Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Norman G. Finkelstein

Der Politikwissenschaftler Norman G. Finkelstein, geboren 1953, promovierte in Princeton über die Theorie des Zionismus. Der Sohn jüdischer Holocaust-Überlebender unterrichtete lange an der "City University" in New York und lehrt heute an der "DePaul University" in Chicago. Er hat mehrere Bücher veröffentlicht, darunter "Die Holocaust-Industrie" und "Der Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern".

Bücher von Norman G. Finkelstein

Finkelstein, Norman G.: Antisemitismus als politische Waffe. Israel, Amerika und der Missbrauch der Geschichte

Cover: Antisemitismus als politische Waffe

Piper Verlag, München 2006, ISBN 3492048617, Gebunden, 387 Seiten, 19,90 EUR

Aus dem Amerikanischen von Maren Hackmann. An Norman G. Finkelstein scheiden sich die Geister. Wieder greift er ein heißes Eisen auf: Israel und viele seiner Fürsprecher, besonders in den USA, benutzten den Antisemitismus, so Finkelstein, um die Menschenrechtsverletzungen gegenüber den Palästinensern zu bemänteln, sich ... mehr lesen
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Finkelstein, Norman G.: Palästina. Ein persönlicher Bericht über die Intifada

Diederichs Verlag, München 2003, ISBN 3720523845, Gebunden, 279 Seiten, 22,00 EUR

Aus dem Amerikanischen von Dirk Oetzmann. ... mehr lesen
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Finkelstein, Norman G.: Der Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern. Mythos und Realität

Cover: Der Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern

Hugendubel Verlag, München 2002, ISBN 3720523683, Gebunden, 400 Seiten, 23,00 EUR

Aus dem Amerikanischen von Lilli Herschhorn und Andrea Panster. Der amerikanische Politologe Norman C. Finkelstein gilt als einer der schärfsten Kritiker der israelischen Politik. Mit Vehemenz prangert er sie als Eroberungs- und Vertreibungspolitik gegenüber den Palästinensern an. Und er geht noch weiter: Der Wille zur Vertreibung war ... mehr lesen
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Finkelstein, Norman G.: Die Holocaust-Industrie. Wie das Leiden der Juden ausgebeutet wird

Cover: Die Holocaust-Industrie

Piper Verlag, München 2001, ISBN 349204316X, Gebunden, 224 Seiten, 19,43 EUR

Aus dem Amerikanischen von Helmut Reuter. "There`s no business like Shoah-Business", hat Abba Eban einmal gesagt. Norman Finkelstein zieht diese Linie radikal weiter und beschreibt die "Holocaust-Industrie". Sein Fazit: Sie instrumentalisiert den Holocaust und beutet das Leid der Opfer aus. Immer neue Entschädigungsforderungen werden gestellt, von ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen