Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher von Jon Fosse
Fosse, Jon: Schlaflos. Eine Erzählung

Rowohlt Verlag, Reinbek 2008, ISBN 3498021249, Gebunden, 96 Seiten, 14,90 EUR
Aus dem Norwegischen von Hinrich Schmidt-Henkel. Zwei junge Leute, Alida und Asle, irren durch einen norwegischen Küstenort. Es ist Spätherbst, es ist kalt, und Alida ist hochschwanger. Bei sich haben sie nichts als die zwei Bündel, die Asle geschnürt hat, und den Kasten mit der Geige, einem Erbstück seines Vaters. Aber niemand ... mehr lesen
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Fosse, Jon: Schwester.

Bajazzo Verlag, Zürich 2006, ISBN 3907588703, Gebunden, 56 Seiten, 12,90 EUR
Illustriert von Aljoscha Blau. Aus dem Norwegischen von Hinrich Schmidt-Henkel. Ein vier Jahre alter Junge will die Welt an einem norwegischen Fjord, wo er mit seinen Eltern lebt, erkunden. Innerhalb von drei Tagen erfährt er, wie groß und stark die Macht der Erwachsenen ist, die ihn vor gefährlichen Abenteuern beschützen wollen. ... mehr lesen
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Fosse, Jon: Das ist Alise. Novelle

Marebuchverlag, Hamburg 2003, ISBN 3936384088, Gebunden, 115 Seiten, 18,00 EUR
Aus dem Norwegischen von Hinrich Schmidt-Henkel. In einem Haus an einem Fjord liegt Signe, eine alte Frau, auf einer Bank und sieht sich selbst als junge Frau durch die Räume gehen. Sie sieht sich am Fenster stehen und auf das Wasser blicken. Sie sieht ihren Mann Asle, den es in seinem kleinenBoot immer wieder auf den Fjord hinauszog, bis er eines ... mehr lesen
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Fosse, Jon: Melancholie. Roman

Kindler Verlag, Reinbeck 2001, ISBN 3463403986, Gebunden, 445 Seiten, 25,51 EUR
Aus dem Norwegischen von Hinrich Schmidt-Henkel. Düsseldorf, Mitte des letzten Jahrhunderts: Der norwegische Maler Lars Hertervig ist verliebt, wahnsinnig verliebt in Helene. Blau wie Helenes Augen ist der kleine Riss in der Wolkendecke, der seinen Landschaften ihr einzigartiges, geheimnisvolles Leuchten schenkt. aber Helene ist noch ein Kind, ... mehr lesen
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Fosse, Jon: Morgen und Abend. Roman

Alexander Fest Verlag, Berlin 2001, ISBN 3828601138, Gebunden, 120 Seiten, 14,88 EUR
Aus dem Norwegischen übersetzt von Hinrich Schmidt-Henkel. Die Geschichte eines Fischers, der nach einem erfüllten Leben in einem norwegischen Fischerdorf stirbt... ... mehr lesen
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Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Bücherbrief
Dies pralle Leben
02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





