Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Bücher von Hans Ulrich Gumbrecht
Gumbrecht, Hans Ulrich: Stimmungen lesen. Über eine verdeckte Wirklichkeit der Literatur

Carl Hanser Verlag, München 2011, ISBN 3446235043, Kartoniert, 184 Seiten, 17,90 EUR
Eine neue Lesart literarischer Texte, das "stimmungsorientierte Lesen" - dafür plädiert Hans Ulrich Gumbrecht. Am Minnesang und den Sonetten Shakespeares bis zu Thomas Manns "Tod in Venedig" und Janis Joplin erläutert er, wie der "Ton", die "Atmosphäre" und die "Stimmung" in den Texten angelegt sind und wirken. Dass "Stimmung" dabei ... mehr lesen
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Gumbrecht, Hans Ulrich: Unsere breite Gegenwart.

Suhrkamp Verlag, Berlin 2011, ISBN 351812627X, Taschenbuch, 143 Seiten, 12,00 EUR
Hans Ulrich Gumbrecht skizziert in seinem neuen Buch "unsere breite Gegenwart" als eine Gegenwart der Simultanitäten, die sich eingeschlossen befindet zwischen einer nicht mehr planbaren, bedrohenden Zukunft und einer uns überflutenden Vergangenheit. In seiner Analyse changiert der Autor zwischen sprachphilosophischen Ausführungen und ... mehr lesen
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Gumbrecht, Hans Ulrich: California Graffiti. Bilder vom westlichen Ende der Welt

Carl Hanser Verlag, München 2010, ISBN 3446235159, Gebunden, 176 Seiten, 15,90 EUR
Was heißt es, Amerikaner zu sein, und was heißt es, Europäer zu sein? Hans Ulrich Gumbrecht lebt seit zwanzig Jahren in Kalifornien und hat seit zehn Jahren einen amerikanischen Pass. In "California Graffiti" erzählt der Wahlamerikaner vom Mythos der Vereinigten Staaten, von American Football, New York und San Francisco, ... mehr lesen
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Gumbrecht, Hans Ulrich: Dimensionen und Grenzen der Begriffsgeschichte.

Wilhelm Fink Verlag, München 2006, ISBN 3770536940, Gebunden, 261 Seiten, 26,90 EUR
Entstanden in den 20er Jahren des 19. Jahrhunderts aus der historischen Semantik und als Nebenschauplatz einer programmatisch orientierten Untersuchungs- und Reflexionskultur hat sich die Begriffsgeschichte in den epistemologischen Bedingungen der siebziger und achtziger Jahre beinahe unbemerkt zum dominanten Paradigma der Geisteswissenschaften in ... mehr lesen
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Gumbrecht, Hans Ulrich: Lob des Sports.

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3518416898, Gebunden, 176 Seiten, 16,90 EUR
Aus dem Amerikanischen von Georg Deggerich. Hans Ulrich Gumbrecht untersucht ein markantes Phänomen unserer Tage und beschreibt Augenblicke eigener Faszination: "Dieses Buch habe ich geschrieben, um meine berufliche Welt, die Welt der Gedanken und ihrer Geschichte, jener Welt näherzubringen, die mich außerhalb meines Berufs ... mehr lesen
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Gumbrecht, Hans Ulrich: Diesseits der Hermeneutik. Über die Produktion von Präsenz

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3518123645, Kartoniert, 190 Seiten, 10,00 EUR
Aus dem Amerikanischen von Joachim Schulte. Dass die Geisteswissenschaften systematisch blind sind gegenüber jenen Schichten kultureller Welten, die nicht zur Dimension von Sinn und Bedeutung gehören und durch Interpretation zu erschließen sind, macht den Ausgangspunkt und die polemische Spitze dieses Buches aus. Was der Hermeneutik ... mehr lesen
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Gumbrecht, Hans Ulrich: Die Macht der Philologie. Über einen verborgenen Impuls im wissenschaftlichen Umgang mit Texten

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3518583689, Broschiert, 137 Seiten, 14,90 EUR
Aus dem Amerikanischen von Joachim Schulte. Philologie ist seit mehr als zwei Jahrtausenden die Beschränkung auf die Pflege historischer Texte gewesen, wie sie für die eher bescheidenen Nachgeborenen von "großen Epochen" in der westlichen Kultur typisch war. Philologie konzentriert sich auf das Sammeln, Restaurieren, Rekonstruieren und ... mehr lesen
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Gumbrecht, Hans Ulrich: Vom Leben und Sterben der großen Romanisten.

Carl Hanser Verlag, München 2002, ISBN 3446201408, Pappband, 256 Seiten, 19,90 EUR
Hans Ulrich Gumbrecht zeigt am Beispiel von fünf großen Romanisten, an Karl Vossler, Ernst Robert Curtius, Leo Spitzer, Werner Krauss und Erich Auerbach, wie literarische Erfahrung und biografische Kontingenzen ineinander greifen. ... mehr lesen
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Gumbrecht, Hans Ulrich: 1926. Ein Jahr am Rand der Zeit

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2001, ISBN 351858300X, Gebunden, 540 Seiten, 39,88 EUR
Aus dem Amerikanischen von Joachim Schulte. Hans Ulrich Gumbrecht entwickelt seine Reflexion über die Repräsentation der Geschichte am konkreten Material. Es sind nicht die vermeintlich großen "historischen" Ereignisse, sondern vielfältige Details und kulturelle Phänomene, die im Mittelpunkt stehen. Gumbrecht geht von den Alltagsgegebenheiten wie ... mehr lesen
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Moti Kfir, Ram Oren: Sylvia Rafael
Als bei den Olympischen Spielen in München im September 1972 elf israelische Sportler von einer palästinensischen ...
Kevin Brooks: Kissing the Rain
Aus dem Englischen von Uwe-Michael Gutzschhahn. Mike Nelson, wegen seiner Körperfülle Moo genannt, lässt ...
Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Bücherbrief
Dies pralle Leben
02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





