Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 13.02 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Frank Goosen

Frank Goosen, 1966 geboren, studierte von 1986-92 Geschichte, Germanistik und Politik an der Ruhr-Universität Bochum. 1992 hatte er seine ersten literarisch-kabarettistischen Auftritte mit dem Duo "Tresenlesen". 1997 gewann "Tresenlesen" den vom WDR und 3sat gesponsorten "Prix Pantheon" und 1998 den "Salzburger Stier", einen der renommiertesten Kleinkunstpreise im deutschsprachigen Raum. 1998 folgte die Premiere von Goosens erstem Soloprogramm.

Bücher von Frank Goosen

Goosen, Frank: Radio Heimat. Geschichten von zuhause

Cover: Radio Heimat

Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 2009, ISBN 3821860723, Gebunden, 165 Seiten, 14,95 EUR

Wo sonst auf der Welt wird die fröhliche Begrüßung "Ey, Jupp, du altes Arschloch!" als freundschaftlich und ehrerbietig empfunden? Nirgends, nur entlang der A 40, im Herzen der schönsten deutschen Provinz, die zwar nicht wirklich viel Gegend hat, dafür aber jede Menge skurrile, herzliche, raue, gnadenlos ehrliche ... mehr lesen
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Goosen, Frank: So viel Zeit. Roman

Cover: So viel Zeit

Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 3821809205, Gebunden, 349 Seiten, 19,95 EUR

Sex & Drugs & Rock 'n' Roll! Das war seit der Schulzeit der Traum von Konni, Thomas, Rainer und Bulle. Nun sind die vier in den besten Jahren. Außer ihren Doppelkopfabenden haben sie kaum noch etwas gemeinsam. Jeder hat sich auf seine Weise mit dem bürgerlichen Dasein abgefunden. Schicksalsschläge wie Scheidungen oder ... mehr lesen
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Goosen, Frank: Pink Moon. Roman

Cover: Pink Moon

Eichborn Verlag, Berlin 2005, ISBN 3821809191, Gebunden, 300 Seiten, 19,90 EUR

"Auf dem Bild sehen Sie so aus, als würden Sie gleich eine der Flaschen nehmen und an die Wand werfen", hatte Evelyn gesagt, als sie Abzüge ihrer Fotos präsentierte, die sie am Tag zuvor im PINK MOON gemacht hatte: Felix alleine, Felix zusammen mit Walter, seinem Schulfreund und Geschäftsführer, die Bar, die grobkörnigen ... mehr lesen
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Goosen, Frank: Mein Ich und sein Leben. Komische Geschichten

Cover: Mein Ich und sein Leben

Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3821809213, Gebunden, 224 Seiten, 18,90 EUR

Beim Sex auf der Halde gezeugt, erlebt Frank Goosen eine Kindheit in der orangenen Zeit der Siebziger und eine Jugend in der bleiernen Zeit der Achtziger. Er erleidet die Nöte der Pubertät und die Qualen zahlreicher Zweierbeziehungen, bis er schließlich ohne weitere Gegenwehr geheiratet wird. Keine Lebensphase des praktizierenden Komikers ... mehr lesen
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Goosen, Frank: Pokorny lacht. Roman

Cover: Pokorny lacht

Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3821809183, Gebunden, 223 Seiten, 19,90 EUR

Friedrich Pokorny hat das gnadenlose Talent zum Entertainer. Sein Inneres ist durch einen Schutzwall aus Witzen gegen alle Zumutungen des Lebens geschützt. Nahezu täglich steht er als Entertainer auf der Bühne und verdient bei dem Kampf gegen seine selbstgewählte Einsamkeit auch noch gutes Geld. Ein Brief aus der Vergangenheit reißt ... mehr lesen
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Goosen, Frank: Liegen lernen. Roman

Cover: Liegen lernen

Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3821808543, Gebunden, 298 Seiten, 20,35 EUR

Helmut ist 16 Jahre alt, besucht die Oberstufe eines Gymnasiums, hat Freunde, aber keine Freundin, Eltern, die nicht miteinander reden und eine Mutter, die immer nur wissen möchte, was er eigentlich will. Vom Leben, zum Beispiel. Wenn er das nur selbst so genau wüßte. Seine lakonische Selbsteinschätzung - drogenabstinenter, hetereosexueller Nichtdemonstrierer ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen