Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Bücher von Barbara Beuys
Beuys, Barbara: Sophie Scholl. Biografie

Carl Hanser Verlag, München 2010, ISBN 3446235051, Gebunden, 493 Seiten, 24,90 EUR
Sophie Scholl ist eine Ikone der deutschen Geschichte. Mit Flugblättern hatte sie es gewagt, die verbrecherische Politik Adolf Hitlers anzuklagen. Doch ihr Weg von der jugendlichen NS-Führerin zur entschiedenen Gegnerin des Nationalsozialismus war länger, widersprüchlicher und differenzierter als bisher dargestellt. Barbara Beuys ... mehr lesen
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Beuys, Barbara: Paula Modersohn-Becker oder: Wenn die Kunst das Leben ist.

Carl Hanser Verlag, München 2007, ISBN 3446208356, Gebunden, 342 Seiten, 24,90 EUR
Mit Fotografien und farbigem Bildteil. Paula Modersohn-Becker hat ein gewaltiges Werk geschaffen, anknüpfend an Gauguin und van Gogh, und in vielfacher Hinsicht vergleichbar mit dem frühen Picasso. Barbara Beuys erzählt ihre bewegende Lebensgeschichte: von der Kindheit in Dresden, von der Ausbildung im Berlin an der Schwelle zur Moderne, ... mehr lesen
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Beuys, Barbara: Der Preis der Leidenschaft. Chinas große Zeit: das dramatische Leben der Li Qingzhao

Carl Hanser Verlag, München 2004, ISBN 3446205446, Gebunden, 487 Seiten, 24,90 EUR
In der Song-Zeit, als in Europa Buchdruck und Papier noch unbekannt waren, in einer Hochkultur mit Millionenstädten, Buchhandlungen und Luxuswaren, lebte Chinas größte Dichterin Li Qingzhao (1084 - ca. 1155; ausgesprochen Li Tschingdschau). Sie schreibt von ihrer Liebe, ihrem Heimweh, ihrer Trauer. Freimütig fasst sie ihre erotischen ... mehr lesen
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Beuys, Barbara: Denn ich bin krank vor Liebe. Das Leben der Hildegard von Bingen
Carl Hanser Verlag, München/Wien 2001, ISBN 3446200681, Gebunden, 375 Seiten, 23,52 EUR
"Auch eine Prophetin fällt nicht vom Himmel." Barbara Beuys sucht die historische Hildegard von Bingen hinter den Mythen und Legenden, die sich um diese Frau ranken. Entstanden ist dabei eine Biografie für alle, die wissen möchten, was Hildegard von Bingen wirklich gesagt, getan und gedacht hat, und was sie bewirken konnte: damals wie ... mehr lesen
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Beuys, Barbara: Blamieren mag ich mich nicht. Das Leben der Annette von Droste-Hülshoff

Carl Hanser Verlag, München 1999, ISBN 3446197516, gebunden, 408 Seiten, 23,01 EUR
Dies ist die Lebensbeschreibung einer Frau im 19. Jahrhundert, die unbeirrbar dem äußerlich geregelten, von Krankheit gezeichneten Leben große Literatur abgerungen hat: allen voran ihre eindringlichen Gedichte und Balladen, die große Erzählung "Die Judenbuche", aber auch eine religiöse Dichtung voller dramatischer Zweifel. Im Spannungsfeld zwischen ... mehr lesen
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Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Bücherbrief
Dies pralle Leben
02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





