Bücher der Saison
Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Bücher von Zadie Smith
Smith, Zadie (Hrsg.): Das Buch der anderen. 21 Stories

Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln 2009, ISBN 3462041355, Gebunden, 291 Seiten, 22,95 EUR
21 Autoren schreiben 21 Geschichten über 21 Charaktere. Autorinnen und Autoren ihrer Generation folgten Zadie Smiths Bitte, zugunsten der von ihr ins Leben gerufenen Charity-Organisation 826 New York - einer Non-Profit-Organisation, die Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 18 Jahren zum Lesen und Schreiben ermutigen will sowie Lehrer dabei unterstützt, ... mehr lesen
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Smith, Zadie: Von der Schönheit. Roman

Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln 2006, ISBN 3462037161, Gebunden, 517 Seiten, 22,90 EUR
Aus dem Englischen von Marcus Ingendaay. Wenn Howard Belsey etwas hasst, dann sind es neokonservative Menschen. Ein Paradebeispiel ist für ihn sein Erzfeind Monty Kipps, wie er Universitätsprofessor und Rembrandt-Experte. Als sich Howards Sohn Jerome in Montys attraktive Tochter verliebt, fühlt sich Howard genötigt einzuschreiten ... mehr lesen
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Smith, Zadie: Der Autogrammhändler. Roman

Droemer Knaur Verlag, München 2003, ISBN 3426196123, Gebunden, 448 Seiten, 22,90 EUR
Aus dem Englischen von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann. Alex-Li Tandem, Ende zwanzig, Sohn einer jüdischen Mutter und eines chinesischen Vaters, ist Autogrammhändler. Seine Freunde können mit dieser Profession gar nichts anfangen und versuchen ständig, ihn von dieser unseriösen und fadenscheinigen Tätigkeit abzubringen. ... mehr lesen
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Smith, Zadie: Zähne zeigen. Roman

Droemer Knaur Verlag, München 2001, ISBN 3426195461, Gebunden, 656 Seiten, 22,96 EUR
Aus dem Englischen von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann. Als Ophelia nach 30 Ehejahren die Scheidung einreicht, beschließt Archibald Jones zu sterben. Doch er hat die Rechnung ohne Mo-Hussein Ishmael gemacht, den koscheren Metzger, der mit einem Selbstmord vor seiner Ladentür absolut nicht einverstanden ist. Archie kommt mit einem blauen Auge davon, ... mehr lesen
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Bücher von Lesern empfohlen
Robert Burton: Die Anatomie der Schwermut
Aus dem Englischen und mit einem Essay von Ulrich Horstmann. Burtons Riesenwerk handelt von einem Leiden, das jeder ...
Mal Peet: Keeper
Aus dem Englischen von Eike Schönfeld. In einer Zeitungsredaktion sitzen sich zwei Männer gegenüber: ...
Archiv: Bücherschauen
Vexierspielkünstler
20.03.2010: Die FAZ hat Denis Johnsons Thriller "Keine Bewegung!" gelesen und freut sich über das Gespür des Autors für kriminelle Loser. Die FR folgt der zehnjährigen Dora durch Jacques Roubauds Abenteuer und Geheimnis verheißenden "Verwilderten Park". Sehr anregend findet die NZZ Eric Hobsbawms Buch über "Globalisierung, Demokratie und Terrorismus". Die taz spürt einen Hauch von Erlösung in Don DeLillos Roman "Der Omega-Punkt". Mehr lesen
Archiv: Bücherbrief
Engel der Nutzlosigkeit
05.03.2010: Reiche Ausbeute in diesem Monat: Wir fanden surrealistische Geschichten von Jiri Kratochvil und Leonora Carrington, Liebe überkreuz bei Ulrike Draesner, clevere Hacker bei Cory Doctorow, chinesische Gegenwartslyrik und einige Bücher, die den Rezensenten den Glauben an die Germanistik wiedergaben: Thomas Strässles Literaturgeschichte des Salzes und die Biografie der Brüder Grimm von Steffen Martus. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Emotional labiler Federfetisch
19.01.2010: Wäre Inspektor Jensen nicht von einem Feticheur mit einem Fluch belegt worden, dann wäre er nicht nach Island gefahren, nicht von einer Fremden im Bett gebissen worden und würde nicht von einem Psychopathen verfolgt. Dies alles und noch etwas Quantenphysik findet man in Linus Reichlins "Assistent der Sterne". Jochen Schmidt präsentiert mit "Gangster, Opfer, Detektive" eine 1.100 Seiten starke Typengeschichte des Kriminalromans. Mehr lesen
Kein Schlaf, nur Albträume
02.12.2009: In seinem Roman "Tokio im Jahr Null" lässt David Peace neben allen anderen Untätern auch noch einen Serienmörder umgehen. Das ergibt einen einzigen Albtraum. Die Frage ist allerdings: wessen? Mehr lesen
Papa war doch einfach der Beste
09.10.2009: In Neapel brennt der Müll, im Nordosten Italiens wird das schmutzige Geld in respektable Geschäftsgewinne verwandelt. Massimo Carlotto beschreibt in seinem Krimi "Wo die Zitronen blühen" die Anmaßungen einer Patrizierschicht, die ganze Städte ihrem Privilegiensystem unterworfen hat. Mehr lesen



