des Kriminalromans. Mehr lesen

Kein Schlaf, nur Albträume

02.12.2009: In seinem Roman "Tokio im Jahr Null" lässt David Peace neben allen anderen Untätern auch noch einen Serienmörder umgehen. Das ergibt einen einzigen Albtraum. Die Frage ist allerdings: wessen? Mehr lesen

Papa war doch einfach der Beste

09.10.2009: In Neapel brennt der Müll, im Nordosten Italiens wird das schmutzige Geld in respektable Geschäftsgewinne verwandelt. Massimo Carlotto beschreibt in seinem Krimi "Wo die Zitronen blühen" die Anmaßungen einer Patrizierschicht, die ganze Städte ihrem Privilegiensystem unterworfen hat. Mehr lesen