Bücher der Saison
Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Bücher von Gertrude Stein
Stein, Gertrude / Stolterfoht, Ulf: Winning His Way / wie man seine art gewinnt. Englisch - Deutsch

Urs Engeler Editor, Basel 2005, ISBN 3905591898, Kartoniert, 120 Seiten, 19,00 EUR
Gertrude Steins langes Erzählgedicht von 1931 steht formal zwischen den Prosastücken «Tender Buttons» und den «Stanzas in Meditation», zu denen es unmittelbare Vorarbeit ist. Erst ein Mal posthum 1956 in Amerika veröffentlicht, ist diese zweisprachige Ausgabe die erste Wiederveröffentlichung des Originaltextes. Die Übersetzung ... mehr lesen
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Stein, Gertrude: Geld. Geld - Mehr über Geld - Noch mehr über Geld - Alles über Geld - Ein Letztes über Geld
Friedenauer Presse, Berlin 2004, ISBN 3932109406, Kartoniert, 24 Seiten, 9,50 EUR
Aus dem Amerikanischen von Michael Mundhenk. "Es ist schon sehr komisch mit dem Geld", schreibt Gertrude Stein in einem der fünf kurzen Prosatexte, die 1936 in der 'Saturday Evening Post' erstmals veröffentlicht wurden. "Was die Menschen von den Tieren utnerscheidet ist Geld. Alle Tiere haben die gleichen Grefühle ... mehr lesen
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Pastior, Oskar / Stein, Gertrude: Reread Another / Nochmal den Text ein anderer. 1 CD

Urs Engeler Editor, Basel - Weil am Rhein 2004, ISBN 3905591723, CD, 24,00 EUR
1 CD, ca. 43 Minuten. Produktion der Hörfassung durch den NDR 1994. Englisch-Deutsch. Nachgesprochen von Oskar Pastior. Stücke wie Landschaften zu schreiben, so Gertrude Steins Vorsatz, das gilt auch für diese 1921 geschriebene See- und Alpenlandschaft, mit Blick von einem Wellenkamm zum andern Gipfel, in 24 Szenen oder Bildern, Ansichten ... mehr lesen
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Stein, Gertrude: Zarte Knöpfe - Tender Buttons. Deutsch - Englisch

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3518416324, Gebunden, 156 Seiten, 19,80 EUR
Aus dem Englischen von Barbara Köhler. Die in Paris lebende amerikanische Autorin Gertrude Stein (1874-1946) gehörte zu den "Prominenten" des 20. Jahrhunderts. Für ihr Leben und ihre "Sprüche" interessierten sich die Medien bis zu ihrem Tod. Schwieriger war es mit ihren Schriften. Erleichtert stürzte man ... mehr lesen
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Stein, Gertrude: Picasso. Sämtliche Texte 1908-1938

Arche Verlag, Hamburg 2003, ISBN 3716023140, Gebunden, 141 Seiten, 22,00 EUR
Aus dem Amerikanischen von Roseli und Saskia Bontjes van Beek. Mit einem Nachwort von Stefana Sabin. Sie war Picassos erste Biografin: Gertrude Stein. Jetzt sind erstmals ihre sämtlichen Texte von 1909-38 über das Maler-Genie auf deutsch erhältlich. ... mehr lesen
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Stein, Gertrude: Die Welt ist rund, 2 CD. Ungekürzte Lesung von Rufus Beck

Hörbuch Hamburg, Hamburg 2002, ISBN 3899030842, CD, 20,00 EUR
Gesamtlaufzeit: 140 Minuten. Rose ist ein kleines Mädchen, das einen Berg besteigt. Ein Mädchen voller Lebensmut und Zuversicht. Auf dem Weg nach oben bleibt sie stehen und schreibt ihren Namen in eine Baumrinde: ROSE. Und weil sie das Schöne liebt und ihr Name zugleich die schönste aller Blumen bezeichnet, schreibt sie Rose ist ... mehr lesen
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Stein, Gertrude: Sachen Machen. Ein Buch von ABCs und Geburtstagen

Achilla Presse, Bremen 2001, ISBN 3928398695, Gebunden, 148 Seiten, 18,41 EUR
Illustrationen von Nina Pagalies. Aus dem Amerikanischen von Klaus Schmirler. "Sachen Machen" ist ein Buch von ABCs und Geburtstagen, denn alle Namen beginnen mit einem Buchstaben, und alle müssen einen Geburtstag haben. ... mehr lesen
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Stein, Gertrude: The First Reader. Englisch-Deutsch

Ritter Verlag, Klagenfurt - Wien 2001, ISBN 3854152957, Gebunden, 125 Seiten, 19,94 EUR
Mit zahlreichen Zeichnungen von Günter Brus. Aus dem Amerikanischen von Ulrike Draesner. Eine Hörschule und ein Sprachspielbuch voller Lektionen aus Reimen, Balladen, Theaterstücken und Miniromanen, ein Buch aus Etüden zum Lesen und zum Lauschen. Ein Buch surrealer Szenen, gebaut auf den Zusammenhängen und Ordnungen der Wörter, in einer iterativ gleitenden, ... mehr lesen
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Robert Burton: Die Anatomie der Schwermut
Aus dem Englischen und mit einem Essay von Ulrich Horstmann. Burtons Riesenwerk handelt von einem Leiden, das jeder ...
Mal Peet: Keeper
Aus dem Englischen von Eike Schönfeld. In einer Zeitungsredaktion sitzen sich zwei Männer gegenüber: ...
Archiv: Bücherschauen
Vexierspielkünstler
20.03.2010: Die FAZ hat Denis Johnsons Thriller "Keine Bewegung!" gelesen und freut sich über das Gespür des Autors für kriminelle Loser. Die FR folgt der zehnjährigen Dora durch Jacques Roubauds Abenteuer und Geheimnis verheißenden "Verwilderten Park". Sehr anregend findet die NZZ Eric Hobsbawms Buch über "Globalisierung, Demokratie und Terrorismus". Die taz spürt einen Hauch von Erlösung in Don DeLillos Roman "Der Omega-Punkt". Mehr lesen
Archiv: Bücherbrief
Engel der Nutzlosigkeit
05.03.2010: Reiche Ausbeute in diesem Monat: Wir fanden surrealistische Geschichten von Jiri Kratochvil und Leonora Carrington, Liebe überkreuz bei Ulrike Draesner, clevere Hacker bei Cory Doctorow, chinesische Gegenwartslyrik und einige Bücher, die den Rezensenten den Glauben an die Germanistik wiedergaben: Thomas Strässles Literaturgeschichte des Salzes und die Biografie der Brüder Grimm von Steffen Martus. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Emotional labiler Federfetisch
19.01.2010: Wäre Inspektor Jensen nicht von einem Feticheur mit einem Fluch belegt worden, dann wäre er nicht nach Island gefahren, nicht von einer Fremden im Bett gebissen worden und würde nicht von einem Psychopathen verfolgt. Dies alles und noch etwas Quantenphysik findet man in Linus Reichlins "Assistent der Sterne". Jochen Schmidt präsentiert mit "Gangster, Opfer, Detektive" eine 1.100 Seiten starke Typengeschichte des Kriminalromans. Mehr lesen
Kein Schlaf, nur Albträume
02.12.2009: In seinem Roman "Tokio im Jahr Null" lässt David Peace neben allen anderen Untätern auch noch einen Serienmörder umgehen. Das ergibt einen einzigen Albtraum. Die Frage ist allerdings: wessen? Mehr lesen
Papa war doch einfach der Beste
09.10.2009: In Neapel brennt der Müll, im Nordosten Italiens wird das schmutzige Geld in respektable Geschäftsgewinne verwandelt. Massimo Carlotto beschreibt in seinem Krimi "Wo die Zitronen blühen" die Anmaßungen einer Patrizierschicht, die ganze Städte ihrem Privilegiensystem unterworfen hat. Mehr lesen



