Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 17.03.2010, 14.22 Uhr

Bücher der Saison

Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Siri Hustvedt

Siri Hustvedt wurde 1955 in Northfield, Minnesota, geboren. Sie studierte Literatur an der New Yorker Columbia University und promovierte mit einer Arbeit über Charles Dickens. Sie lebt in Brooklyn und ist mit dem Schriftsteller Paul Auster verheiratet, mit dem sie eine Tochter hat. Zuletzt erschien "Die Verzauberung der Lily Dahl".

Bücher von Siri Hustvedt

Hustvedt, Siri: Die zitternde Frau. Eine Geschichte meiner Nerven

Cover: Die zitternde Frau

Rowohlt Verlag, Reinbek 2010, ISBN 3498030027, Gebunden, 236 Seiten, 18,90 EUR

Aus dem Amerikanischen von Uli Aumüller und Grete Osterwald. Dies ist die Geschichte einer mysteriösen "Störung" und derjenigen, die von ihr befallen wurde: die bekannte New Yorker Schriftstellerin Siri Hustvedt. 2003 starb ihr Vater, ein Universitätsprofessor. Fast drei Jahre später hält Hustvedt eine Gedenkrede ... mehr lesen
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Hustvedt, Siri: Die Leiden eines Amerikaners. Roman

Cover: Die Leiden eines Amerikaners

Rowohlt Verlag, Reinbek 2008, ISBN 3498029851, Gebunden, 416 Seiten, 19,90 EUR

Aus dem Englischen von Uli Aumüller und Gertraude Krueger. Geheimnisse haben hier die Toten wie die Lebenden. Etwa der Erzähler Erik Davidsen, ein geschiedener Psychiater, der einsam in einer Stadtvilla in Brooklyn lebt und seine Neurosen pflegt. Oder seine Schwester Inga, der eine seltsame Frau durch die Straßen Manhattans folgt. Und ... mehr lesen
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Hustvedt, Siri: Being a Man. Essays

Cover: Being a Man

Rowohlt Verlag, Reinbek 2006, ISBN 3499243911, Gebunden, 191 Seiten, 12,00 EUR

"Being a Man" spiegelt die oft überraschenden und immer treffenden Ansichten Siri Hustvedts zu Literatur, Kunst und Kultur wider. Immer leidenschaftlich, immer klar, immer ehrlich entlarvt sie kulturelle Stereotypen und lässt uns einen neuen Blick auf kulturelle und gesellschaftliche Phänomene werfen. ... mehr lesen
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Hustvedt, Siri: Was ich liebte. Roman

Cover: Was ich liebte

Rowohlt Verlag, Reinbek 2002, ISBN 3498029711, Gebunden, 277 Seiten, 22,90 EUR

Aus dem Amerikanischen von Uli Aumüller, Erica Fischer und Grete Osterwald. New York, 1975. Der Kunsthistoriker Leo Hertzberg entdeckt in einer der zahlreichen Galerien der Stadt ein Gemälde des Malers William Wechsler - das Bild einer jungen Frau mit dem rätselhaften Titel "Selbstporträt". Der Theoretiker Leo und der Künstler ... mehr lesen
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Hustvedt, Siri: Nicht hier, nicht dort. Essays

Cover: Nicht hier, nicht dort

Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg 2000, ISBN 3498029525, Gebunden, 224 Seiten, 19,43 EUR

Aus dem Amerikanischen von Uli Aumüller. In "Nicht hier, nicht dort" sind zum ersten Mal Siri Hustvedts essayistische Schriften versammelt. Der Titel ist programmatisch: Sie bezieht ihn auf ihre geographische Herkunft als zwischen den Kulturen aufgewachsene Tochter norwegischer Einwanderer und auf ihren künstlerischen Standpunkt als Beobachterin und ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

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17.03.2010: Die FAZ lernt mit Bernd Lichtenbergs Familienroman "Kolonie der Nomaden", die Angst vor dem kommenden Schrecken zu fürchten. Sehr unheimlich findet die NZZ auch Paulus Hochgatterers Roman "Das Matratzenhaus. Die SZ kann Justine Levys Roman "Schlechte Tochter" allen Frauen mit schwierigen Müttern empfehlen. Die FR liest Essays von Orhan Pamuk. Die heutige Literaturbeilage der FAZ werten wir in den nächsten Tagen. Mehr lesen

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Engel der Nutzlosigkeit

05.03.2010: Reiche Ausbeute in diesem Monat: Wir fanden surrealistische Geschichten von Jiri Kratochvil und Leonora Carrington, Liebe überkreuz bei Ulrike Draesner, clevere Hacker bei Cory Doctorow, chinesische Gegenwartslyrik und einige Bücher, die den Rezensenten den Glauben an die Germanistik wiedergaben: Thomas Strässles Literaturgeschichte des Salzes und die Biografie der Brüder Grimm von Steffen Martus. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats. Mehr lesen

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Emotional labiler Federfetisch

19.01.2010: Wäre Inspektor Jensen nicht von einem Feticheur mit einem Fluch belegt worden, dann wäre er nicht nach Island gefahren, nicht von einer Fremden im Bett gebissen worden und würde nicht von einem Psychopathen verfolgt. Dies alles und noch etwas Quantenphysik findet man in Linus Reichlins "Assistent der Sterne". Jochen Schmidt präsentiert mit "Gangster, Opfer, Detektive" eine 1.100 Seiten starke Typengeschichte des Kriminalromans. Mehr lesen

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02.12.2009: In seinem Roman "Tokio im Jahr Null" lässt David Peace neben allen anderen Untätern auch noch einen Serienmörder umgehen. Das ergibt einen einzigen Albtraum. Die Frage ist allerdings: wessen? Mehr lesen

Papa war doch einfach der Beste

09.10.2009: In Neapel brennt der Müll, im Nordosten Italiens wird das schmutzige Geld in respektable Geschäftsgewinne verwandelt. Massimo Carlotto beschreibt in seinem Krimi "Wo die Zitronen blühen" die Anmaßungen einer Patrizierschicht, die ganze Städte ihrem Privilegiensystem unterworfen hat. Mehr lesen